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Kolumne24.de kommt in die Web Analytics

Wie ich bereits geschrieben habe, ließ Marco von web-analytics-nutzen.de abstimmen, welche Blogs zu den Usern aus den Gebieten Web Analytics, SEO, SEM und Online Marketing als wichtig erscheinen.

Ich durfte mich auch über eine Nominierung freuen. Die ersten vier werden zusätzlich zu den normalen Nennungen im neuen Web-Analytics-Buch auch zusätzlich erwähnt.

Und ich darf mit Freude mitteilen, dass kolumne24.de in der Kategorie “weitere wichtige SEO-, SEM-, und Online Marketing Blogs”

Platz 3

belegt hat. Vielen lieben Dank an alle, die mir bzw. meinem Blog die Stimme gegeben haben!

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Domains zu Verkaufen

Da ich zur Zeit genug an der Backe habe und schlicht und einfach der Tag zu wenig Stunden hat, will ich ein paar Domains loswerden, die ich in absehbarer Zeit eh nicht alle realisieren kann. Es bleiben ja mehr als genug übrig. :)

Folgende Domains, allesamt ohne Projekte, stehen in der Verkaufsliste:

  • vergleichseiten.de
  • arztvergleich.net
  • kostenfalle.net
  • affiliateplanet.de
  • affiliateplanet.com
  • affiliateplanet.org
  • casinostars.at
  • vegasking.eu
  • vegasking.at
  • affiliatemarktplatz.de
  • affiliate-marktplatz.de
  • lowtkp.de
  • low-tkp.de
  • tkpbank.de
  • tkp-bank.de

Bei Interesse Email an affilex@gmx.de mit (realistischem!) Angebot.

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Quelle macht Affiliate Programm zu

Was schon lange erwartet wurde, ist seit heute offiziell. Das Affiliate Partnerprogramm von Quelle macht die Schotten dicht. Das erste Netzwerk das Quelle schliesst ist Zanox.

Ab sofort werden dort keine Sales mehr vergütet. (Stand: 21.10.2009 16:30 Uhr)

Ich gehe davon aus, dass die anderen Netzwerke baldigst das gleich Schicksal ereilen wird.

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Auktion für neue .de Domains

Ein- und zweistellige Domainnamen und reine Zifferdomains waren unter dem deutschen Länderkürzel bis dato nicht registrierbar.

Ihr habt ab sofort die Möglichkeit, auch diese außergewöhnlichen TLD (Top Level Domains) zu sichern.

Ab dem 23.10.2009 startet der Verkauf. Wie aber bereits vermutet ist natürlich der Andrang viel zu groß, somit gibt es bei SEDO eine vorab-Auktion, bei der ihr auf etwa 18.000 Domains vorab schon bieten könnt.

Die Domain-Auktion läuft bereits!

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Zielgruppen für Blogger – Beispiel

Ich habe schon mal angefangen darüber zu schreiben, was für ein Blogger wichtig ist. (Hier gehts zu wie finden User mein Blogeintrag - ansonsten schaut einfach nach der Kategorie auf der rechten Seite.)

Diesmal habe ich für euch sogar ein praktisches Beispiel zum Thema: Zielgruppen erreichen.

Unter anderem bin ich auch bei Lokalisten.de unter dem Pseudonym “BlueChips” zu finden. Dort gibt es auch die Möglichkeit, Blogs zu schreiben. Diese sind jedoch nur für Lokalisten zugänglich.

Vor einigen Tagen ging eine Flut von Privatnachrichten durch die Usergemeinde der lokalisten. Da wurde behauptet, die Webseite würde bald kostenpflichtig werden. Da dies Schwachsinn war, habe ich dazu einen kleinen Blog geschrieben, in der ich beschrieb, wie die Webseite finanziert wird. Der Titel des Blogs war “lokalisten kostenpflichtig?”

Normalerweise lesen dort auf der Seite etwa 60-130 User pro Blogbeitrag. Ich lasse auch immer wieder eine Rundmail an meine Freunde, damit sie als erste die Beiträge lesen können. So kommen immer wieder Besucher auf meine Threads. Diesmal habe ich es unterlassen und habe abgewartet. Mittlerweile sind es fast 900 Leser, die diesen Beitrag gelesen haben. Warum?

  • weil es eigener Content ist
  • weil der Beitrag sich mit einem aktuellen Thema beschäftigt
  • weil anscheinend der Inhalt interessant ist
  • weil der Inhalt lehrreich ist

Somit zeigt sich hier auch. Beherzigt man die grundlegenden Regeln beim bloggen, kommen die User von alleine.
Übrigens findet ihr meinen Beitrag bei den Lokis HIER. Allerdings müsst ihr euch nach dem Klick erst anmelden. Anschliessend werdet ihr direkt weitergeleitet.

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Networkxx Oktober 2009

Mit gemischten Gefühlen blicke ich auf die heutige Veranstaltung zurück. Eine Frage schwirrt mir durch den Kopf. Was war das heute?
Denn trotz des riesen Andranges im Vorfeld, was sich unter anderem durch das Zusammenbrechen der Webseite bei der Anmeldung zeigte, hatte das allseits beliebte Affiliate Stammtisch am Münchner Flughafen nicht das geliefert, was ich mir erhofft habe.

