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Wirtschaftskrise aus der Sicht der Advertiser

Das Unwort des Jahres 2008: Die Wirtschaftskrise.
Es vergeht kein Tag, an dem dieses Wort nicht in irgendeinem Sender, ob Radio oder Fernsehen, auftaucht.
Zum Teil wurde ja bereits diskutiert, was das für die Publisher im Bereich Affiliate Marketing bedeutet.
Doch was bedeutet das alles für den Merchant, für den Programbetreiber?
Die Wirtschaftskrise hat verschiedene Formen. Arbeitslosigkeit, Zurückhaltung bei Investitionen, verminderte Risikobereitschaft. Vor allem die Risikobereitschaft und die damit verbundene Entscheidungsfindung ist eine der Vektoren, das sich im Online-Marketing bereicht bemerkbar macht. Hauptträger dieser Vektoren sind natürlich die Kreditprogramme.
Sie haben von natur aus ein gespaltenes Verhältnis zum Affiliate Marketing. Kein anderes Programm schaut auf die Performance, keine andere Sparte rechnet so eng wie die Kredit- und Kontenanbieter. Und dann kommt die Rezession, die Krise. Und mit der schlechten Wirtschaftslage auch die ersten Merkmale. Nicht mal die direkten Ausgaben, wie Budgetierungen oder Sonderzahlungen sind es, was dem Affiliate zu schaffen macht. Es sind eher die indirekten Faktoren, das ein Programm zum Sieg verhilft oder zur Niederlage zwingt. Denn in Zeiten schlechter Konjunktur verschärfen die Banken ihre Kriterien, was Bonität und Zulassung angeht. Viele der Kreditprogramme ist in diesem Sektor vorsichtiger geworden.
Ein Kunde, der in Zeiten wirtschaftlichen Wohlstandes ohne Weiteres ein Konto eröffnen oder ein Kleinkredit aufnehmen konnte, wird nun stärker durchleuchtet. Die Banken wollen Sicherheit. Denn täglich erreicht uns eine neue Schreckensnachricht. Ob es die Rettung des, durch den einkauf der Dresdner Bank lädierten Commerzbank geht, oder um die Zerschlagung des RBS-Konzerns, der immer weiter in die Miesen rutscht. Prominentes Beispiel, wie sehr sich auch Affiliate Marketing im Sog der Wirtschaftskrise bei den Banken befindet, zeigt die Schließung von Fortis bei Zanox und Affilinet. Von hier auf jetzt machte Fortis die Türen für Publisher dicht. Innerhalb kürzerster Zeit zog sich der Konzern aus dem AM-geschäftsfeld und auch aus Deutschland zurück. Die schlechte Wirtschaftslage mag bei Kredit- und Bankprogrammen sich bemerkbar machen. Aber hat es wirklich nur negative Einflüsse? – Mitnichten!
Mag mancher wohl der Auffassung sein, dass ein Advertiser lieber die festen 1Mio Budget mit beiden Händen festhält, als ein kalkuliertes Risiko einzugehen und seine Einnahmen zu verdoppeln. Ich sehe das nicht so. Denn des einen Leid, ist des anderen Freud! Zwei Aspekte sprechen wohl dafür, dass auf Grund der schlechten Wirtschaftslage Affiliate Marketing sich immer mehr durchsetzen wird.

  • Onlineshops bieten die niedrigsten Preise
  • Performancebasierte Ausgaben – dadurch kalkulierbares Risiko

Da Affiliate Marketing fast ausschliesslich über performance funktioniert, liegt hier der riesen Vorteil, warum Advertiser ihre Kanäle bündeln und entgegen der allgemein üblichen, momentan zurückahltenden Büdgetverteilung immer mehr auf AM setzen. Denn hier weiß der Merchant, was er für sein Geld bekommt.
Da er ausschliesslich für geleistete Dienste (Sales & Leads) bezahlt, läuft er nicht Gefahr sich zu übernehmen und sein Geld für (zum Teil) sinnlose Aktionen auszugeben. Am Ende eines Tages weiss er ganz genau, was er ausgegeben hat. Und da es bereits zum guten Ton gehört prozentuelle Vergütungsmodelle anzubieten, bleibt die kalkulation stets die gleiche.
Der zweite Punkt, warum Affiliate Marketing trotz der schlechten Wirtschaftslage weiter bommen wird ist die Tatsache, daß online immer noch die güstigsten Angebote zu finden sind.
Kaum ein Offline-Anbieter kann bei den Kampfpreisen mit halten, das ein Onlineshop bietet.
Durch den Verzicht auf Lagerräume, Kostenersparnis bei dem Personal und bei den Nebenkosten, die bei einem regulären Shop anfallen würden, ist es möglich, flächendeckend Niedrigpreise anzubietenen.
Und das lockt natürlich die Kundschaft an.
Und genau dies sorgt dafür, das bei einer Wirtschaftskrise, wenn der User zu sparen angehalten ist, er nach Angeboten aus dem Internet sucht.
Viele haben sich über die “Geiz-ist-geil”-Mentalität, die durch die Werbung uns suggeriert wurde, aufgeregt. Aber genau diese Mentalität ist zur Zeit gefragt. Und genau hier setzt Affiliate Marketing an.
Ein altes Manuskript, “Der Weg des Kriegers” zeigt es bereits:
Mach aus deinen Schwächen deine Stärken!

Denn ob DSL, Beauty oder Vollsortiment. Das was den Banken zu schaffen macht, macht Saleprogramme groß.
Als Zusammenfassung kann man sagen, daß trotz der schlechten Lage, in dem wir uns befinden, Affiliate Marketing, auf Grund seiner Struktur und seiner Beschaffenheit, bis auf eine Sparte weiter wachsen wird.

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IWB – Affiliate Stammtisch am 06.02.2009 – München

Internet World Business ruft zum Stammtisch nach München.
Wer kommt?
Publisher, Netzwerke, Agenturen, Pressevertreter, Merchants.

