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Domain-Ausverkauf

Aus Zeitgründen möchte ich einige meiner Domains verkaufen. Um unnötige Fragen zu sparen, habe ich auch gleich den Preis dazu geschrieben. Die meisten Domains haben kein Projekt dahinter, nur rein die Domain wird verkauft.
Schickt bitte eure Anfragen direkt an info@kolumne24.de

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  • telefon-vorwahl.info (200,- EUR)

Mobilfunk-Seiten:

  • mobil-funk.at (300,- EUR)
  • mobil-funk.info (500,- EUR)
  • mobil-funk.net (250,- EUR)

LTE-Seiten:

  • mobil-lte.de (500,- EUR)
  • lte-koeln.de (750,- EUR)
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123-Seiten:

  • Vertrag123.de (1.000,- EUR)
  • taschen123.de (750,- EUR)
  • present123.de (250,- EUR)
  • presente123.de (250,- EUR)

ABC-Seiten:

  • winterreifenabc.de (750,- EUR)
  • taschenabc.de (750,- EUR)
  • mobilfunkabc.de (750,- EUR)
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Affiliate / Online-Seiten:

  • affiliateplanet.de (1.000,- EUR)
  • affiliateplanet.eu (750,- EUR)
  • affiliateplanet.org (250,- EUR)
  • affiliate-zertifikat.de (750,- EUR)
  • low-tkp.de (100,- EUR)
  • lowtkp.de (100,- EUR)
  • tkp-bank.de (100,- EUR)
  • tkpbank.de (100,- EUR)
  • traffic-markt.de (100,- EUR)

 

 

 

 

 

 

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Die Wahrheit über Dress-for-less

Seit letztem Jahr bereits gab es diverse Diskussionen rund um das Partnerprogramm von Dress for less.

Auslöser der ganzen Geschichte war eine mehr als unglückliche Formulierung der Affiliate Abteilung über die Zusammenarbeit mit Gutschein-Publishern. Bereits mitte 2010 gab es auf 100pp eine Diskussionsrunde, bezüglich des, teilweise recht herben Umganges mit Gutschein-Affiliates durch Dress for less.

Doch um was ging es tatsächlich?

Nachdem ich heute wieder mal einen Newsletter mit dem 20 EUR Neukundengutschein erhielt, konnte ich meine Neugierde nicht mehr zügeln und rief direkt bei Dress for less an um nachzufragen. Meine letzte Info war ja dass das Partnerprogramm Gutscheinpublisher stets aus dem Programm halten wollte, und auch Dress for less hat hier kein Hehl daraus gemacht.

Ich hatte nun ein sehr langes, angenehmes und klärendes Gespräch mit Herrn Maximilian Albert, dem Zuständigen in Sachen Affiliate Marketing. Und endlich kam Licht ins Dunkle.

Grund für die ganze Aufregung war die Tatsache, dass in den SERPS (die organische Suche bei Google, also die normalen Treffer auf der linken Seite) die Treffer für Gutscheine zum Thema Dress for less in den Augen des Programmbetreibers überhand nahmen. Dadurch fühlte sich der Programmbetreiber genötigt Schritte einzuleiten, weil die, für das Image der Seite wichtigen Fashion-Seiten stets auf die hinteren Seiten verbannt wurden. Die wollte Dress for less korrigieren, indem er die Gutscheinpublisher dazu aufgefordert hat die Links auf den Seiten auf nofollow zu setzen, sodass Google nicht weitergeht und dadurch die SERPS verändert werden. Damit wären die Gutscheinseiten weiter nach hinten gerückt und die Fashion-Sites hätten sich ein paar Plätze nach vorne schieben können. Zudem gab es die wohl bei allen Shops bekannte Problematik, dass User zwar sich auf diversen Seiten informieren, beim Kauf aber kurz vorher noch auf einer Gutscheinseite vorbeischauen um zu sparen. Nach dem Last Cookie Wins Prinzip erhält hier also nicht die Fashion-Site den Zuschlag, sondern die Gutscheinseite.

Natürlich gibt es hier zwei Seiten der Medaillie. Nachvollziehbar aus der Sicht des Merchants ist es, dass er doch lieber mit Fashion-Sites bei Google glänzen will, statt mit Gutscheinseiten. Schliesslich möchte der Shop ja nicht alleine durch Gutscheine Kunden gewinnen. Hinzu kommt auch, dass Kunden eher mit Incentives einkaufen, als ohne. Diesen Trend wollte der Advertiser beeinflussen.