Vorwort:
Es hat alles so gut angefangen. Kaum bin ich rein, erwartete mich Patricia von Explido mit einem strahlenden Lächeln. Ohne Worte bekam ich mein Namensschild, was ich auch mit einem breiten Grinsen quittierte. Es ist halt immer wieder eine Freude so freundlich empfangen zu werden. Übrigens, ich weiss nicht wie ihr das seht: Auf Grund meiner Körpergröße von stolzen 174cm hing mir diese “Werbetafel” auf Hüfthöhe. Können wir nicht zu den normalen kleinen Namensschildchen zurückfinden? Ich habe mir auch schon überlegt, nächstes Jahr ohne die “Kuhglocke” (Sorry Leute, ich kam mir mit dieser Riesentafel auf Reißverschlusshöhe so vor) durch die Gegend zu laufen, denn freudiger weise bin ich bekannt wie ein bunter Hund. (Ich lasse allerdings offen, ob das stets im positiven Sinne gilt) Ich habe auch mehrere Personen heute Abend ohne diesen Offline-Banner um den Hals herumlaufen sehen, anscheinend bin ich nicht alleine mit meiner Meinung.

Die ersten Eindrücke:
Dann die ersten bekannten Gesichter, Handshaking, Wiedersehensfreude, alles was man bereits gewohnt ist, alles was mir gefällt. Es ist wie immer und ich freute mich auf eine weitere gelungene Veranstaltung.

Übrigens, die Brotzeitplatte wurde dieses Jahr mit ein paar Rafinessen versehen, das ist mir keinesfalls entgangen. Und ja Markus, du hast recht, es hat sehr wohl geschmeckt! :)

Neue Eindrücke:
Mehrere Sachen merkte man am heutigen Abend. Die fehlende Über-Präsenz der Netzwerke und Agenturen. Auf Grund der neuen Bestimmungen haben etliche bekannte Gesichter gefehlt. Auch von meiner alten Firma hatte ich nur eine Person getroffen.
Zudem ist mir aufgefallen, dass der Frauenanteil, trotz fehlender Agentur- und Netzwerkbeteiligung sich massiv erhöht hat. Ok, freudigerweise erhöhte diese Tatsache auch die Schönheitsquote des Stammtisches.
Als letztes in dieser Kategorie noch zu erwähnen: Ich hatte das Gefühl, dass im Sommer viele der Firmen um- und neu besetzt wurden. Denn gut die Hälfte der Leute waren mir persönlich komplett unbekannt. (Was natürlich nicht heißen muss…) Entweder ist die Fluktuation in diesem Jahr extrem hoch, oder den Firmen gehts mittlerweile trotz Wirtschaftskrise so gut, dass sie wieder genug offene Stellen besetzen können.
Gut ok, vielleicht sollte man “Newbies”, bevor man sie auf die Veranstaltung schickt, über die Konkurrenz aufklären, so könnten so peinliche Fragen wie “Ach du bist bei xxx und was macht ihr da genau?” vermieden werden *smile*

Positive Randbemerkung:
Beim ersten Networkxx dieses Jahr hatte ich noch die Lautstärke der Musik bemängelt. Dieses Mal hat sich das Gott sei Dank in Grenzen gehalten!

Mißlungene Diskussion:
Es gab diesmal nur eine Sache, worauf ich wirklich gespannt war: Die Diskussionsrunde rund um das Thema Pro V.S. Kontra Post View Tracking.
Leider hat aber die Spannung nicht lange angehalten. Das Verhältnis 7:1 für Post View auf dem Podium war eindeutig spürbar. Zudem wunderte ich mich auch, dass Superclix, als Vorreiter für das Verweigern von Postview nicht vom Chef persönlich vertreten wurde. Soweit ich das beurteilen konnte, waren alle Kontrahenten durch hochrangige Abgesandte vertreten. Nur die einzige Gegenpartei, der auf der Dmexco wie auch auf seiner Seite mit 100% fakefrei wirbt, kam dem nicht nach. Schade eigentlich. Weiterhin schade fand ich die Tatsache, dass hier auch nicht zu 100% die Meinung vertreten wurde, dass man Postview abschaffen sollte. Im Gegenteil hatte ich das Gefühl, dass alle 8 in der Runde sich einig waren, dass Postview die Zukunft des Affiliate Marketing bedeutet.

Die Diskussion habe ich etwa 15 Minuten verfolgt. Leider erwischte mich danach ein Anfall von Müdigkeit und Desinteresse. Denn woraus bestand eigentlich diese Frage- und Antwortrunde? In meinen Augen nur aus Selbstdarstellung. Denn das Meiste, was zu hören war, war Eigenwerbung. Es war nicht wirklich ein Schlagabtausch. Jeder hatte das beste System, jeder hatte die besten und saubersten Publisher, jeder kannte sich hervorragend aus. Aber die Thematik blieb auf der Strecke. Die einzigen Highlights waren die kurzen und auch zum Teil spitzen Bemerkungen richtung Zanox und die Statistiken, die nur so durch den Raum geworfen wurden.
Ich enthalte mal meine eigene Meinung über den Inhalt der Aussagen. Nur so viel: die ganze Diskussion war nichts Neues. Es waren ein paar lasche Fragen und ein paar Antworten. Das wars. Aber für welches Publikum sollte das sein? Wären die Zuhörer alle Klemptner gewesen, die noch nie was von Affiliate Marketing gehört hätten, wären bestimmt ein paar dankbare Zuhörer dabei gewesen. Aber so? Leute, ich habt nichts erzählt, was der größte Teil von uns noch nicht gewusst hat!
Ein etwas kritischer Blick ins Publikum hätte euch genug Zuhörer gezeigt, die einfach nur mit dem Kopf geschüttelt haben! Ich muss sagen, rein subjektiv betrachtet, komplett am Thema vorbei. Für ein Fachpublikum war das definitiv kein Futter, so gut das Ganze auch gedacht war.