Worum geht’s?
Gemeinsam, auch mit der IWB Vertretung, mal über “Stuffing” und Co. zu sprechen! & mal wieder lustig zusammen zu sitzen!!
Beginn:  06.02.2009, 18:00
Ende:     07.02.2009, 10:00
Ort:          Hacker Pschorr Bräuhaus, Theresienhöhe 7, 80339 , München, Deutschland

Wie Ihr an die Einladung kommt?
https://www.xing.com/profile/Bianca_Jacobi

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Netzwerknutzung der Publisher 2008

Netzwerke sind verschieden. Jeder einzelne hat seine Vor- und Nachteile.
Und jeder Publisher hat ein Eigenempfinden, welches Netzwerk er bevorzugt.
Die hat verschiedene Ursachen. Angefangen von der Usability, dem Programmangebot, der Auszahlungsdauer bis hin zu persönlichen Kontakten und Zugehörigkeitsgefühl. Anhand eines Balkendiagramms kann man leicht die Verteilung der Nutzer einzelnen Netzwerke nachvollziehen. Folgend, aus der Quelle von affiliate-people.de, die neuesten Erkenntnisse anhand der letzten Umfrage:


Dass hier Affilinet und Zanox führend sind, mag keinen verwundern. Doch die deutliche “Rückstufung” von TradeDoubler auf Platz 6, durch die zwei kleineren Netzwerke Superclix und Belboon zeigt, dass es nicht nur auf die Größe ankommt.

Um euch noch einen besseren Überblich zu geben, hier noch die Zusammenfassung der Statistik seit 2006.

 

Hieran merkt man schon, dass im Mittelfeld der Netzwerke sich immer wieder was tut. Zwei, doch recht negative Entwicklungen zeigen hierbei vor allem TradeDoubler und CJ. Das mag vor allem an der verstärkten Ausrichtung beider Netzwerke liegen. CJ gehört in den USA mitunter zu den großen und auch TradeDoubler orientiert sich eher im Ausland. Zudem liegen bei beiden die Entscheidungsträger keinesfalls in Deutschland, was natürlich auch die ganze Geschichte ein klein wenig erschwert. Es ist schwer ein Programm für ein Land zu bestreiten, wenn dazu die Einfühlung für das jeweilige Land nicht gegeben ist und die eigentlichen Entscheidnungen Leute treffen müssen, die nicht in dem Kulturkreis aufgewachsen sind.

Die detailierte Auswertung finden ihr unter Affiliate-People.de

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Erkenntnisse vom 1. Tag des Affiliate Summit Las Vegas

Markus Kellermann von Affiliateboy.de hat es sich angetan und ist zum Affiliate Summit nach Las Vegas geflogen.
Drei Tage Vollcrashkurs in Sachen Affiliate Marketing made by USA haben zwar ihre Spuren hinterlassen, trotzdem schaffte er über die drei Tage sehr umfassende und ereignisreiche Berichte zu schreiben. Hier eine kleine Zusammenfassung:

Tag 1. Erster Vortrag: Affiliate Trends 2009

  • More Content
  • Videoads
  • Social Marketing
  • Mobile

Content
Die Affiliate erwarten für die Zukunft eindeutig mehr und besseren Conten von den Advertisern.

Videoads
Hier liegt dieser Bereich noch ein wenig brach. Affiliates wollen Content-Videos, Advertiser wollen beworben werden. Der Tanz um das Feuer hat begonnen, noch ohne nennenswerte Ergebnisse. Dies soll sich in Zukunft ändern.

Social Marketing
Hier werden in Zukunft Facebook, Twitter und andere Soziale Netzwerke im Vordergrund stehen. Empfehlungsmarketing funktioniert, warum sollte dann Affiliate Marketing nicht auch Einzug in die Soziale Netzwerke erhalten?
Datinprogramme sind geradezu prädistiniert dafür.

Mobile
Mobile Marketing ist im Kommen. Durch die Beschaffenheit der SMS ist zwar eine Öffnungsrate von 99% garantiert, und auch die Conversionrate liegt bei über 20%. Bisher wurde aber diese Möglichkeit von Advertisern noch nicht übergreifend akzeptiert.

Tag 1. Zweiter Vortrag: Die Zukunft des Offline-Affiliate-Marketings

In diesem Beitrag ging es darum, wie Affiliate Marketing auch offline funktionieren kann. Hierbei lag der Schwerpunkt bei dem Thema Barcodes. In Amerika kann man bereits bei Imbissketten mit dieser Form der Gutscheine bezahlen. (Hierbei käme doch der Gutscheingenerator von Webgains genau richtig, denn dort sind auch Offline-Gutscheine Möglich. Anm. Tibor)
Zudem wurde die Möglichkeit des Trackings über eine individuelle Telefonnummer besprochen, wie auch in Deutschland bereits über TradeDoubler Talk möglich ist. (Diese Trackingmethode wird übrigens bereits bei allen drei großen Netzwerken angeboten. Anm. Tibor)

Tag 1. Dritter Vortrag: Automating Websites und PPC Management
In diesem Vortrag wurde hautsächlich über die Möglichkeiten diskutiert, wie automatisiert Publisher ihren netzwerkaccount bedienen können, um z.B. Werbemittel automatisiert aus dem Account zu holen und einzupflegen. Den ausführlichen Bericht vom ersten Tag von Markus findet ihr hier.

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Affiliate Betrug in Amerika

Nicht nur in Deutschland ist Affiliate Betrug eine heiße Angelegenheit. Auch im Ausland versuchen manche Publisher mit unlauteren Mitteln an Provisionen zu kommen.
So geschehen gerade in Amerika über dem Blogging-Dienst von Twitter.
Twitter ist eine Plattform, über die man bis zu 140 Zeichen lange Nachrichten ins Netz schicken kann. Auch vom Handy aus.
Nun haben anscheinend Mitglieder des Hacker-Forums “Digital Gangster” 33 dieser Accounts geknackt.
Unter den Opfern befinden sich auch prominente Persönlichkeiten wie Barack Obama und Britney Spears.
Über Ihre Accounts wurden pubertäre Nachrichten und Werbebotschaften ins Äther geschickt.
Die Hacker haben sich aber nicht damit begnügt einfach nur die Herrschaft über die Accounts zu bekommen, sondern setzen bei den Nachrichten auch Affiliate Links, die die unwissenden User direkt auf die Webseiten von diversen Programmbetreibern geleitet haben.
Teilnahme an einer Umfrage von Barack Obama, um einen Tankgutschein im Wert von 500,- Dollar zu gewinnen, war nur eine der gefakten Nachrichten.

