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Sparhandy-Blog Social Media mal richtig gemacht

Social Media ist in aller Munde und jeder der ein wenig Ahnung von der Materie hat, schimpft sich gleich als Experter hierfür. Doch nicht immer brauchen Firmen externe Manpower um Social Media zu betreiben.

Der Sparhandy-Blog
Eine der wenigen Ausnahmen, diemeiner Meinung nach wissen, was Social Media heißt, ist Sparhandy. Mit ihrem Sparhandy-Blog bringen sie frischen Wind in die Medienlandschaft und machen genau das, was eine Firma heute machen sollte. Sie verkaufen nicht, sie beraten, sie quatschen und sie erzählen aus dem Alltag. Doch genau diese Mischung ist das, was Social Media für Firmen ausmacht.

Denn was ist wichtig für eine Firma, die Social Media nutzt, um mit dem End-User zu kommunizieren? Sie muss Aufmerksamkeit erzeugen, interessant sein und dem User nicht das Gefühl geben, allein auf den Abverkauf ausgerichtet zu sein.

Das Sparhandy-Blog-Duo
Aber wer macht diese (wahn-)witzige Show bei Sparhandy? Wer steckt hinter den, meist lustigen, immer wieder informativen und persönlich-aufdringlich-geschäftlich-optimalen Beiträgen?

Es sind zwei Mädels aus der Firma. Kein Expertenteam aus einer hochgezüchteten Consulting-Agentur, keine Social-Media-Anal(yzer)-Wortverdreher-Keywordfetischisten, kein Harcore-Sales-ich–bin-der-tollste-Manager. Sondern zwei Mädels, die sich um das Affiliate Marketing und die Händler bei Sparhandy kümmern und irgendwann mal angefangen haben den  Blog zu schreiben und dann in Social Media „hineingewachsen“ sind.

Wie funktioniert ein Social-Media-Blog?
Wie vorhin schon erwähnt gibt es bestimmte Kriterien, die wichtig sind, damit der Blog nicht zu einer reinen Unternehmenspräsentation, gefüllt mit Produkten, wird. Denn dann haben wir nichts anderes als einen Onlineshop mit Angeboten.
Ein Firmen-Blog muss interessant sein. Er muss inhaltlich zur Firma passen, darf aber nicht auf den vollen Abverkauf abzielen. Der Blog muss es schaffen, die Besucher immer wieder zum Zurückkommen zu bewegen. Ein Firmenblog ist ein Instrument um mit dem Kunden in Verbindung zu treten. Es ist auf den ersten Blick vielleicht ein Monolog, sprich die Firma schreibt und der User liest. Allerdings kommt hier auf den zweiten Blick sehr wohl ein Dialog zu Stande. Denn nicht rein die Kommentare der Leser sind DIE Antwort. Vielmehr die gesamte Reaktionspalette zählt.

Wie funktioniert das mit dem Dialog?
Ein Dialog ist dann gegeben, wenn ich nicht nur nach außen schreie, sondern auch zuhöre wie die Reaktionen meiner User sind. Hierzu zählen neben den normalen Kommentaren vor allem die Besucher, die ich durch meinen Blog auf meine eigentliche Webseite bringe, die dann zu Neukunden oder Wiederkäufern werden, hierzu zählen die Verlinkungen die ich bekomme, wenn bestimmte Post von Leuten über Email, Twitter, Facebook und Co weitergeleitet werden. Hierzu zählen Diskussionsrunden auf der Fanpage-Seite genauso, wie Emails die eintreffen oder die Gespräche bei Events, Meetings, Messen und Ähnlichem. Das alles im Gesamten macht die Antwort aus, das ich erhalten kann, soweit mein Blog von den Usern als das Medium akzeptiert wird, als was ich es benutzen will: Als Telefon.