Mein Vorschlag in dieser Sache: Macht das nächste Mal eine Umfrage und lasst die Fragen von den Usern direkt im Vorfeld stellen. Dann sollten die Verantwortlichen dementsprechend darauf Rede und Antwort stehen!

Mein Fazit von heute Abend:
Positiv:

Die bereits bekannte Freundlichkeit von Explido und den Herren und Damen vom Service.
Das hervorragende und reichliche Essen.
Die fehlende übertriebende Bewerbung von Taktixx
Der Mut als Hauptsponsor PartnerCash zu nehmen, die bekanntlich eine sehr schwierig zu vermarktende Produktpalette haben. (soll hier keinesfalls negativ betrachtet werden)

Negativ:
Die fehlende Präsenz vom Superclix-Chef bei der Diskussion.
Die falsche Platzwahl der Diskussionsteilnehmer. Hier hatte man das Gefühl, dass manche zwar hingesetzt wurden, aber das wars auch schon.
Die fehlende Brisanz und das Fehlen der wirklich wichtigen Fragen.

Es hat heute irgendwo der Kick gefehlt. Auch bei den Gesprächen, die ich so mitbekommen habe, hatte ich das Gefühl, auf eine Wand von übertriebender Zurückhaltung und Scheu zu stoßen. Die meisten waren mehr als zurückhaltend ihrem Gesprächspartner gegenüber. Aber wie gesagt, dass ist alles nur eine subjektive Betrachtung eines Einzelnen und muss sich nicht mit der allgemeinen Meinung decken.

PS: Täuscht mich mein Gefühl, oder waren heute Abend definitiv zu wenige beim Stammtisch?

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20000 Besucher auf Kolumne24

Es ist geschafft, kolumne24.de bekam heute morgen seinen 20.000 Besucher in diesem Monat! Nächstes Ziel: 50.000 / Monat

Kleine Wette? Bis ende Dezember sollte es geschafft sein :)

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Handy Spam der FDP und Gratisfrühstück bei McDonalds

Heute bekam ich das erste mal zu spüren, was offline Spam ist.

Auf dem Bildschirm meines Handies erschien eine feuchtfröhliche Nachricht der FDP: Gehen Sie wählen, wählen Sie FDP!

Mal davon abgesehen, dass ich weder meine Handynummer einem der FDP-Liberalen anvertraut habe, noch denen die Erlaubnis mich per Mail zu belästigen erteilte, sehe ich hierbei doch definitiv einem terroristischen Funk-Anschlag ins Auge. Die sind ja schlimmer als der Laden Bin!

Ich habe großzügigerweise davon abgesehen, sie heute vor dem Wahltag mit sowas wie Mißbrauch von persönlichen Daten und Datenschutz zu konfrontieren. Trotzdem ließ ich es mir nicht nehmen, der FDP-Seite ein Besuch zu erstatten und sie auf mein Mißmut hinzuweisen.

Ich war so frei und vergaß bei meiner Beschwerde anzugeben, dass ich als ungarischer Staatsbrüger ja gar nicht wählen darf, und sie definitiv eine SMS umsonst verschickt haben. Wenn ich aber daran denke, dass sie das wahrscheinlich mit ein paar Tausend ausländischen Mitbürgern praktiziert haben, kann ich mir schon vorstellen, wie dort mit den Steuergeldern, die für den Wahlkampf zur Verfügung gestellt werden, umgegangen wird. :)

Da finde ich McDonalds doch viel besser! Sie geben ein Gratis-Frühstück aus!

Wenn ich wählen könnte würde ich glatt den Clown wählen! Och, da wäre ich ja doch ein FDP-Wähler? :)

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Kooperation mit netffiliate.de

So bevor ihr in Kürze auf 100pp bei Karsten mein Bericht über die Dmexco in Köln lesen könnt, hier eine kleine Vorab-Info.

Durch eine Kooperation steige ich ab sofort bei meinem Kollegen Pascal mit ein und werde meine Aktivitäten neben kolumne24 nun auch auf netffiliate.de ausweiten.

Somit habt ihr in Zukunft neben kolumne24, auch netffiliate.de als neue Anlaufstelle für die aktuellen News und Themen rund um online Marketing, Affiliate Marketing, Geld verdienen im Internet.

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Schneeflocke

Manchmal fühle ich mich einfach wie eine Schneeflocke auf einer großen, frisch beschneiten Wiese.

Unfähig selber etwas zu tun, und nur in der Gemeinschaft wirklich groß genug, etwas zu bewegen.

Denn geh ich im Winter vor die Tür und mir fällt eine Schneeflocke auf die Hand, lächel ich. Doch kommt der Schneesturm, gebe ich mich den Naturgewalten hin und ziehe mich zurück.

Und dieses Gefühl wird Tag für Tag in meinem Beruf stärker. Als einzelne Schneeflocke inmitten eines winterlichen Schneefalls.

