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Neue Permalinks auf kolumne24.de

Mal ein kurzer Post in eigener Sache:

Ich habe heute Nacht die Linkstruktur ändern müssen.
Die meisten von euch haben ja direkt auf meine Seite verlinkt. Sollte ihr aber Beiträge von mir verlinkt haben, bitte hier die neuen Links benutzen, weil die alten seit heute nacht ins Nirvana führen.

Lieben Dank
Tibor

http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/dzone_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/delicious_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/technorati_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/google_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/myspace_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/facebook_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/yahoobuzz_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/twitter_24.png

Blogeinträge bekannt machen – RSS Feeds

Und mal wieder eine kleine Hilfestellung für euch.
Ihr habt die ersten Beiträge geschrieben, alles schön recherchiert und ausgearbeitet, online gestellt und sitzt vor dem Rechner und hofft auf User die bei euch vorbeikommen.

Und es passiert: …NICHTS…

Und warum nicht? Weil ihr eine kleine aber entscheidene Sache vergessen habt. Der User weiss nicht dass ihr etwas geschrieben habt. Um diesen Mißstand abzuschaffen gibt es die sogenannten RSS-Feeds. Das ist nichts anderes als euer Blog in reiner Texform, ohne den ganzen Schnickschnack. HIER als Beispiel, die Feeds von Kolumne24.de.

Diese Feeds können viel einfacher gelesen und verschickt werden. Und sollte euer Blog interessant genug für die Leser sein, werden diese auch abboniert. Das bedeutet, dass jedesmal wenn ihr einen beitrag schreibt, die Abbonenten entweder direkt eine Nachricht z.B. über Outlook bekommen, dass bei euch etwas neues steht, oder aber unter den Favoriten ein neuer Eintrag in den RSS-Feeds von euch steht. Zudem gibt es bereits Programme, die wie kleine Leseratten alle Abbonierten Feeds sammeln und direkt auf den Rechner des Lesers bringen.

Um die RSS-Feeds anzubieten, gibt es mehrere Möglichkeiten. WordPress bietet es direkt als “Widget” an, wie ihr es auch unten rechts bei mir sehen könnt. Oder aber ihr verlinkt einfach das internationale Zeichen für ein RSS-Feed (Siehe als Beispiel rechts direkt unter dem Kalender). Erfahrene Blogger kennen dieses Zeichen und wissen auch was sie damit machen können.

Aber um im Internet wirklich bekannt zu werden, reicht dies noch lange nicht aus.
Hier helfen euch sogenannte Eintragsdienste, wo ihr direkt den Link eures RSS-Feeds eingeben könnt.
Diese Seiten sammeln einerseits die Links, anderseits verbreiten sie eure Beiträge auch weiter.

Und weil ich “wischiwaschi”-Andeutungen nicht mag, hier ein paar deutschsprachige Seiten, wo ihr euch direkt und kostenlos eintragen könnt:

http://www.blog-sucher.de
http://rss-eintragen.rss-nachrichten.de/
http://www.rss-scout.de/
http://www.rss-verzeichnis.de/
http://www.rss-eintragen.de/
http://www.rss-verzeichnis.net/index.php

Zu allem gibt es noch eine zweite Möglichkeit, völlig automatisiert dafür zu sorgen, dass eure Beiträge ihren Weg in die weite Welt finden: die sogenannten Update Services. hier handelt es sich um eine Möglichkeit, neue Beiträge direkt an die Eintragungsdienste zu schicken. Diese Dienste werden normalerweise gleich in die Blogsoftware inegriert. Unter WordPress findet ihr die Liste, die ihr auch gerne erweitern könnt folgendermaßen:

Auf dem Dashboard –> Einstellungen –> Schreiben

Hier findet ihr ganz unten die Rubrik “Update Services”. Meist sind hier default 1-2 URL’s eingestellt. Diese könnt ihr beliebig erweitern, wobei ihr jeden Dienst bitte in eine neue Zeile schreiben solltet.

Eine Sache gilt es hier allerdings zu beachten: Je mehr Dienste ihr hier einstellt, umso länger dauert es, bis eure Beiträge veröffentlicht werden. Hier zählen also eher Qualität als Quantität. Um euch die Mühe der Suche zu ersparen, habe ich 142 dieser Eintragsdienste, Deutsche wie auch englischsprachige, in einer Textdatei zusammengestellt. (Download – die Datei ist eine .txt).
Ihr könnt diese URL’s einfach in euer “Update Services” reinkopieren.

http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/dzone_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/delicious_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/technorati_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/google_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/myspace_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/facebook_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/yahoobuzz_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/twitter_24.png

Kolumne24.de – Rückblick auf die ersten 6 Monate

Kolumne24.de gibt es mittlerweile seit 6 Monaten. Da wird es Zeit für einen kleinen ersten Rückblick.

Die Idee ist aus meiner Arbeit entstanden. Ich war schon immer für Informationsaustausch. Aus früheren „Hacker-Jahren“ kenne ich die Problematik, wie schwer es ist auf Fragen Antworten zu bekommen, vor allem, wenn man die Frage nicht zu stellen braucht. So kam die Idee, einfach ein Blog zu eröffnen, um dort Sachen aus- und zu besprechen, die für vielle alltäglich ist, doch für einige noch Neuland.