Tja, Affiliate Betrug bei uns passiert im Verborgenen. Die amerikanische Devise “big – bigger – american” scheint hier auch zu greifen. Mittlerweile wurden diese Accounts wieder geschlossen und weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um solche Angriffe auszuschliessen.

Mehr über den Betrugsversuch gibt es hier.

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Affiliate Stammtische – ein kleiner Überblick

Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass immer und überall Treffen organisiert werden, für Publisher, Merchants und/oder Agenturen.
Diese Möglichkeiten für Networking werden immer beliebter und immer mehr Besucher sorgen für stets gefüllte Hallen.
Meist werden solche Veranstaltungen von Programmbetreibern und Agenturen gesponsort.
So ein Stammtisch, so der saloppe Ausdruck, ist die ideale Plattform um mal die Leute auch persönlich kennenzulernen, mit denen man Tag für Tag zu tun hat. Um Kontakte zu knüpfen und um Fragen zu beantworten, zu denen man selten im täglichen Betrieb kommt.

Affiliate NetworkxX – München Flughafen
Der wohl bekannteste Affiliate Stammtisch ist NetworkxX. Das Treffen am Münchner Flughafen unter der Schirmherrschaft vom Erfinder, Markus Kellermann, findet nun seit mehreren Jahren etwa alle 6 Monate statt. Mittlerweile reisen die Teilnehmer aus ganz Deutschland an. DieTeilnehmerliste ist schon wie ein who-is-who zu lesen. Die Anzahl der Anmeldungen ist bereits bei weit über 250 angelangt und nur die Kapazität des Airbräu, der Austragungsstätte direkt vor dem Terminal 2, setzt dem eine Grenze.
Seit 2008 wird auch ein offizieller Award verliehen, der sich bereits jetzt als Gütesiegel im Affiliate Marketing etabliert hat. Informationen hierzu findet ihr hier.

Xmas-Affiliate-Treff – Nürnberg
Im Dezember 2008 fand das erste Xmas-Affiliate-Treffen in Nürnberg statt. Das Treffen wurde von
financeads organisiert. Financeads ist sowohl selber als Netzwerk im Bereich Finanzprogramme, als auch als Publisher mit großem Erfolg tätig. So ist dieses Treffen auch unter dem Stern der Finanzprogramme organisiert. Wer sich mit Programmen um Banken, Kreditkarten und Co. beschäftigt, sollte sich auf jeden Fall diesen Stammtisch merken. Infos über das letzte Treffen findet ihr hier.

Metaapes-Affiliate-Stammtisch – Deutschland
Metaapes veranstaltet als Agentur sein eigenes Affiliate Stammtisch ein mal im Jahr. Seit 2005 sucht sich Metaapes jeden Herbst in einem der Metropolen Deutschland eine Location und ruft Merchants, Publisher und Affiliate-Interessierte zum gemeinsamen Gedankenaustausch.
Über Ablauf, Teilnehmer und Informationen findet ihr
hier.

Hamburger Affiliate Stammtisch
Auch im hohen Norden scheut man sich nicht vor Nähe. Trotz der angeblich kühlen Art der Nordmänner findet im Hamburg mehmals im Jahr ein unkonvetionelles Treffen aller statt, die sich im Affiliate Marketing aber auch Online Marketing zuhause fühlen. Und das bereits mit großem Erfolg. Ich kann übrigens aus eigener Erfahrung sagen, dass Norddeutsche sehr wohl gesellige und warmherzige Menschen sind. Hiermit noch ein kleiner Gruß nach Norderstedt.
Der Affiliate-Stammtisch wurde im Frühjahr 2007 von der Hamburger Online-Marketing Agentur PNM gegründet und hat sich inzwischen als feste Institution in der Affiliate-Gemeinschaft etabliert. Dazu PNM Geschäftsführer Helge Cramer: „Wir haben den Hamburger Affiliate Stammtisch ins Leben gerufen, damit unsere Partner Informationen und Erfahrungen persönlich austauschen können. Dass der Stammtisch so gut angenommen wurde und inzwischen nicht mehr wegzudenken ist, freut uns natürlich sehr.“
Wer mehr über das letzte Treffen erfahren möchte, finden
hier weitere Informationen.

Webgains – Netzwerk-Stammtisch
Webgains beweist, dass auch Netzwerke außerhalb der großen drei (affilinet, tradedoubler, zanox) die Initiative ergfreifen können, und sehr erfolgreich Publisher und Merchants zusammenbringen können.
Als Vorreiter bietet Webgains nun seit Jahren schon Affiliate-interessierten die Möglichkeit zum Gedankenaustausch und Fachsimpelei in einer angenehmen und ideenreichen Atmosphäre. Das Netzwerk aus Nürnberg scheut sich nicht davor auch aus Deutschland rauszugehen, und die Idee der Affiliate Stammtische auch außerhalb unserer Grenzen zu verbreiten. So bewiesen im Sommer 2008 in Wien.
Somit bietet Webgains als erstes Netzwerk eine europäische Nuance im wohlbekannten Stammtisch-Universum. Infomationen bezüglich der ehemaligen Stammtische, sowie auch News findet ihr
hier.

Man merk also, es ist viel los in Deutschland. Die Leute wollen sich sehen, die Leute wollen sich austauschen. Natürlich gibt es noch viele kleinere Stammtische. Sollten noch Termine und Veranstalter hier fehlen, einfach ein kurzes Kommentar hinterlassen und ich erweitere gerne diese Liste. Zudem findet ihr in Zukunft auch unter Termine die neuen Stammtischausschreibungen.

Was vielleicht wünschenswert wäre, wenn es nicht immer nur einzelne Agenturen oder Netzwerke solche Veranstaltungen durchführen würden. Es sollte eigentlich bei jedem Netzwerk, bei jeder Agentur ein “must-have” sein, mindestens ein Mal im Jahr ein Stammtischtreffen zu organisieren. Es passiert so vieles, in so kurzer Zeit. Es müssen so viele Sachen besprochen, neue Deals geschlossen werden, dass es einfach Notwenig ist, solche Treffen zu förden und zu vervielfältigen. Ich denke es wäre für alle Beteiligten von Vorteil, sich näher und persönlich kennenzulernen und Sachverhalte eher unter 4 Augen zu besprechen, als unpersönlich per Mail oder Telefon.