Aber dieser Schneefall nimmt langsam Außmaße an, die gewaltig an ein Schneesturm erinnern. Denn mittlerweile nimmt Affiliate Marketing und Online Marketing im Allgemeinen, Formen an, die mir nur noch mißfallen. Und jeder spielt mit. Kaum kommt einer auf die Idee, wirklich Stellung zu beziehen, ob des  Wissens, dass diese unbequeme Art kaum akzeptiert wird.

Wir täuschen, wir kreieren, wir formen um. Unausgesprochene Wahrheiten werden einfach unter den Tisch gekehrt, nur um alles in allem in einem guten Licht dastehen zu lassen.

Wie weit sind wir denn bereits in unserer steten Gier nach Erfolg, nach Akzeptanz, nach Sensationen? Wie weit gehen wir in unserer Eitelkeit, die Größten, die Besten und Erfolgreichsten zu sein? Und welche Formen nimmt das mitunter an? Und wieso sehen wir darüber so großzügig hinweg? Hier nur einige Beispiele, die dafür Sorgen dass sehr wohl einige denken müssten, in unserer Branche geht es nicht mit rechten Dingen zu.

Technologische Schwächen:
Da gibt es ein Code, der mit einer simplen Buchstabenverwechslung aus einem reinem Trackingcode einen (zum Teil nicht erlaubten) Post-View Code baut. Und das obwohl für viele Programmbetreiber gar kein PV-Tracking vorgesehen wurde? Interessant hier allerdings, dass hierüber kaum etwas zu lesen ist. Ich möchte nicht wissen, wie viele der Programmbetreiber durch diese Art des Cookie-Kannibalismus für Sales Geld bezahlt haben, das nicht hätte sein müssen.

Ist der Kunde noch König?:
Manche Firmen nehmen auch mal einfach das Zepter in die Hand. Der Kunde wünscht etwas? Ihnen egal, sie wissen es schliesslich besser. Und irgendwo in den Annalen des Verträge steht ja noch eine Klausel, die ihnen erlaubt, schalten und walten zu lassen, wie sie es für richtig halten. Und König Kunde kann nur tatenlos zusehen, wie sein Programm dem Bach herunter geht.

Der Umgang mit Partnern:
Manche der Firmen haben auch nicht verstanden, mit den Schneeflocken umzugehen. Einzelne Stimmen? Werden ignoriert. Einzelne Ergebnisse? Zu uninteressant. Und dann passiert eins. Der Schneesturm ist da und JETZT werden Hilferufe laut. Denn unter der Last des Schnees bricht das Dach zusammen. Aber anstatt nach dem Statiker zu rufen, der das Dach repariert und herausfindet warum es zerstört wurde, wird lieber dem Schnee die Schuld in die Schuhe geschoben. Ist auch viel einfacher, als zuzugeben, dass vieles im eigenen Haus schiefgelaufen ist. Interessanterweise allerdings ist festzustellen, dass hauseigene Mitarbeiter, die diese Probleme rechtzeitig erkannt haben, zum Teil auf verlorenen Posten kämpfen, oder mittlerweile diese Posten gar nicht mehr inne haben.

Der Umgang ist mittlerweile auch untereinander sehr hart geworden. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum es Betriebe gibt, die Jahre lang erfolgreichen Partnern regelrecht in den Allerwertesten gekrochen sind, nur ihn anschließend wieder bei erstbester Gelegenheit auf die Straße zu setzen. Beispiele hierfür gab es nun zur Genüge die letzte Zeit. Warum allerdings diese Partner dabei sich nicht gewehrt haben, lässt wiederum etliche Spielräume für Spekulationen. Ein Prestige-Problem?

Betriebsspionage?:
Aber nicht nur Firmen benehmen sich zum Teil daneben! Auch Mitarbeiter! Oder wie soll man es verstehen, wenn ein neuer Kollege bereits nach kürzerster (dafür intensivster) Einarbeitungszeit auf ein Mal wieder bei seinem alten Arbeitgeber ist? Manche Leute könnten hierbei gewisse Vorgehensweisen entdecken, die ich lieber nicht äußern möchte.

Verschleiertes Monopol:
Auch bei der Transparenz des Marktes stehen zur Zeit Deffizite auf dem Programm! Warum ist es möglich, dass Firmen zulassen, dass 75% ihres kompletten Online-Umsatzes nur durch einen einzigen Partner generiert werden? Dabei erwecken sie trotzdem den Anschein, dass das ganze Geschäft unbeeinflusst von solchen Faktoren für alle gleich abläuft.

Mitarbeitermotivation = 0:
Doch nicht nur im geschäftlichen Bereich zwischen Partnern sehe ich leider Verbesserungsresistenz. Manche Firmen betreiben eine derartige Mitarbeiterdemotivation, daß die dadurch verursachte Fluktuation sich am besten mit der von Galeerenschiffen der römischen Sklavenhändler zu vergleichen ist. Du glaubst das nicht? Geh mal auf Xing und schau dir die Firmenprofile an! Und nun sieh dir die Zahlen der Zugehörigkeitszeiten an. Sind bei einer Firma, die seit Ewigkeiten auf dem Markt ist die meisten Mitarbeiter (mind. 50-60%) unter zwei Jahren dabei? Dann frag ich mich, was wohl die Firma anstellt um die Leute nur so kurz zu binden.