Zuerst auf einem kostenlosen Anbieter unter Over-Blog.de gestartet, merkte ich aber schnell, dass dies nicht wirklich das wahre war. Nach drei Monaten kam dann doch der Entschluss, das ganze über eine selbst gehostete WordPress-Distribution laufen zu lassen. Und dieser Gedanke war wirklich Gold wert (Danke an Lars und Günther J).

Da nun der Platz geschaffen und der Umzug vollzogen ward, konnte die ganze Sache ihren Lauf nehmen. Eine Kategorie folge der nächsten, ein Beitrag dem anderen. Und die nächsten Vorhaben werden (zu meinem Leidwesen) immer größer.

Einen supertollen Partner habe ich in Karsten (100pp) gefunden, der mich stets ermuntert hat zu schreiben. Klar, dass einige meiner Beiträge auch auf seinen Seiten Einzug gefunden hat (was nicht unwesentlich zum bisherigen Erfolg meiner Seite beigetragen hat.) Nicht zu vergessen, die bereits jetzt schon unzähligen Stunden, die ich am Telefon mit Hamburg (*grins*) oder bei unzähligen Flaschen Wein in meiner (mittlerweile Aufgeräumten und fast eingerichteten) Wohnung,  mit einer Muse verbracht habe, die beide für Stoff, für technisches und auch wirtschaftliches Verständnis bei mir gesorgt haben. Euch lieben und herzlichsten Dank hierfür, auch in der Hoffnung auf noch Unmengen solcher lustigen, kreativen und interessanten Gespräche.

Auch wenn ich am Anfang etwas missmutig über das Unwillen meiner Leser zu kommentieren war, habe ich meine Meinung hierüber komplett ändern müssen. Immer wieder bekomme ich mittlerweile telefonisch, per Mail oder auch im Gespräch Feedback, was mich zu neuen Themen (nein keine Angst, DIE Mails lasse ich raus, habe dir ja versprochen *lach*) inspiriert und mir das Gefühl vermittelt, doch eine relativ gute Arbeit hiermit zu leisten.

Heute Nacht hatte ich die 16.000 Besuchermarke überschritten, davon diesen Monat bereits über 6.000. Die Tatsache, dass diese 16.000 Besucher in den letzten 6 Monaten knapp 40.000 Seitenaufrufe getätigt haben, erfüllt mich ein klein wenig mit Stolz. Dafür dass der Blog so neu ist, und eigentlich noch in den Kindeschuhen steckt, ist es, glaube ich, ein sehr akzeptables Ergebnis.

Natürlich gibt es jede Menge, was ich verwirklichen möchte. Die Gratwanderung, informativ, übergreifend aber auch kritisch über aktuelle Themen zu schreiben macht einfach nur Spass. Und natürlich werde ich es mir nicht nehmen können, hin und wieder Seitenhiebe (aber stets mit einem Lächeln) zu verteilen. Aber ganz ehrlich? Ich denke genau diese Mischung sorgt dafür, das ihr immer wieder kommt J

PS: ich habe zur Zeit einen Lieblingsblog!

http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/dzone_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/delicious_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/technorati_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/google_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/myspace_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/facebook_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/yahoobuzz_24.png http://www.kolumne24.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/twitter_24.png

IWB – Wieder mal in Hochform

Jungs, es geht doch!
Ich habe diese Woche mal wieder die Printausgabe der IWB in den Händen gehabt. Und diesmal muss ich sagen, war ich beeindruckt. Voller guter Artikel, interessant, wissenswert und recherchiert. Eine Top-Ausgabe, die es wieder gezeigt hat, daß es sehr wohl funktioniert.

Diesmal waren aktuelle Themen wie die Wirtschaftskrise, Auswirkungen auf das Online-Business, Email-Marketing, Webshops, die Verlagerung des Offline-Business ins Netz und sehr viel Online-Know-How im Fokus.

Hier ein paar Impressionen:

Titelstory: Mehr Käufer für Webshops
Wie mache ich aus Besuchern Käufer? Wie erhöhe ich meine Conversion Rate? Wie optimiere ich die Ausstiegs- / Abbruchseiten richtig? Eine sehr interessante Zusammenfassung für alle, die in diesem Sektor arbeiten.

Ein heißes Thema:
Investitions-, Umsatz- und Wachstumssteigerung der Online Marketing Branche in Zeiten der aktuellen Wirtschaftskrise: Wer zwischen den Zeilen liest merkt hier schnell, dass der Boom zwar eine kleine Flaute erlebt, doch im Gesamten kein wirklicher Einbruch der Geschäfte im Internet zu verzeichnen sind. Voraussetzung hierfür allerdings ist Mut zu neuen Technologien, zu neuen Wegen und ein Umdenken, wie Marketing optimal eingesetzt werden kann.