Die andere Seite muss aber auch betrachtet werden. Denn viele Gutscheinpublisher stellen nicht einfach nur ein Gutschein auf ihre Seite, sondern stimmen die Links mit dementsprechendem redaktionellen Text ab. Sie sind Profis was SEO angeht. Sie müssen es sein, weil es tausende andere Gutscheinportale gibt, die ihnen den Rang ablaufen können. Und da taucht natürlich die Frage auf, warum sollte ein Publisher, der richtig arbeit in den Aufbau seines Traffics gestekt hat, auf diesen verzichten, nur weil ein Merchant das möchte?

Gut, an der Entscheidung der Firma ist nicht zu rütteln und ist auch sehr nachvollziehbar. Schliesslich ist es jedem Advertiser überlassen, welche Preispolitik er fährt und da müssen die Publisher sich daran halten. Bei Nichtgefallen kann natürlich jeder Publisher einfach switchen und einen anderen Anbieter wählen, den er bewirbt.

Definitiv ist hier die Kommunikation falsch gewesen. Denn es ist mitnichten so, dass Dress for less keine Gutscheinpublisher möchte. Eher im Gegenteil, sie arbeiten gerne mit ihnen zusammen. Nur die Tatsache, dass bei der Googlesuche stets Gutscheinpublisher als erstes zu finden sind, macht ihnen etwas Kopfzerbrechen.

Ich finde es nicht richtig, dass sich der Merchant zu dem Thema öffentlich nie geäßert hat, er hätte einiges an Diskussionen ersparen können. Dies hat Dress for less auch eingeräumt.

Was mir übrigens etwas schleierhaft ist, wie man es innerhalb kürzester Zeit schaffen soll, lediglich durch den nofollow-Attribut aus den SERPS zu verschwinden. Zudem macht der Advertiser es dem Gutscheinpublisher auch nicht unbeding einfach, wenn er die Partnerschaft mit einem Gutscheinpublisher beenden möchte, nur weil dieser mit Keywords wie “Gutschein Dress for less” zu finden ist. Ich würde gerne wissen, wie man es anstellen soll, als Gutscheinpublisher für diese Marke zu werben (schliesslich werden ja weiterhin Gutscheine für’s Affiliate Marketing ausgegeben), ohne allerdings für diese Gutscheine werben zu dürfen.

Ich bin nach dem Gespräch der Meinung, dass sich Dress for less bei der Aktion was gedacht hat und auch kein Ärger mit den Publishern sich einhandeln wollte. Nur die unglücklich gewählte Art der Kommunikation und die Zurückhaltung, die sie bei der Diskussion um das Thema verfolgt haben, an den Tag gelegt haben sorgte und sorgt immer noch zum Teil für Unverständnis.

PS: wenn ich jetzt bei Google “Dress for less” eingebe erhalte ich als SEM Platz 1: “bis zu 70% sparen”, in den SERPS auf Platz 3: gutscheinsammler.de und auf Platz 4: sparwelt. Von den anderen Plätzen finde ich kelkoo als Preissuchmaschine und ciao als Meinungsplatform.

Bedeutet für mich: Auf der ersten Seite sind 2 Gutscheinseiten und eine Preissuchmaschine. Keine Fashion-Site und keine anderen Affiliate-Seiten. So gut hat anscheinend die Aktion noch nicht funktioniert.
Ich wünschte mir, Advertiser würden sich, auch bei Kritik, etwas offener zeigen. Sie würden sicherlich einige Diskussionen auf konstruktiver Ebene halten und Missverständnisse aus dem Weg räumen.

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Betrug im Affiliate Marketing Teil 2

Im ersten Teil von Betrug im Affiliate Marketing ging es um die Maschen und Möglichkeiten von Publishern, Agenturen und Advertiser hinters Licht zu führen.

Nun hat ein Publisher ein Blogbeitrag veröffentlich, in dem er von seiner Erfahrung erzählt, bei der eine Agentur sich anscheinend einiges Erlaubt hat. Durch einen Zufall auf das Thema gebracht, hat sich Andreas sich näher mit der Sache beschäftigen müssen, schliesslich ging es hier um nicht bezahlte Provisionen ud falsche Abrechnungen.

Hauptthema des Beitrages ist die falsche, oder sogar nicht vorhandene Zuteilung von Affiliate-Provisionen. Viele Programme führen ein Staffelmodell, bei der Publisher, die mehr Sales generieren, auch eine höhere Provision erhalten.