Gottes-Komplex:
Es gibt Firmen, die als Kunde von so viel Inkompetenz geprägt sind, dass der Dienstleister in Tränen ausbrechen könnte, und um diese Unfähigkeit zu verschleiern er seinem Partner so viele unlösbare Aufgaben auftischt, dass er darunter zusammenbricht.

Wo sind wir eigentlich gelandet? Geht es wirklich um das Geschäft? Ja es geht nur um das Geschäft! Es geht um Bestechung, um Unfähigkeit auf höchster Ebene, es geht um das illegale Ausbooten von Konkurrenten, es geht um Abmahnungen um Gegenabmahnungen. Die Jagd wird immer wilder. Die TKP-Preise schiessen durch die Decke, die Forderungen von Publisher aber auch von den Kunden werden immer unverschämter. Und alles nur wegen der CPO. Man verkauft nicht vorhandenen Traffic, man manipuliert Webseiten oder bucht die Vertipper der Konkurrenz, nur um selber besser dazustehen. Der User wird betrogen, der Kunde wird Betrogen, das Netzwerk wird betrogen und die Agentur wird betrogen.

Und wie wird es in Köln auf der Dmexco sein? Ich denke nicht anders. Wie ein haufen Haifische platzieren sich die Aussteller und kümmern sich fast ausschliesslich um die fette Beute. Kaum ein Aussteller, dessen Mitarbeiter nicht bis zur Überbelastungsgrenze mit Terminen vollgestopft ist. Mittlerweile verabredet man sich zu einem Meeting in Köln, obwohl man zu Hause lediglich drei Straßen voneinander weg wohn. Erfüllt wirklich die Messe dann das Ziel, wofür sie da ist? Kommt man da wirklich zusammen um sich auszutauschen? Oder ist sie nichts anderes wie ein riesiger Meetingraum in dem die großen Deals hinter gläsernen Türen und in kleinen Nischen geschlossen werden, bei der man versucht stets nur für sich selber das Beste rauszuholen?

Und ich als kleine Schneeflocke werde mitmachen. Ich werde das Beste für meine Zwecke rausholen, ich werde dealen, ich werde handeln und ich werde bestimmt das eine oder andere unbekannte Terrain betreten. Warum? Weil ich muss. Weil das das Spiel ist! Weil das mein Job ist und weil ich mich durch mein Job identifiziere. Wie fast jeder von euch. Leider…

Denn viele bereits haben eins vergessen. Hinter all diesem „Schein“ ist auch noch ein „Sein“

Hinter jeder Firma, hinter jedem Namen steckt ein Mensch.

So wem soll man Glauben schenken? Den Pessimisten der Branche, die behaupten, das ganze Spiel bestünde nur aus Lug und Trug? Oder jenen, die noch mit dem Eifer des ersten Tages dabei sind?

Die Jungs und Mädels, die jeden Tag aufs neue Versuchen, einen ehrlichen Handel zu betreiben und sich immer wieder beweisen müssen?

Es läuft verdammt viel Schief, keine Frage! Umso mehr höre ich die Stimmen, die nach Kontrollorganen in jeder Etage schreien. Wir sind nicht Kontrollsüchtig. Wir möchten nur den „trusted“-Status aufrecht erhalten. Und wie ihr seht, ist noch vieles Verbesserungswürdig.

Bei allen.

Überall.

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Top Google Ranking für Gutschein Seiten

Ich habe spaßeshalber mal mein Google WordPress Plugin laufen lassen. Eigentlich für Kolumne24.de

Gerade habe ich aber was nettes bemerkt.

Die Keyword Kombination:

gutschein seiten

ergibt folgendes Ergebnis (Stand 18.09.09 2:24 Uhr)

Gesamttreffer: 5.220.000

Platz 3: kolumne24.de

Irgendwie bekomme ich gerade das Grinsen nicht aus dem Gesicht.

Gute Nacht! :)

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Casino und Poker in Deutschland

Casino und Pokerseiten sind beliebter denn je. Und trotz des Verbotes, diese auf .de Domains zu bewerben, gibt ein einen riesigen Markt dafür. So ist es nicht erstaunlich, dass viele einfach den Sitz ihrer Webseiten ins Ausland verlagern und von dort aus für die Spieler im Deutschsprachigem raum die Angebote zur Verfügung stellen.

Und damit ihr auch ein Bild darüber machen könnt, was der deutsche Markt hergibt, habe ich Everest-Poker sei Dank, einige Fakten für euch, die ich hier zum Besten gebe. Diese Zahlen beruhen auf die Statistik von Everest Affiliates, aber ich denke das wiederspiegelt auf jeden Fall schon mal die Marktlage. Ich habe die Präsentation in Budapest auf dem Affiliate Summit letzte Woche gesehen.

Ich fange heute mal mit Deutschland an, falls Bedarf besteht kann ich auch gerne für andere Länder die Zahlen nachliefern.

Kurzübersicht:
Breitbandverbindung: 70% der Haushalte sind über Breitband erreichbar.
Spielergemeinde: Im deutschsprachigen Raum spielen ca. 500.000 Menschen aktiv Poker und ca 800.000 Menschen spielen aktiv auf Casino-Seiten. Hierzu zählen aufh Österreich und die deutschsprachige Schweiz
Durchschnittseinkommen: Bei den Spielern liegt der Durchschnittseinkommen zwischen 42.000 EUR und 45.000 EUR.
Spieldauer: Deutsche spielen im Schnitt 8 Tage im Monat (danke Marc, ( Tage die Woche wären wirklich zu viel :) )Poker.

