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Sterben die Printmedien?

Immer wieder interessant zu hören und zu lesen, dass die Macher im Affiliate Marketing sich komplett in zwei Lager teilen, was das Thema Printmedien contra Internet angeht.

Nun ja, trotz meiner doch recht neutraler Ansichtsweise, komme ich nicht drum herum, auch hier Stellung zu beziehen.

Printmedien waren bisher (so bis vor etwa 2-3 Jahren) Vorreiter im Bereich Informationsbeschaffung, Informationsweitergabe und vor allem Erreichbarkeit und Vorzug beim Leser. Seit dieser Zeit ist aber im Netz viel passiert. Nicht allein die neuen Portale die uns allesamt mit News füttern, und auch nicht allein die Tatsache, dass wir immer mehr Zeit vor dem Rechner verbringen sorgen dafür, dass das Internet im Bereich Leser die Printmedien bereits um Meilen überholt hat. Die größte Errungenschaft seit es Internet gibt, ist in meinen Augen Web 2.0.

Durch die Möglichkeit, selber an den Inhalten einer Seite oder eines Blogs mitzuwirken, haben den entscheidenden Stoß gegeben, warum das Netz mittlerweile ein Umschlagplatz für Informationsfetischisten ist.

Das merkt auch die freie Wirtschaft, und nicht nur die Presse. Beispielsweise hat bereits eine große Discount-Lebensmittelkette seine Shop-Pforten offline geschlossen und ist ausschliesslich nur noch online erreichbar.

Aber auch die Presse setzt immer mehr auf das (nun nicht mehr so ganz) neue Medium: Internet. Natürlich werden alle Ausgaben einer Zeitung online Veröffentlicht. Natürlich spickt man das ganze bereits mit noch mehr-Wert für den User, durch interaktive Inhalte, die in dieser Form als gedrucktes Papier gar nicht mehr realisierbar ist. Und auch andere sparten haben die Zeichen der Zeit erkannt und sorgen mit ihren Produkten für das weitere Voranschreiten der Internet-Zeitungs-Ära und damit indirekt auch für das langsame Aussterben der guten alten Druckerschwärze. Denn bereits jetzt gibt es schon die ersten (noch nicht wirklich) ausgereiften Modelle der E-book-Reader in neuer Aufmachung. Diese kleinen Geräte waren schon mal in aller Munde, konnten aber sich damals nicht durchsetzen. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Immer mehr Anbieter drängen sich auf den Markt. Noch fehlen solche Features wie Hintergrundbeleuchtung und Mobiles Internet bei diesen, zum Teil DIN A4 großen “Lesehilfen”. Ich denke aber, dass hier bald mehr als genug Auswahl geben wird, um alle nun endlich vom Zeitungskiosk wegzulocken.

Und auch die Mobilfunkanbieter tragen ihren Teil dazu bei, dass es in absehbarer Zeit immer weniger Printleser geben wird. Immer mehr kommt die Datenflatrate in Mode, die für Geschäftsmänner zum Beispiel eine willkommene Möglichkeit darstellt, stets die neuesten Meldungen abzurufen. Ob Blackberry oder mobiles Internet. Bereits heute sieht man an jeder Ecke Laptops und mobile Geräte, wo vor ein paar Jahren noch unvrostellbar war ins Internet zu kommen. Und auch wenn ich kein Datenflatrate habe. Wozu gibt es Bahnhöfe, Hotels oder Fastfoodketten, wo ich bereits jetzt kostenlos über Wireless ins Netz gehen kann?

Die Bildzeitung macht es ja sogar bereits öffentlich. Mit dem mobilen Bild-Handy-Tarif haben wir jetzt bereits die Möglichkeit, mit dem Handy kostenlos auf die Bild-Online Seiten zu kommen. Und diese Angebote von Verlagen werden immer mehr. Sie haben es erkannt. Die Zukunft der täglichen Informationen liegt definitiv im Internet und nicht mehr auf dem Papier.

Und ich gehe schwer davon aus, dass auch im Affiliate Marketing sich etliche neue Partnerprogramme auftun werden, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Sei es ein Shop für Ebooks, neue Online-Abos von Verlagen oder die neueste Serie von Book-Readern.

Ja ich bin der Meinung, das die Printmedien in nicht allzu langer Zeit sich komplett auf das Geschäft im Internet konzentrieren werden. Vielleicht gibt es ja bald im Kiosk an der Straßenecke nicht mehr die gewohnte Ausgabe des Tagblattes sondern USB-Ladestationen. Dafür aber um die hälfte billiger?

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