Grob umrissen geht es in seinem Bereicht darum, dass anscheinend es Agenturen gibt, die die Provisionen nicht auszahlen, aber diese Provision dem Merchant in Rechnung stellen. Dabei verliert der Publisher, weil ihm die Provision vorenthalten wird, das Netzwerk, weil seine 30% natürlich auch flöten gehen und der Kunde, weil er Provision bezahlen muss, die gar nicht ausgeschüttet wurde.

Hierbei spielt auch eine große Rolle, ob der Merchant / Advertiser direkt als Auftraggeber im Netzwerk drinsteht oder nicht. Denn wenn ja, muss er sich stets um die Aufladung des Kontos kümmern, und bekommt in dem Fall mit, welche Provisionen wirklich bezahlt wurden. Wenn eine Agentur als Vertragspartner beim Netzwerk hinterlegt ist, besteht die Möglichkeit, dass der Kunde nicht erfährt, welche Summen nun wirklich übergeben wurden.

Ich empfehle meinen Kunden stets, selber als Auftraggeber bei den Netzwerken eintragen zu lassen. Dies hat mehrere Gründe.

Erstens bin ich nicht gewillt in Vorleistung zu gehen. Obwohl man es nicht erwartet, kann sehr wohl vorkommen, dass der Kunde seine Zahlungen an die Agentur aus verschiedenen Gründen zurückhält oder auch gar nicht mehr zahlen kann. In dem Fall tritt die Agentur in die Schuld ein.

Zweitens ist es für den Kunden auf komfortabler, denn sollte ein Agenturwechsel stattfinden, kann man den Account einfach an die nächste Agentur übergeben. Ansonsten gehört ja der Account der Agentur und nicht dem Kunden.

Die dritte und wohl wichtigste Vorteil für den Kunden, warum er auf jeden Fall als Auftraggeber auftreten sollte ist eine Eigenart des Handelsvertreterrechtes. Hier gibt es einen sogenannten Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters. Dies bedeutet, bei einer ordentlichen Kündigung des Vertrages mit einer Agentur, kann die Agentur, soweit diese als Vertragspartner bei einem Netzwerk das Konto im Namen des Kunden führt, eine Ausgleichszahlung für die Überlassung des Affiliate-Kontos vom Kunden verlangen. Dies hängt von der Dauer der Zusammenarbeit ab, kann sich allerdings schnell in die Tausende gehen. Das das Ganze legal. Nur bei einer außerordentlichen Kündigung zieht dieses Recht nicht… nur wissen das die meisten Programmbetreiber nicht.

Auf jeden Fall ist der Beitrag von Andreas über Betrug bei Affiliateagentur(en) lesenswert. Wie Markus Kellermann bereits in seinem Kommentar erwähnt. Auf Dauer können nur die überleben, die transparent und ehrlich arbeiten…

Irgendwie bekommt Herr Bscheid wieder mal Wasser auf seine Mühlen, was seine Aussage über Affiliate Marketing betrifft…leider.

Nachtrag 22.11.2011
Sehr lesenswert und informativ zu diesem Artikel ist der neue Beitrag von Karsten auf 100pp zum Aktuellen Thema und Haftungsfragen bei Fraud.

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Konsolenkost-Partnerprogramm für Konsolen-Spiele

Vor kurzem startete der Konsolenspiele-Spezialist konsolenkost.de sein Partnerprogramm bei Affilinet.

Bei konsolenkost.de findet mal für über 40 verschiedene Konsolensysteme Spiele und Zubehör, egal wie alt das Gerät schon sein mag.

Liebhaber von Retro-Spielekonsolen wie z.B. Gameboy, Gamecube, Nintendo64 (N 64), Super NES (SNES) oder PS1 und Dreamcast kommen hierbei genauso auf ihre Kosten, wie die Spieler von modernen Spiele-Konsolen wie Wii, Playstation 2 (PS2) oder XBox 360

Oder kennt jemand von euch noch die Konsolen von Jaguar oder Lynx?

Publisher sind herzlich eingeladen, das Partnerprogramm zu bewerben. Hier geht es direkt zur konsolenkost.de-Anmeldung.

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Weihnachten und Werbung

Werbung zu Weihnachten ist ganz was besonderes. Überall auf der Welt wird dieses Thema gern aufgegriffen, um zu Weihnachten die schönsten und lustigsten Werbespots zu erstellen.

Welches Werbespot zum Thema Weihnachten findet ihr gut? Schreibt mir einfach die Youtube-URL’s als Kommentar, ich werde sie dann in den Blog einbauen.