Vielleicht lässt sich sogar das eine oder andere Workshop in so ein Treffen unterbringen?
Wobei… das wird noch eine Weile nur Wunschdenken sein.

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Vergütungsprobleme bei Glücksspiel – Partnerprogrammen?

Das Bewerben von Glückspiel-Partnerprogrammen ist verboten. Das ist bereits bekannt. Auf vielen Seiten wird darüber berichtet und zwischenzeitlich muss das auch jeden Publisher erreicht haben.
Ein prominenter “Opfer” dieses Staatsvertrages ist Tipp24, der die letzten Jahre sehr erfolgreich bei affili.net und co. ein Partnerprogramm betrieben hat. Mittlerweile wurde das Programm eingestellt.

Doch genau an der Stelle, an dem diese Epoche der Partnerprogramme für Glücksspielseiten endet, beginnt ein anderes Problem seinen Anfang. Denn nun steht ein Programm in der Bringschuld, das eigentlich ja gar nicht mehr existiert.
Ich schreibe hier natürlich von der Provisionierung. Die Partnerprogramme von Glücksspielseiten boten meist eine Einmalprovision für die Anmeldung und eine Lifetimevergütung an. Die Lifetimevergütung bezog sich meist auf die eingezahlte Summe des angemeldeten Spielers und lief entweder über einen Zeitraum von 1-2 Jahren, oder gar so lange, wie der Spieler angemeldet war. Dies war natürlich eine lukrative Angelegenheit für jeden Publisher.
Das war mitunter ein Grund, warum diese Programme solchen Abstatz unter den Publishern gefunden haben.
Nun hat sich die Sachlage geändert. Die Publisher generierten Neuanmeldungen, hinsichtlich der attraktiven Provisionszahlungen. Nun musste das Programm eingestellt werden. Und hier beginnt das Dillema. Denn wie wird nun mit den Provisionszahlungen für die Publisher wohl umgegangen? Schliesslich sind sie ja einen bindenden Vertrag mit dem Programmbetreiber eingegangen und haben ihren Teil des Vertrages erfüllt.
Werden nun die Provisionen, so wie im Vertrag festgehalten, auf Lifetime weiter vergütet? Wird eine Lösung, die beide Seiten akzeptieren, gefunden? Denn auch wenn das Programm nicht weiter beworben werden darf, hat die jeweilig Glücksspielseite ja schliesslich seine Spieler nicht verloren, und verdient weiterhin Geld mit diesen Usern.
Oder ist das gar auch gesetzwidrig, die Zahlungen für Leistungen aufrecht zu erhalten, da diese sich ja auf ein Zeitraum beziehen, in dem das Werben noch erlaubt war? Und wenn diese Zahlungen noch rechtskräftig und legal sind, wie funktioniet denn das Tracking, wenn es offiziell kein Partnerprogramm mehr gibt? Wurden diese Sachen überhaupt durchgedacht? Oder wurde das Programm einfach nur eingestellt?

Zusammenfassend liegt die Brisanz der Sache auf der Hand:
Die ehemaligen Programmbetreiber haben User bekommen, über die sie Geld verdienen. Dafür müssten sie Provisionen zahlen. Zahlen sie nicht, verstoßen sie gegen ihre Verträge. Zahlen sie, verstoßen sie wahrscheinlich gegen gültige Gesetzesvorgaben und müsse hierzu weitehin ihr Tracking aufrechterhalten, den es eigentlich ja gar nicht geben dürfte.

Es bleibt abzuwarten, welche Lösungsvorschläge diesbezüglich den Publishern angeboten werden.

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Neue Betrugswelle durch Eigenbuchungen?

Nun gibt es also eine weitere offizielle Art von Affiliate Betrug.Das Landesgericht Berlin hat nun entschieden (Urt. v. 23.10.2008 – Az.: 32 O 501/08) :

Ein Affiliate, der durch Eigenbuchungen Provisionen vom Netzwerk oder Merchant kassiert, verhält sich vorsätzlich Vertragswirdrig.
Und ob das nicht ausreicht, macht er sich zudem nach § 263 StGB auch noch strafbar.

Es darf darüber nachgedacht und diskutiert werden, welcher Schaden nun durch Eigenbestellungen durch einen Publisher enstehen könnte.

Auszug aus dem Urteil:

Darin liegt zugleich ein Betrug (…).
Die der vorstehend erläuterten Marketing-Idee entsprechende Vorstellung (der Irrtum) der Verfügungsklägerin dahin, dass es sich bei den von der Verfügungsbeklagten als Partner vermittelten Buchungen sämtlich um solche ausstehender Dritter gehandelt hat, hat die Verfügungsbeklagte zumindest bewusst aufrechterhalten. Soweit in diesem Zusammenhang Provisionen ausgezahlt bzw. freigegeben worden sind, liegt darin eine Vermögensverfügung zum Nachteil der Verfügungsklägerin, aus der ihr jedenfalls insoweit, als die Provisionen den jeweiligen Buchungswert überschritten haben, auch ein entsprechender Schaden erwachsen ist.Somit darf sich der Affiliate auch auf zivil- und strafrechtliche Folgen “freuen”.