Rechtliche Seite:
In Deutschland zählt Poker als Glückspiel
Laut dem Staatsvertrag ist die Bewerbung jeglicher internet-Spiele und Pokerseiten verboten.
Dieser Staatsvertrag berücksichtig allerdings nicht EU-Recht und deswegen liegt er zur Zeit zur Überprüfung in Brüssel vor.
Echt-Geld-Spiele außerhalb von Casinsos (z.B. Baden-Baden) sind verboten. Allerdings sind Pokerturniere, bei denen Sachpreise ausgelobt werden erlaubt.

Popularität:
Durch die Bank ist Poker in Deutschland sehr beliebt.
Poker findet sich in Magazinen und auch im Fernsehen wieder.
Poker wird auch gern in TV-Shows gezeigt.
Poker wird immer mehr als ein Taktisches Spiel gesehen und verstanden.

Der Deutsche Online Poker spieler:
Der durchnittliche deutsche Pokerspieler ist zu 76% männlich. Dabei verteilt sich das Alter auf drei Gruppen. 65% der Spieler sind zwischen 18-34 Jahre alt. 31% der Spieler liegen zwischen 35-54 Jahren und es gibt einen kleinen Rest von über 55 Jahren. Der Durchschnittseinkommen eines Spielers in Deutschland liegt wie gesagt zwischen 42.000 und 45.000 Eur Jahresbruttoeinkommen. Dabei verdienen etwa 40% unter 35.000 EUR und ca. 15% zwischen 35.000 und 44.000 EUR. Er ist meist Single. Wobei es hier zwei arten von Singles gibt. 19% der Single-Spieler wollen eine Partnerschaft und haben Dates. 26% allerdings suchen keine feste Beziehung. Zudem sind 30% der Spieler verheiratet.

Warum / Wann spielt der Deutsche Poker?
Die Software ist auf Deutsch.
Er findet andere Spieler die meist keine Anfänger mehr sind.
Online Spielen ist einfach und bequem.
Das Spiel macht Spaß.

Chancen für den Affiliate:
Der deutschsprachige Markt ist (lauf Everest) der größte in Europa und nach UK die zweitgrößte auf der Welt.
Wachstumszahlen in Deutschland von 59% (Pokeraccounts: 2008-2009) zeigen, dass immer mehr Leute Poker spielen.
In Deutschland kann man die .net Domain von EverestPoker bewerben. Um die .com Domain bewerben zu können, muss allerdings der Sitz der Webseite verlagert werden.

Interaktivität:
Deutsche definieren sich im Internet in Blogs, Foren und Communites. Über diese kanäle sind sie am besten zu erreichen.
Sie beraten sich gegenseitig, hören und lesen anderen gern zu, die in ihren Augen als Vertrauenswürdig gelten. Bekannte Poker-Profis haben bei ihnen einen hohen Stand. Sie sind stets bemüht zu lernen und ihr Spiel zu verbessern.
Sie sind beherrscht von Konkurrenzdenken und messen sich sehr gern mit anderen.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick geben und vielleicht dem einen oder anderen die Möglichkeit zeigen, wie man an Spieler herankommt, wie man sie generiert.

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Abmahnung – die Wahrheit

Abmahnungen sind Uralt. Früher hat man den Leuten wortwörtlich „auf die Finger gehauen“. Heutzutage geht es eher um empfindliche Geldbeträge.

Shops und andere Webseitenbetreiber müssen täglich damit rechnen, wegen einer Unachtsamkeit abgemahnt zu werden. Doch nicht immer ist Hopfen und Malz verloren.

Denn der Abmahnende hat sich auch an bestimmten Regeln zu halten.

1. Wer darf überhaupt abmahnen?
Die landläufige Meinung ist, dass jeder einfach so ohne Probleme abmahnen kann.
Dem ist Gott sei Dank nicht so. Es ist strickt festgelegt, wer das darf. Es ist ein Ammenmärchen, dass jeder Rechtsanwalt einfach so eine Abmahnung inkl. den damit verbundenen Kosten versenden darf.
Ein Anwalt darf das aus eigenem Antrieb schon mal gar nicht (ausgenommen wenn sie einen Kollegen maßregeln wollen). Ein Anwalt benötigt hierzu ein Mandat, also einen Auftraggeber, in dessen Auftrag er die rechtlichen Schritte unternimmt. Dies nennt man eine Abmahnberechtigung.
Zudem darf auch nicht jeder jeden abmahnen. Als Richtwert kann man sagen, als abmahnberechtigt gelten nur Konkurrenten und Verbraucherschutzorganisationen.

2. Was wird abgemahnt?
Generell gilt: Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht, Verstöße, die eine Benachteiligung des eigenen Werbeauftritts herbeirufen und Vergehen, die konkret sich auf das eigene Geschäft Auswirkungen haben werden am häufigsten abgemahnt. Danach folgen gleich auf Platz zwei die Verleumdungsklagen, Rufmord rechtlich unsichere Inhalte, illegales Verbreiten von geschützten Inhalten.