Für den Start der Reihe Weihnachten und Werbung hier der erste Spot von John Lewis.

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CHK-Dateien wieder herstellen

Die Daten sind auf einmal weg? Nach dem Rettungsversuch erscheint ein Ordner “Found.000″? Dann kann man die Daten noch retten und wiederherstellen.

In dem gefundenen Ordner sind alle Daten noch vorhanden, enden aber auf .CHK
CHK-Dateien lassen sich aber mit keinem Programm öffnen.

Hilfe kommt hier von Sascha Presnac.

Er hat ein Programm geschrieben, mit der solche .CHK-Dateien wieder hergestellt werden können. Das Programm CHK-Datenrettung könnt ihr hier direkt herunerladen.

Und so funktioniert es:

  • 1. Datei herunterladen
  • 2. Datei entpacken
  • 3. Exe-Datei starten
  • 4. Den Ort angeben, wo sich die Dateien befinden
  • 5. Den Ort angeben, wo die geretteten Dateien gespeichert werden sollen
  • 6. Auf los drücken

Die Wiederherstellung dauert einige Zeit, es werden so gut wie alle Dateien gerettet. Die Dateien heißen in dem Found-Ordner stets File001.chk, File002.chk usw. Nach der Datenrettung behalten sie ihre Namen und die richtige Endung wir hinzugefügt. Wenn es z.B. ein Bild war, dann heisst die neue, gerettete CHK-Datei File001.chk.jpg.

Folgende Dateiformate können gerettet werden: 3gp 7z ace avi bdsproj bmp cab chm class clp db dcu dfm (dll*) doc docx dsk dsm eps (exe*) fpx gif htm java jpg mid mp3 mp4 ocx odt pas pdf png ppt pptx psd psp rar rtf tif ttf wav wri wpg xls xlsx zip
* dll und exe werden als exe hergestellt; sollte die datei nicht starten können, ist es eine dll

Weitere Informationen findet ihr direkt bei Sascha auf http://www.techcrawler.de/dechk/

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VHS-Kurs Bloggen für Anfänger

Bei der VHS-Nord in München-Garching gibt es morgen Abend (04.11.2011) ein Kurs zum Thema Bloggen.

Hier geht es um den Aufbau eines Blogs, um die Inhaltliche Gestaltung und um die Fragen rund um das Thema Bloggen mit WordPress.
Sie erfahren wie Sie Ihren Blog bekannt machen, wie Ihnen Widgets, Plugins aber auch Twitter und Facebook dabei helfen können.
Auch das Thema SEO-Text und Onside- wie Offsideoptimierung wird angesprochen.

Wie man mit einem Blog Geld verdient, erfahren Sie im zweiten Teil morgen Abend.

Kurzentschlossene können sich direkt noch anmelden: http://www.vhs-nord.de/thema-kursprogramm/bloggen-fuer-anfaenger-und-profis-wie-mache-ich-meinen-blog-bekannt-y5308

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Betrug im Affiliate Marketing

Eine Email, die mich vor kurzem erreichte, und die Reaktion eines der größten Netzwerke in Deutschland bewog mich, ein wenig auf das Thema Betrug im Affiliate Marketing einzugehen. Zur besagten Email komme ich noch weiter unten.

Wie in jedem Onlinekanal, gibt es im Affiliate Marketing auch schwarze Schafe. Sie lernen stets neue Tricks, wie man Betrügen kann, wie gefakte Leads generiert werden können, wie Sales die niemals stattfanden vergütet werden, oder wie man unerlaubt Cookies setzt um vielleicht den einen oder anderen Sale zu ergattern.

Dem gegenüber stehen die Experten bei den Netzwerken und Agenturen. Menschen, die Tag für Tag damit verbringen, die Interessen Ihrer Kunden zu wahren, und ein sauberes Affiliate Marketing zu gewährleisten.

Es gibt vielerlei Methoden, neue und veraltete, wie ein Publisher an Provisionen kommen kann. Diese Lücken sind meist selbstgestrickt, hin und wieder aber auch durch Netzwerke oder dem Kunden selber verursacht worden. Denken wir mal an die Aufregung, als jeder darüber sprach, dass ein Netzwerk ohne den Kunden direkt zu informieren, Postview zugeschaltet hat. Oder dass ein Partnerprogramm kein anständiges Salesabgleich durchführen konnte, somit einfach ein bestimmter Prozentsatz der Sales storniert wurde, und dadurch dem Kunden direkt ein finanzieller Schaden entstand. Das hatten wir alles schon durch, doch meistens sind es immer bestimmte Publisher, die durch Tricks ihr Glück versuchen.