Subjektiv betrachtet finde ich das Verhalten eines Affiliates, der einfach nur diese Möglichkeit für sich selber nutzt nicht verwerflich. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man kontinuierlich wirklich Unsummen allein durch Eigenbestellungen verdienen kann. Die hochprovisionierten Produkte / Dienstleistungen wie Handyverträge oder Versicherungen sind Einmalkäufe, die nicht ständig wiederholt werden können.
Es ist eher selten dass die Provisionierung über dem Buchungswert des Produktes liegt. Dies erfolgt meist doch bei Leadprogrammen, wie eine Autoversicherung, die z.B. für die Anfrage/Vergleich (=Datengenerierung) bereits eine Provision zahlt, und bei einem Antrag noch ein mal. Es sollte eigentlich nicht vorkommen, dass ein Programm eine Provision auszahlt, obwohl dort Waren erworben werden können, die an Wert deutlich unter dem Provisionswert liegen.
Es ist eigentlich schon fast strafbar, wenn ein Programm eine feste Provision auslobt, z.B. 10 EUR/ Sale, obwohl auf der Seite Kugelschreiber für 99 cent gekauft werden können. Dies verleitet sicherlich den einen oder anderen schwarzen Schaf dazu, es auszunutzen. Die Frage ist aber, ob da doch nich eher die Schuld bei dem Mitarbeiter zu suchen ist, der sowas nicht vorhergesehen hat, und so die Möglichkeit des Betruges geschaffen hat.

Momentan ist bei den meisten Merchants in der Programmbeschreibung kein expliziter Ausschluss der Bestellungen durch den Publisher sichtbar. Es obliegt dem Merchant und / oder den Netzwerken, nun sich zu entscheiden, inwieweit sie dies unterbinden oder ausdrücklich erlauben. Ich weiss nicht inwieweit es rechtswidrig ist, bei der Programmbeschreibung einen dementsprechenden Passus einzufügen, das unmißverständlich klar macht, ob und in welcher Form diese Art von Salesgenerierung erlaubt oder unterbunden wird. Möglichkeiten, um schwarzen Schafen das Handwerk zu erschweren gibt es:

Für Waren, bei dem es um Kaufabwicklung geht, hat sich die prozentuelle Vergütung sehr gut bewährt. Hier wird sichergestellt, dass die ausgeschüttete Provision keinesfalls höher liegt als der Buchungswert. Zudem besteht immer noch die Möglichkeit, die Namen der Publisher bei einer Bestellung mit dem Bestellnamen abzugleichen, und somit für ein Automatismus zu sorgen, das Eigenbestellungen erst gar nicht zulässt.

Wie gesagt, es sollte dem jeweiligen Merchant überlassen werden, inwieweit er diese Form von Salesgenerierung unterbinden möchte. Grob ausgedrückt: Sale ist Sale! Die Dienstleistung oder das Produkt, für das eine Provision (Werbekostenzuschuss) gewährt wird, wurde in Anspruch genommen. Auf Grund der Tatsache, daß im Normalfall ein Publisher keine Unsummen über seine eigenen Handlungen erreichen kann, sollte diese Devise auch so gelten.
Reicht es denn nun nicht mehr aus, nach Betrügern zu suchen die fingierte Sales generieren, die Clickprogramme durch Robots betrügen oder durch Scheinangaben Leadprogramme manipulieren wollen? Muss jetzt auch schon der wirklich zustandegekommener Sale überprüft werden, ob das auch noch von der richtigen Person gekauft, ausgefüllt oder bestellt wurde?
Es ist immer gut auf der Hut zu sein und Betrüger zu entlarven. Irgendwo sollte aber auch mal ein Schlussstrich gezogen werden.

Nachtrag vom 05.12.2009: Gerade hat sich ein Merchant offen zu Eigenbuchungen bekannt. Rabenschwarz-Kaffee hat kein Problem damit, wenn Publisher Eigenbestellungen generieren

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Wie finden User meinen Blogeintrag?

Eine sehr interessante Sichtweise erlaubt uns die Frage:
“Wie finden User meinen Blogeintrag?”

Hierbei geht es nicht darum, die Sache aus der Perspektive des Blogschreibers zu betrachten, sondern social engineering zu betreiben und undercover, unauffällig und mit offenen Augen und Ohren, sich unter das Leservolk zu mischen.

Es gibt mehrere Arten von Lesern

a) Leser, die selber einen Blog betreiben
b) Leser, die Blogs kennen aber keinen eigenen betreiben.
c) Leser, die weder einen Blog betreiben, noch mit dem Begriff “Blog” was anfangen können

Wenn man sich diese ABC-Liste verinnerlicht, hat man schon die erste Hürde auf dem Weg des Gefundenwerdens geschafft. Denn um die richtigen Antworten zu bekommen, muss man erst die Frage kennen.
Denn bevor ich mir Gedanken mache, was ICH tun kann um die Leser zu mir zu holen, muss ich mir klar werden, was die Leser tun um mich zu finden.

User der A-Kategorie sind am einfachsten zu finden. Sie gehören quasi mit zur Familie und tauschen sich via BlogpingR, Technorati oder Topblogs aus. Sie wissen wo sie suchen müssen und holen sich die Informationen gezielt via rss-feeds. Hier gibt es eine interessante Theorie des Generationswechsels der Blogger.

User der B Kategorien, benutzen vielleicht auch die Möglichkeit rss-feeds zu ziehen. Sie haben keine Scheu vor Blogs, wissen dass man dort leichter an Informaionen herankommt, als auf manchen überlasteten Webseiten und haben vielleicht schon sogar ein zwei Blogs in ihre Favoriten aufgenommen. Dieser Leserkreis clickt bei Verlinkungen gerne sich mal durch und benutzt auch hin und wieder Quellen, wie den Bilderdienst von Flickr.com
Dieser User surft auf großen Blogseiten und kann auch gezielt bei Gogle nach Blogs suchen.

User der C-Kategorie sind am schwierigsten zu erreichen, doch leider auch mit am wichtigsten, denn momentan bildet diese, über das Thema Blog sehr unversierte Leserschaft, die größte Gruppe.
Auch wenn es unglaublich klingt, aber der Großteil der möglichen Leser sind bisher Informationsresistent und Aufnahmeverweigerer, was das Thema Blog angeht.
Diese Leute landen das erste mal eher durch Zufall auf dem Blog. Sei es über ein Fund bei Google, über eine Verlinkung die sie gerade interessiert, oder sei es einfach eine Empfehlung eines Freundes.