Warum macht es Sparhandy richtig?
Wie vorhin erwähnt ist es wichtig, dass der User sich mit dem Blog der Firma identifizieren kann. Er darf nicht das Gefühl haben, nur auf einer Verkaufsveranstaltung zu sein, wo man nur sein Geld will.
Und diesen Gedanken greifen Jenny und Diana, die zwei Autorinnen auf.
Denn hier findet man Alltägliches aus der Firma mit einem Heavy-Metal-Video verknüpft, über Auszüge aus dem Leben eines Hundes, dem 1. FC Köln bis hin zu Infos über Luxushandys und die Bedienungsanleitung, wie man beim neuen LG die Tastensperre deaktiviert. Denn solche Sachen sind gefragt. Infos über Angebote kommen sporadisch vor, denn hier geht es nicht vorrangig um den Kauf über den Blog. Hier geht es darum, dem Kunden eine Plattform zu bieten, auf der er sich umschauen, informieren und amüsieren kann. Denn es gibt für Nokiabenutzer nichts wichtigeres, als zu wissen, wie man die Einstellungen für MMS ändern kann.

Hoppala….zwei Frauen erklären uns Männern die Funktion von Mobilfunkendgeräten??

Und hier liegt der Hund begraben, warum das Ganze funktioniert. Die Mädels verknüpfen den Blog mit Twitter und Facebook, diskutieren auf mehreren Plattformen. Und der User hat das Gefühl, sie wissen von was sie sprechen.

Und jetzt postet eine der beiden Mädels, dass sie das neue Modell von XY GEIL findet.
Was meint ihr was passiert? Sie hat einen Trust-Status bei den Lesern. Sie ist sozusagen Mind-Leader, Meinungsmacher. Hier hat kein User das Gefühl, sie empfiehlt etwas, was die Firma will.

Und schon geht die Maschinerie los…und der User landet auf der Seite von Sparhandy…

Wer sind Jenny und Diana?
Gegensätze ziehen sich an, heisst es und dies gilt anscheinend auch in der Berufswelt. Denn während Diana eher die ostfriesische Gelassenheit der beiden SMO-Girls mit sich bringt, die lieber aus den hinteren Reihen agiert und seltener die Öffentlichkeit sucht, ist die temperamentvolle Jenny der extrovertierte Part, die auf vielen Online-Events zu finden und beschert einem durch ihr jung-freches Mundwerk und ihre offene Persönlichkeit so manch lustigen Abend. Durch diese Mischung ergänzen sich die beiden sehr gut und bekommen das Gleichgewicht zwischen Information und Lifestyle wunderbar hin.

Was sagen die Kollegen? Was sagen die Chefs?
Das Schöne bei Sparhandy ist, dass jeder der Mitarbeiter und sogar die Chefs onlineaffin sind. Kaum einer der noch keinen Facebook-Account hat und wenn, dann wird diese Person einfach assimiliert.
Jeder ist online tätig, die Chefetage postet selber sehr rege.
Und was das Allerwichtigste ist, sie stehen hinter ihren Mädels vom Sparhandyblog.
Denn diese Mischung aus Lifestyle und Information ist genau das, was man dem User vermitteln möchte.

Vollkommen ungefiltert

Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. So ist es auch normal, dass witzige Fauxpas sich in so ein Bloggerleben einschleichen. Da wird mal das falsche Handybild zum Text gepostet, mal erzählt eine der Mädels, dass der zweite Liter Wein doch zu viel war (war eigentlich als Privatpost bei Facebook gedacht *smile* und landete auf der offiziellen Seite) oder es wird schnell aus einem Hosenmodell ein HoDenmodell fabriziert (solche vertipper kenne ich nur zu gut!)… Aber genau das macht das Ganze ja aus… in ihrer Arbeit Profis, aber doch nur Menschen… eben vollkommen ungefiltert.

3 Antworten to “Sparhandy-Blog Social Media mal richtig gemacht”

  1. Denke dass Social Media kein Hype ist sondern eine gute Chance auch für Webworker und Agenturen darstellt. Bei uns kommen in letzter Zeit vermehrt für das Social Media Management Anfragen rein. Schön wenn es professionell umgesetzt wird. Grüsse Marco!

  2. E7 sagt:

    Den Sparhandyblog hab ich auch bei mir im Feedreader. Macht wirklich spaß den Mädels zu zuschauen. :-)

  3. Daniel sagt:

    Ein Hoch auf Jenny :-)

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