Cookiedropping ist wohl mit die älteste Methode. Man verpasst einem User, soweit er auf eine Webseite gelangt, jede Menge Affiliate-Cookies, in der Hoffnung, er wird schon bei einem der Seiten landen, die durch ein Cookie angesprochen werden. So kassiert der Publisher für Sales, die nicht er initiiert hat.

AdHijacking ist zur Zeit auch eine sehr beliebte Methode. Google erlaubt jeder Anzeige nur ein Mal ein Platz einzunehmen. Das bedeutet, dieselbe Anzeige kann nicht mehrfach auf einer Seite angezeigt werden. Was passiert nun, wenn ein Publisher auf die Idee kommt, die Anzeige eines bekannten Advertisers 1:1 zu kopieren? Er übernimmt Titel, Text und die Display-URL (der angezeigte Link muss nicht mit dem tatsächlichen Ziel übereinstimmen), er überbietet so lange für bestimmte Keywords, bis er besser positioniert ist, wie die Anzeige des Advertisers. Nach der Regel von Google, wird somit die gefälschte Anzeige gezeigt, die Originalanzeige verschwindet. Meist wird dies zu späten Uhrzeiten oder am Wochenende durchgeführt, und man versucht durch Geotargeting aus dem Umfeld des Kunden raus zu bleiben, um nicht aufzufallen.
Mittlerweile gibt es Mittel und Wege, dagegen anzugehen.

Paypal-Klau ist mittlerweile auch in Mode gekommen. Es werden auf diversen Seiten Paypalkonten angeboten, meist sogar mit einem Guthaben drauf. Man kann diese Konten kaufen. Und wie einfach ist es mit einem Paypal-Konto einzukaufen, das nicht einem selber gehört? Sales und Leads zu generieren ohne dafür ein Cent auszugeben?

Asia-Connection ist auch ein sehr beliebtes Spiel. Man nehme hierzu ein Haufen Arbeitslose in Asien, verfrachte sie in ein Raum mit vielen Computern, drücke ihnen ein Manuskript in die Hand, auf der mit Screenshots erklärt wird, wo sie auf einer fremdländischen Seite was klicken müssen und schon kann der Spass losgehen. Diese Menschen erhalten meist in einer Tabelle Namen und Adressen von realen und fiktiven Personen, so dass hier eine Plausibilitätsprüfung kaum möglich ist und bestellen und generieren Leads. Die meisten dieser Leads werden storniert. Aber es gibt eine Schlupfloch-Quote. Diese Quote reicht den Hintermännern vollkommen aus um Profit zu machen.

Ich warte ehrlich auf den Tag, an dem man bei Ebay Affiliate-Accounts ersteigern kann.

Aber kommen wir zu der oben genannten Email und seine Auswirkungen. In dieser Mail wird davor gewarnt, dass es für ein Publisher relativ einfach ist, sich bei über 600 Partnerprogrammen anzumelden, ohne dass der Programmbetreiber davon was mitbekommt.

Die Rede ist von Zanox’ hauseigener shop@-Lösung. Hierbei bietet Zanox Publishern an, die keine eigene Webseite oder Onlineshop haben, relativ einfach ein eigenes Shopsystem zu kreieren. Einfach bei Zanox sich als Publisher registrieren lassen, die Kriterien ausfüllen (das sind die Punkte, von welchen Sachen die Webseite sich distanziert) und für shop@ anmelden. Direkt nach der Registrierung erhält man ein Code, bei dessen Aufruf ein kompletter Shop erscheint. Der Clou hierbei ist, dass der Shop alle Produkte aus den Datenbanken der Shops führt, die den Publisher “shop@” akzeptiert haben. So kann der Affiliate sich sehr wohl mit wenigen Klicks indirekt bei über 600 Partnerprogrammen anmelden. Das Video von FSOM zeigt in Echtzeit, dass dies keine 2 Minuten dauert.

Die Idee an sich ist nicht schlecht, denn Zanox bietet dies als Service an, damit Publisher einfach und effektiv über einen eigens für sie generierten Shop den Advertisern Umsatz bescheren können, ohne große Hürden in den Weg zu legen.