Um eine Sache klarzustellen:
Egal worüber ihr bloggt, das war schon mal da. Egal welches Thema ihr aufgreift, ihr könnt sicher sein, dass irgendjemand bereits über dieses Thema mehr als ausführlich geschrieben hat. Denn leider gibt es heutzutage nur noch selten Themen, bei der man Pionierarbeit leisten kann. Das ist aber weniger schlimm. Denn dein Blog zeichnet sich durch deine eigene Persönlichkeit aus. Du bist derenige, der deinem Blog die Seele einhaucht, der dafür sorgt, dass er einzigartig wird.
Und genau das ist der Grund, warum du im Internet gefunden wirst. Durch deine Einzigartigkeit. Die Mischung, dein Blogthema und deine Persönlichkeit, macht aus dem was du schreibst was besonderes.

Etwas braucht jeder Blogger: Geduld.

Es wird eine Weile dauern, bis die ersten Besucher auf deiner Seite landen. Je öffentlicher dein Thema ist, desto sicherer kannst du sein, dass es bereits Seiten mit ähnlichem redaktionellen Inhalt gibt. Das bedeutet leider aber auch, dass es eine Weile dauert, bis deine Seite Bekanntheit erreicht, auffällt und auch besucht wird.
Denk bitte drann: Ein Blog ist eine schnellere Plattform als eine Webseite, weil hier die Informationen viel schneller verbreitet werden können. Dies bedeutet aber nicht, dass dein Blog deswegen auch schneller gefunden wird.

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Neue Kategorie für Blogs bei Kolumne24.de

Blogs sind meinungsfödernd, meinungsbildend, informativ, interaktiv meist weniger attraktiv, dafür aber zeitnah am Geschehen und in seiner jeweils speziellen Thematik sehr aktuell. Sie sind zum Teil nicht schön, aber selten.
Blogger sind eine Spezies für sich. Es sind Leute, die einfach viel zu sagen haben. Sie haben ein Spezialthema über die sie zu berichten wissen, und manch eine wundert sich, woher dieses, schier unerschöpfliches, Wissen zu kommen scheint.
Leider stehen Blogger in Deutschland, bezüglich ihrer Einnahmequellen, im Vergleich zu anderen Ländern zur Zeit noch auf den hinteren Rängen. Trotzdem ist die Blogosphäre (wie die Vernetzung der einzelnen Blogs gnzheitlich bezeichnet wird) auf dem Vormarsch. Deswegen gibt es hier, bei Kolumne24.de, dafür auch eine neue eigene Rubrik:

Blog, Blogger, Blogophäre

Hier kommt alles rein, was mit bloggen zu tun hat. Natürlich darf sich jeder an meinem Blog beteiligen, sei es durch eigene Beiträge als Gastblogger (bitte diese an
webmaster@kolumne24.de schicken), durch Kommentare oder einfach nur als Leser.

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Kolumne24.de – Warum eigentlich dieser Blog über Affiliate Marketing?

Diese Seite soll für alle eine Hilfe darstellen, die sich mit dem Thema Affiliate Marketing im weitesten Sinne befassen. Dies beinhaltet Webseitenbetreiber genauso wie Blogbetreiber, Mailversender oder Googleadvertiser.
Peau a Peau sollen hier eine Sammlung an Informationen und Wissen gesammelt werden, die jedem helfen soll, seine ersten Schritte zu tun und vielleicht später auch nützliche Informationen zu bekommen.
Frei nach dem Grundsatz, der damals vom Chaos Computer Club praktiziert wurde:
“Das Internet ist ein freies Medium, die Informationen sollen allen zugänglich sein.”
Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, als Newbie an Wissen zu kommen. Die, die nichts können, reden viel heiße Luft. Die, die das Wissen haben, verraten nichts, aus Angst, ausgebootet zu werden.
Es heißt immer: “Im Netz findest du alles!”
Natürlich findest du alles! Nur wo danach suchen?
Die Schwierigkeit liegt nicht am Finden der Antworten! Die Suche scheitert meist an der richtigen Frage!
Denn wenn ich nicht weiss was ich Fragen soll, kann ich nie die richtige Antwort bekommen.
Hier sollte mit der Zeit genau der Know-How gesammelt und frei zur Verfügung gestellt werden, was woanders mühsam zusammengesucht werden müsste.
webmaster@kolumne24.de

Solltet ihr Inhalte vermissen, mailt an

Egal ob ihr über bestimmte Sachen was näheres Wissen möchtet, oder ob im Lexikon noch eine Erklärung fehlt.
Eure Anfragen bringen den Input, da ihr diejenigen seid, für die dieser Bog existiert.
Inwieweit unterscheidet sich mein Blog von den anderen wollt ihr wissen?
Mal ganz ehrlich: die meisten Blogschreiber sind bereits alte Hasen im Geschäft. Sie wissen wie alles funktioniert und beschäftigen sich mit aktuellen Themen aus allen Bereichen. Diese Informationen brauchen alle. Kompetente Experten genauso, wie die blutigen Anfänger. Aber es sind eben Inormationen, bei denen ein gewisses Grundwissen vorausgesetzt wird, um wirklich mitreden zu können.
Dann gibt es Seiten, auf denen sehr wohl auch Grundwissen vermittelt wird.
Trotzdem steht es in keinster Weise in Konkurrenz zu kolumne24.de , da hier bereits eine Komplexität und Informationsfülle erreicht wurde, die wiederum das Zurechtfinden und Informationensammeln erschwert.

Schuster bleib bei deinen Leisten heißt es.
Schon immer war es mein Bedürfnis Informationen zu Sammeln und für Interessierte öffentlich zu machen.
Somit dient diese Seite allen, die vielleicht noch am Anfang ihrer Karriere als erfolgreicher Pulisher stehen.
Gerne kann sich hier auch jeder, der etwas zu bestimmten Themen was zu sagen hat, als Gastblogger beteiligen.
Affiliate Marketing ist in Deutschland, verglichen mit anderen Ländern noch lange nicht Vorreiter.
Jährlich steigt die Rate, jährlich steigt der Umsatz, der über diesen Kanal generiert wird.
Umso mehr ist es wichtig Fragen zu beantworten, die ansonsten sonst keiner Stellen würde.
Aus Angst, die eigene Unwissenheit preiszugeben, oder einfach nur aus Stolz.

Ihr würde mich freuen, wenn ihr akiv an diesem Projekt mithilft.
Für alle wünsche ich ein frohes, spannendes, erfolgreiches und lukratives 2009!
Euer Tibor

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Analyse ist wichtig!