Dabei gilt immer: Der Abmahner muss die Gründe seiner Abmahnung ausführlich darlegen. Der Empfänger soll direkt aus dem Schreiben erkennen können, was er falsch gemacht hat.

3. Unterlassungserklärung:
Um eine außergerichtliche Einigung, und damit (wenigstens den Anschein nach) den kostenintensiven Gang vor Gericht zu vermeiden, wird fast immer eine Unterlassungserklärung dem Mahnschreiben beigefügt. Dies sorgt dafür dass es nicht zu einer Wiederholung der beanstandeten Tatsache kommt. Eine Unterlassungserklärung enthält immer eine Vetragsstrafenklausel. Im Klartext: sollte der Abgemahnte wiederholt gegen den beanstandeten Tatbestand verstoßen, erklärt er sich einverstanden, hierfür eine Strafe in Höhe von z.B. 20.000 EUR zu zahlen.

Vorsicht vor Unterlassungserklärungen: vor allem für jene, die bisher damit noch nichts zu tun hatten. Niemals diese beigefügte Unterlassungserklärung unterschreiben, ohne vorher fachkundigen Rat eingeholt zu haben! Solche Schriftstücke sind meist so formuliert, dass der Empfänger ohne Korrektur immer ein Nachsehen hat. Zumal die Unterschrift auch gleich einem Schuldeingeständnis gleichkommt.
Zu beachten sind hierbei allerdings, die zur Unterschrift und Rücksendung gesetzten Fristen des gegnerischen Rechtsanwaltes. Ob die unterschriebene Erklärung oder die Antwort des eigenen Anwaltes, es muss auf jeden Fall in der gesetzten Frist geschehen. Hierbei ist es egal, ob die Frist nun angemessen oder unangemessen ist.

  1. Rechtsmittelbissbrauch – Massenabmahnungen:
    Leider ist von den Gerichten nicht eindeutig festgelegt, ab wie vielen Abmahnungen mit dem gleichen Kontent man von einem Missbrauch der Rechtsmittel sprechen kann. Es ist nun mal so, dass jede einzelne Abmahnung für sich erst geprüft werden muss und erst danach in seiner Gesamtheit auf einen eventuellen Missbraucht überprüft wird.
    Das OLG Hamm hat am 24.03.2009 entschieden (AZ 4 U 211/08), dass bereits 12 Schriftstücke des gleichen Inhaltes rechtsmissbräuchlich sind.
    Das OLG Frankfurt/Main wiederum war in einem Urteil vom 14.12.2006 (AZ 6 U 129/06) der Meinung, dass auch über 200 Abmahnungen noch nicht als Massenversand gelten.

    Faustregel: Es wird das Verhältnis der Abmahntätigkeit zur normalen Geschäftstätigkeit gemessen. Das Bedeutet, sollte der Abmahnende durch diese Tätigkeit mehr Einnahmen haben als durch sein Geschäftsmodell, ist von einer Unverhältnismäßigkeit auszugehen.

  2. Gegenabmahnung:
    Viele denken nun: Ok, was er kann, kann ich auch, und feuern mit gleicher Munition zurück. Seltenheit? Mitnichten. Mittlerweile gibt es sogar drei Gerichtsurteile hierzu.

    a) LG München I vom 28.11.2007 (AZ 1 HK O 5136/07)
    „ eine Gegenabmahnung dann ein Hinweis auf ein rechtsmissbräuchliches Verhalten ist, sofern sie als eine unmittelbare Reaktion auf eine vorhergegangene Abmahnung des Gegners anzusehen ist.“

    b) LG München I vom 16.01.2008 (AZ 1 HK O 8475/07)
    „es könne nicht in jedem Fall einer unmittelbaren Gegenabmahnung von Rechtsmissbrauch ausgegangen werden. Kein Missbrauch besteht, wenn

    1. sich die abmahnenden Parteien in einem direkten Wettbewerbsverhältnis befinden

    2. die Gegenabmahnung ein vergleichbares Verhalten anmahnt, wie die zuerst erfolgte Abmahnung der Gegenseite.“

    c) LG München I vom 12.02.2009 (AZ 17HK O 18418/08)
    „das nicht automatisch von einem Rechtsmissbrauch auszugehen ist, auch wenn die zwei Punkte vom letzten Gerichtsurteil nicht vorliegen.“

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Anmeldung für die Networkxx

Hallo Leute,

die Anmeldung für die Affiliate Networkxx hat begonnen.

First Come First Serve

www.affiliate-networkxx.de

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Affiliate Summit Budapest III – der erste Tag

Nun war es also soweit. SYMA, so heisst hier das Kongresszentrum öffnete seine Pforten für das Fachpublikum rund um das Thema Gambling, Poker und Casino.