Die Gefahr dabei ist, dass hier der einzelne Publisher nicht ohne Schwierigkeiten erkannt werden kann, denn alle Sales die diese Publisher generieren tauchen als Sales für “shop@” im System des Advertisers auf. Und hier liegt das Problem. Denn wenn ein Affiliate auf Idee käme, durch Betrug wie AdHijacking oder Cookiedropping Sales zu generieren, die ihm gar nicht zustehen, lässt sich dies meist nicht ohne weiteres feststellen. Etliche Agenturmitarbeiter erhielten schon Emails, in dem ein Publisher nach einer ausstehenden Provision fragt. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass dieser Publisher gar nicht als Affiliate im eigenen Programm geführt wird. Erst nach längerer Recherche kommt man dahinter, dass es sich hierbei um einen Publisher aus dem Pool von “shop@” handelt.

Die Email, die an diverse Advertiser ging ist etwas unglücklich formuliert. Denn es wird suggeriert, dass der Advertiser ein Problem hat, beziehungsweise es sich hierbei um einen Fehler handelt, welches durch den Advertiser in Ordnung gebracht werden kann. Meiner Meinung nach ist es kein Fehler, doch bestimmt eine Sicherheitslücke, allerdings von Seiten Zanox. Denn der gutgemeinte Service-Gedanke um Publishern einen erleichterten Zugang zu den Programmen zu bieten (welches eigentlich sehr positiv bewertet werden sollte) kann sehr schnell als Schuss nach hinten angesehen werden. Denn unauffällige Betrugsfälle werden gar nicht registriert. Erst wenn der Publisher den Hals nicht voll bekommen kann und übermütig wird, deckt man meist dieses Problem auf.

Die Reaktion von Zanox war in meinen Augen übertrieben. Nirgendwo in der Email wird Zanox als Kern des Problems genannt und nirgendwo wird öffentlich das Netzwerk an den Pranger gestellt. Das Video, welches kursiert, zeigt auch kein Betrugsfall sondern ist lediglich eine Aufzeichnung einer legalen und offenen Anmeldeprozedur. Natürlich muss sowas nicht von einem Netzwerk gestattet werden. Ich sehe das hier lediglich als Text eines Netzwerkes. Solche Tests wurden schon mehrfach durchgeführt und veröffentlicht. Wenn als Reaktion allerdings der Urheber dieser Mail und des Tests aus dem Netzwerk ausgeschlossen wird emfpinde ich das übertrieben.

Anstatt mit eventuellen gerichtlichen Schritten zu drohen, hätte das Netzwerk direkt Aufklärungsarbeit leisten sollen. Mit der etwas hart formulierten Mail an alle Advertiser sehe ich hier eher eine Trotzreaktion. Viel effektiver wäre es gewesen, Advertiser über das Thema “shop@” aufzuklären.

Zugegeben, die Mail von Dennis ist etwas missglückt formuliert und erweckt den Anschein von Panikmache. Mir persönlich gefällt der Inhalt aber nicht die Ausführung (das ist aber lediglich meine subjektive Meinung). Im Grunde wollte Dennis hier lediglich darauf hinweisen, dass es sehr wohl Möglichkeiten gibt unbemerkt dem Advertiser Schaden zuzufügen, wenn der Publisher es darauf anlegt. Durch die Formulierung natürlich war es eine gelungene Marketingmaßnahme um auf das eigentliche Produkt von FSOM hinzuweisen, welches Advertiser helfen soll, schwarze Schafe zu erkennen und Betrugsfälle aufzudecken. Sehr lesenswert allerdings ist die Cookie-Stuffing-Studie die weiterführende Informationen zum Thema Affiliate Betrug liefert.

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Printplanet bei Affiliate-Deals

Printplanet bietet diese Woche den aktuellen Deal bei Affiliate-Deals.de

Jeder Publisher der sich über Affiliate-Deals.de sich diese Woche bei dem Partnerprogramm von PrintPlanet anmeldet, erhält bis 30.11.2011 satte 15% Provision auf alle Sales.

Zusätzlich gibt es für jede Neuanmeldung ein Einkaufsgutschein in Höhe von 25 EUR, der direkt im Shop von Printplanet.de eingelöst werden kann.

Und hier geht es zum PrintPlanet-Affiliate-Deal.

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Affiliate-Workshop zum herunterladen

Letzte Woche war ja die erste Affiliate-Konferenz in München. Ich kann behaupten, es war definitiv ein Erfolg. Als “Vorband” habe ich ein Workshop zum Thema Affiliate2Do halten dürfen. Hier eine Zusammenfassung über den Affiliate-Workshop von Karsten auf 100pp.

Für alle die Interesse daran haben, können hier die PDF für den Affilex-Affiliate2Do-Workshop meines Vortrages herunterladen.

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