Es ist endlich geschafft. Die Seite steht, der Blog ist eingerichtet, die Inhalte passen auch, und die Werbemittel sind auch supe eingepflegt.
Und nun? Warten und hoffen?
Oder doch eher mit Analyseprogrammen nachforschen, was man noch besser machen kann?
Hier eine kleine Auflistung von Möglichkeiten, die sehr behilflich sein können:

1. Google Analytics
Das wohl bekannteste Tool bietet, wie sollte es auch anders sein, Google.
Herkunft und Verweildauer der User, genauso wie Suchmaschinenanalyse sind normale Angebote, was auch alle anderen Analyseprogramme bieten. Hier findet man aber auch eine Anbindung an Google AdWords und somit auch eine Optimierungsmöglichkeit für die eigenen Kampagnen.

2. Webalizer
Beim Webalizer handelt es sich um eine Applikation, die mittels Auswertung von Zugriffs- und Auslastungs-Protokolldateien Website-Analysen erstellt. Der Webalizer ist auch heute noch ein beliebtes Webserver-Administrations-Tool. Die vom Webalizer generierten Statistiken enthalten üblicherweise folgende Informationen: Anfragen, Besuche, Verweise, Länder der Besucher und Menge der ausgelieferten Daten. Diese Statistiken können sowohl grafisch als auch textuell betrachtet werden und sind auf unterschiedlichen Zeitskalen (Stunden, Tage, Monate, Jahre) dargestellt. Weitere Informationen

3. Wordpress.com Stats
Das Hauseigene Statistikprogramm für die wohl bekannteste Blog-Free-Software. Bisher nur für Wordpress-erstellte Blogs, mittlerweile für Blogs anderer Herausgeber auch zu haben.

4. Wordpress Reports
Manchmal ist es einfach nur nervig sich ständig bei Google Analytics anzumelden. Dafür gibt es jetzt ein Plugin, was man sich direkt als Feature bei Wordpress einstellen kann. So ist es auch möglich, die GA-Auswertungen direkt als Karteireiter zu implementieren.

5. Feedburner stats
Es ist immer inteeressant zu erfahren, wie viele Leute RSS Feeds eines Blogs abboniert haben.

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Werbemittel

Werbemittel sind das A und O jeder Affiliate Marketing Aktion.
Der Publisher kann sich unter einer vielzahl von Banner, Flashanimationen und Co. das beste raussuchen, was zu seiner Webseite passt.

Textlinks:
Textlinks eignen sich vor allem für Kontextintensive Webseiten. (Webseiten mit viel Textinhalt)
Hier wären grafische Elemente nur fehl am Platz. Hier geht es meist um Informationen, die durch einen weiterführenden Link verfollständigt und ergänzt werden.
Auch werden Textlinks gerne für Deeplinks genommen.
Deeplinks sind Verweise, die nicht direkt auf die sogenannte Landingpage verweisen, sondern direkt auf ein bestimmtes Produkt.
So kann man auch Abverkäufe für bestimmte Produkte pushen.

Dynamische Werbemittel:
Als dynmaische Werbemittel werden z.B. Banner bezeichnet, die bereits Produkte abbilden, welche sich immer wieder Abwechseln. Nehmen wir mal an, ein Programm bietet DVD’s ab. Bei einem dynamischen Werbemittel werden immer wieder andere DVD’s angezeigt, gleich mit der richtigen Verlinkung, um auf kleinstem Platz mehrere Produkte anbieten zu können.

Flaschwerbemittel:
Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um animierte Werbemittel als Flashbanner.

Pagepeel:
Pagepeel sind im Kommen.
Das sind die bereits weit verbreiteten “Eselsohren”, die sich schon mancherorts rechts oben in der Ecke der Webseite tummeln. So hat man das Gefühl, als wenn die Webseite einen Knick in der Ecke hat.
Hierbei handelt es sich um zwei Bilder, die durch einen sanften Übergang und bestimmte grafische Filter als sogenannte Eyecatcher dienen. 

Gif-Banner:
Gif-Banner sind die bekanntesten und einfachsten Werbemittel. Sie können starr sein, aber auch animiert.
Jeder Programmbetreiber hat welche im Standardangebot.

Layer:
Layer sind zum Teil gehasst, zum Teil geliebt.
Ein Layer setzt sich, meist beim Aufrufen einer Webseite über diese. Solange ein layer zu sehen ist, ist die Funktionalität der Webseite ausgesetzt. Erst beim Wegschalten kommt man wieder auf die Navigationsleiste der eigentlichen Seite.
Layer eignen sich vor allem für Click und Postviewprogramme, wobei immer weniger Netzwerke Layer zulassen.

Natürlich gibt es eine vielzahl von Sonderwerbemittel, das ich in einem zweiten Teil vorstellen werde.

Bannergrößen:
Es gibt viele Größen von Banner, Buttons (meist Logos) und sogenannten Skyscraper (die größten angebotenen Werbemittel außer Layer und Pagepeel)
Unten angegeben sind die Standardgrößen, die von den meisten Webseitenbesitzern benutzt werden.

Rectangel & Pop Up (in Pixel)
300 x 250 – Medium Rectangle
250 x 250 – Square (Quadrat)
240 x 400 - Vertical Rectangle
336 x 280 – Large Rectangle
180 x 150 – Rectangle

Banner & Buttons (in Pixel)
468 x 60 – Full Size Banner
234 x 60 – Half Size Banner
  88 x 31 – Microbanner
120 x 90 – Button
120 x 60 – Button
120 x 240 – Vertical Banner
125 x 125 – Square Button
728 x 90 – Leaderboard

Skyscraper
160 x 600 – Wide Skyscraper
120 x 600 – Skyscraper
300 x 600 – Half Page Ad

Beliebtheit von Werbemitteln
Es gibt unzählige Erhebungen, Umfragen und Tests über die Verwendung und Beliebtheit von Werbemittel bei den Affiliates. Es ist schwer das alles zusammenzufassen, doch einige Aussagen können getroffen werden.

1. Textlinks sind die beliebtesten Werbemittel überhaupt. Über 3/4 aller Befragten arbeiten am liebsten mit Werbemittel. Entweder klassisch, oder als kontextsensitive Werbemittel.