Die Anzahl der Aussteller war überschaubar. Etwa 100 Online-Casinoanbieter, Pokerseiten und Affiliate-Agenturen buhlten um die Gunst der Affiliates, die beim ersten BAC (Budapest Affiliate Conference) in scharen aus allen Erdteilen kamen. Mein Vorhaben, so viele der Vorträge wie nur möglich anzuhören, konnte ich bereits nach einer Stunde in die Tonne kloppen. Ich konnte überhaupt froh sein, dass die den zugegebenermaßen sehr interessanten Vortrag von Everest Affiliate über den deutschsprachigen Markt (DACH – Länder: Deutschland, Österreich und die Schweiz) mitverfolgen konnte. Anscheinend haben sie die Aussteller auf die Fahne geschrieben, jedem der einen Affiliate Ausweis um den Hals trug, anzusprechen und ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Nichts wies auf die (typisch?) deutsche Tugend hin, sich einfach nur an den Stand zu stellen und zu warten, dass die Besucher von sich aus bequemen, einen Aussteller anzusprechen. Ist das vielleicht das Geheimnis? Offen auf die Leute zugehen? Sich nicht scheuen alles, was nach einem potentiellen Kunden aussieht, auch anzusprechen? Und wie fängt man solche, die nicht in greifbarer nähe sind? Lass einfach Hostessen so wenig wie möglich bekleidet über das Areal laufen und jedem Flyer, Infos oder sonstiges in die Hand drücken.
Den besten Vogel wohl abgeschossen hat eine der Aussteller, der zwei Damen in nicht als einem kurzen Minirock über das Gelände liefen. Ok, von einem Mini kann man hier nicht so sprechen, denn ein Gürtel ist breiter! Obenrum kunstvoll per Paintbrush, die Brüste mit dem Logo und dem Slogan bestückt. Sie hatten die volle Aufmerksamkeit.

Gut, ich denke in Deutschland wird so was auf einer offiziellen Ausstellung kaum möglich sein. Wie gut dass wir hier nicht in Deutschland waren J

 Aber zurück zum Stoff. Die Mitte der Halle wurde von kleinen Tischen mit je vier Stühlen dominiert. Alle Aussteller positionierten sich in einem Gürtel um dieses Area. Ich emfand diese Aufstellung sehr vorteilhaft. Zum einen konnte man sich mit den Merchants in aller Ruhe bei einer Tasse Kaffee etwas abgesondert vom Stand unterhalten. Zum zweiten hatte man alles im Überblick, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. So hatte man jederzeit die Möglichkeit für eine Rast, ohne wirklich aus dem Geschehen gerissen zu werden.

Nachdem ich mich durch die ersten Stände gekämpft hatte nahm ich einfach mal mitten in einem Pulk von Affiliates Platz. Die anfänglichen Schwierigkeiten bezüglich Verständigfung waren schnell verflogen. So konnte ich einfach nur zuhören und lernen. Über den Markt in Asien, wie die Polen auf Game-Sites fliegen, mit was für Schwierigkeiten man in Amerika kämpft, usw. Linkbuilding (Linkbildung für Webseiten) und SEO (Suchmaschinenoptimierung) waren mit die Hauptthemen. Wobei ein paar gewagte Thesen aufgestellt wurden. Ich werde ein paar von Ihnen testen, und bei Bedarf darüber auch berichten. Irgendwie war allerdings kaum die Rede von SEM (Suchmaschinenmarketing – Google Adwords). Allem Anschein nach geht der Trend zu Qualität und Content und weg von Traffic-Spam und Adwordskiller.

 DAS war Networking pur! Ich traf manche von den Leuten vom Vorabend wieder, diese stellen mir wiederum neue Leute vor. Wie es halt so läuft. Ich war wieder mal in meinem Element.

Bei den Ausstellern war, trotz den Rezensionen die der Staat für Casino- und Pokerseiten auferlegt, der deutsche Markt eine der Interessantesten in Europa. Kaum ein Merchant, der nicht einen Account Manager aus dem Hut zaubern konnte der extra für deutsche Affiliates angereist ist. Es war funny zu sehen, dass 90% der Stände mindestens einen deutschen Muttersprachler auweisen konnte. Allem Anschein nach, finden wiederum German Affiliates nicht wirklich für notwendig, auf solche Veranstaltungen zu gehen. Denn wie ich mitbekommen habe, waren kaum welche vor Ort.

Schlecht für sie, besser für mich. Denn so konnte ich mich ausgiebig unterhalten und mir einen wirklich guten Überblick verschaffen.

Einen wirklichen Trend konnte ich, wenigstens für die DACH-Länder erkennen. Gezwungenermaßen wird hier auch in naher Zukunft eine neue Online Community bilden, die sich mit dem Thema Social Networking und Social Media beschäftigt. Hier geht die Richtung zu Blogs, Foren und Communities, in denen Affiliates auf der Suche nach potentiellen Kunden sind. Da man außer „.net“-Seiten, die kein Cash-Game offerieren keine Spielerseiten bewerben kann, geht der Trend eher zu

  • a) aktiv Zielgruppe suchen
  • b) Zielgruppe aktiv informieren
  • c) Zielgruppe passiv führen
  • d) Leads generieren
  • e) Leads konvertieren.

Bei den Provisionen hat sich nicht wirklich was Neues ergeben. Die Schwankungen sind extrem. Vom kleinen Pokerspieler, für dem man 50 EUR/Sale bekommt bis hin zu Casinoseiten, die bis zu 2.500 EUR / Sale auf den Tisch legen. Und das ist kein Scherz!

Allerdings bieten Casinos auch sogenannte Share-Revenue an. Hier wird der Publisher an dem Umsatz, was ein Spieler generiert, beteiligt. Hier liegt die Marge zwischen 45% – 90%.

Über Modalitäten wird es ein eigenes Kolumne24-Special geben. 

Leider bekam ich die Zahlen über die Präsentation von Everest Poker zu spät, so müsst ihr ein wenig auf diese Warten, die werden aber diese Woche noch folgen!

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