2. Bei der Häufigkeit der Benutzung liegen die Textlinks mit dem Fullsizebanner (486×60) beide auf Platz eins!

3. Banner werden erst dann für Publisher wirklich interessant, wenn sie sich unauffälig in das jeweilge Template der Webseite einfügen können.

4. Such- und Buchungsanfragen, wie bei Reiseprogrammen werden immer beliebter, da der User direkt auf der Seite interagieren kann. (Stichwort-Mehrwert)

In der Zukunft werden wir wohl klassische Werbemittel immer weniger sehen. Die Entwicklung wird zeigen, dass Sonderwerbemittel wie Pagepeels, Suchmasken oder VideoAds auf den vorderen Plätzen der Beliebtheitsskala bei den Publishern rangieren werden, Trotz der weiteren unangefochtenen Führung von Textlinks, die sich am einfachsten und unauffälligsten in eine Webseite integrieren lassen.

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Affiliate Marketing – Das Spiel

Affiliate Marketing ist ein Spiel. Ein Machtspiel.

Die Hauptakteure: Der Merchant, der seine Produkte loswerden will, und der Publisher, der durch seine Aktionen diese Produkte an den Mann bringt.

Eigentlich eine sehr einfache Aufteilung, die Spielregeln wären festgelegt.
Doch eine Spielfigur ist komplett außer Acht gelassen worden: Der KAM
Der KAM (Key Account Manager oder Affiliate Manager) ist eine Schlüsselfigur in diesem Spiel, das durch Cookies, Provisionen, Traffic und Sales gelenkt wird. Er ist der Drahtzieher. Er entscheidet durch seine Fähigkeiten und Entscheidungen nicht nur über Erfolg oder Misserfolg eines Programms, sondern auch darüber, welcher Publisher wie viel verdient.

Zwei Zeitalter des AM sind bereits verstrichen.
Am Anfang buhlten die Publisher darum, ein Programm bewerben zu dürfen. Das Auswahlverfahren war heftig, streng und langwierig. Damals hatten die Programmbetreiber das Sagen und lenkten die Publisher so, wie sie es wollten.
Mit der Zeit entwickelte sich dieses Verhältnis genau in die entgegengesetzte Richtung. Die Merchants bemerkten, was für eine Macht manche Publisher besaßen. Sie merkten, wie sehr ein Affiliate über ein Programm herrschen konnte. Der Merchant ging auf jede Forderung des Publishers ein. Er konnte machen was er wollte. Damals sind die ersten Spammer und Betrüger aufgetaucht.

Mittlerweile haben wir das dritte Zeitalter des AM erreicht. Und hier kommt der KAM ins Spiel. Denn als Akteur zwischen beiden Welten, einerseits dem Programmbetreiber verpflichtet, anderseits mit dem Publisher verbunden, obliegt mittlerweile ihm die Entscheidung, was passiert. Denn der Kunde gibt alles in seine Hände. Gelder, Aktionen, Werbemittel. Und so lange er die Ergebnisse, die von ihm erwartet werden liefert, hat er Handlungsfreiheit.
Und der Publisher? Nun ja er hat zwei Möglichkeiten: Er kann das Spiel mitspielen, und sich auf das „Wohlwollen“ des KAM verlassen. Er kann liefern, er kann fair und sauber sein. Oder er macht was er will, liefert Spam, keine Qualität… und wundert sich, dass seine Provisionen immer weniger werden.

Viele der Affiliates haben es aber leider noch nicht ganz verstanden. Denn sie empfinden es immer noch zum Teil als „Belästigung“, wenn ein KAM anruft. Nicht alle haben es bisher kapiert, dass es sehr wohl eine Wertschätzung des KAM’s ist, wenn der bestimmte Publisher zuerst benachrichtigt, wenn es neue Programme, neue Provisionen oder neue Produkte gibt. Es ist seit langem schon nicht mehr so, dass der KAM, oder öfters auch bereits der Publisher Manager, nur deswegen anruft, weil ihm keine andere Wahl bleibt. Die Anzahl der guten Affiliates wächst von Tag zu Tag. Jeder gute Manager hat ein Portfolio von Top-Leuten, der für bestimmte Produkte in Frage kommt. Und deswegen sollte sich auch langsam die Einstellung mancher Publisher ändern. Denn spielen beide das Spiel richtig, wird es eine klasse Verbindung.
Wird aber durch falsche Eitelkeit, falsche Vorstellungen oder überzogene Forderungen dieses Spiel gestört, nützt es keinem der beiden Seiten.
Und wie bereits in einem meiner vorigen Blogs erwähnt: Nur durch eine gute Zusammenarbeit bringt für alle Seiten akzeptable Ergebnisse.

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Erstes Affiliate Xmas Meeting in Nürnberg am 02.12.08

Auch Nürnberg startet nun in kürze ein eigenes Affiliatetreffen, ganz im Zeichen der Weihnachtszeit. 
Unter der Schirmherrschaft von financeads findet heuter das erste mal das Affiliate Xmas Meeting statt. 
Sinn des Treffens, wie eigentlich bei allen Publisher-Veranstaltungen, ist das Networking. 

Eine sehr gute Möglichkeit einerseits für den Publisher die “Macher” hinter den Programmen kennenzulernen, sich mit ihnen auszutauschen und den einen oder anderen Deal anzuleiern. Auch das Treffen mit anderen Affiliates ist nicht zu unterschätzen. Solche Treffen eignen sich hervorragend dazu, neues in Erfahrung zu bringen und altes aufzufrischen. Für den Merchant ist es eine hervorragende Gelegenheit auch mal neue Gesichter aus der Szene zu treffen. Den einen oder anderen Affiliate direkt anzusprechen und auf Neuigkeiten und Besonderheiten hinzuweisen, das vielleicht im normalen Alltag untergehen würde. 
Start der Veranstaltung ist 19:00 im Nürnberger Skybar, ganz romantisch über den Dächern des winterlichen Frankenstadtes. Plätze sind wie immer bei solchen Veranstaltungen sehr begehrt, aber es lassen sich immer wieder noch welche ergattern.
Hier geht es zur Anmeldung

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