Ein weiteres Highlight ist der Interview mit dem, zur Zeit sehr gefragten Clay Shirky über den sich immer fortschreitenden Einzug und Umlagerung der Offline-Medien ins Internet und der Tatsache, dass online eher um Kostensenkung als um aggressive Umsatzsteigerung geht.
Zitat:
Allerdings wird “Print” in Zukunft viel häufiger dafür stehen, daß jemand auf die Print-Taste drückt ud etwas ausdruckt,was er lesen will
Dies bezog sich auf den der Printmedien, sich verstärkt im Internet zu etablieren.
Zitat:
Deshalb muss jede Branche, die ins Netz geht, nicht den Umsatz erhöhen, sondern die Kosten senken.
Betrifft die Tatsache, dass Kosteneinsparung statt Preiserhöhung das Schlagwort für ein gelungenes Internetgeschäft ausschlaggeben ist.

Ein kleiner Beitrag erregte zudem meine Aufmerksamkeit.
Was ist der effektive TKP?
Hier geht es um die Effektivität von Displaybuchungen, die den Erlös pro 1000 Einblendungen kennzeichnen. Ich denke, das ist ein Thema, über die sich in Bälde eine eigene Kolumne zu schreiben lohnt.

Für Laien und auch Involvierte ist der Artikel über die Adressgenerierung zu Emailmarketing-Zwecken ein sehr heißes Thema!
Genauso stelle ich mir ein Beitrag vor. Kein Titel der zu viel verspricht, keine Aussagen, die einfach nur mal lapidar ein Thema aufgreifen und bevor zu viel verraten wird, wieder abbrechen. Sehr viele interessante Ansätze für jeden, der sich mit Emailmarketing beschäftigt, oder beschftigen möchte. Auch die, von vielen so gewünschte Auswertung über Öffnungs- und Klickraten, fand diesmal seine dankbaren leser. Hier wird gleich mit grafischen Darstellungen gezeigt, wie sehr man heutzutage sich mit diesem Thema beschäftigen muss. Denn eine Email-Kampagne zur falschen Uhr- oder Tageszeit verschickt, entscheidet bereits über den Erfolg oder Mißerfolg einer Aussendung.

Auch der Bereich Social Networking und dessen Ausläufer wurden in dieser Ausgabe bedacht. Sehr zu empfehlen ist der Artikel über die Verbreitung von viralen Videoclips, die doch so gerne von Emailverteiler zu Emailverteiler verschickt werden. Hierbei wurden zwei Arten einer viralen Marketingstrategie gegenübergestellt: Humor und das Spiel mit der Angst.

Trotz der Euphorie, über eine, doch sehr gelungene Ausgabe, gibt es ein kleines Manko, was ich hier nicht vergessen sollte.

Als Blogger blieb ich bei einem Artikel mit dem Titel: “Die Macht der Blogs” hängen. Erwartet habe ich eigentlich eine Reportage über Wirkungsweise, Reichweite, Möglichkeiten der Meinungsbildung und Auswirkung auf das Kaufverhalten bei Usern.
Bekommen habe ich allerdings hier eine eher schwammige und leider nicht viel aussagende Zusammenfassung, wie ein User sein Kaufverhalten auf Grund von Meinungsportalen ändert. Hier wurde ich (Gott sei Dank nur an der einzigster Stelle) komplett mit meinen Erwartungen enttäuscht. Die Kolumne an sich recht interessant doch leider komplett das Thema verfehlt!
Doch will ich nicht ständig auf den Fehlern rumreiten, denn der Rest der Ausgabe zeugt in meinen Augen diesmal wirklich von Können.

Ein ganz ganz großes Lob auch für die SEO-Folge! Endlich wurden mal Fragen beantwortet, die viele sich nicht zu stellen trauen, Seiten beleuchtet, die vielleicht für einige unter uns zu den Geheimnissen der SEO-Gemeinde gehören und Tipps gegeben, um wenigstens die ersten Ansätze richtig zu machen. Mir ist klar, dass eine Schulungs-Folge nicht die Erfahrung ersetzen kann, die jeder gute SEO-ler ausmacht. Doch genau solche Artikel geben Interessierten die Möglichkeit, sich für das Thema zu begeistern.
Ich hoffe, diese Serie wird dementsprechend weitergeführt, und auch andere Gebiete des Online-Marketing (mit Zuhilfenahme von Experten) mit aufgenommen.

Als Abschluss kann ich euch noch eine kleine Geschichte ans Herz legen: Kollateralschaden – wie Stefan Raab versehentlich eine SEM-Kampagne torpedierte!
Eigentlich eine Wahnsinnsgeschichte über die Auswirkungen der heutigen Kultur auf das Internet. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, lest es einfach selber.
Mein Kommentar dazu: Findige Geschäftsleute werden aus diesem Phänomen ihren Profit ziehen können!

Fazit:
Trotz der kleinen Fehlinterpretation der Blog-Geschichte (vielleicht bekommen wir Blogger mal die Möglichkeit, hier einen umfassenden Beitrag bald lesen zu können? *smile), bin ich bereits wieder ein Fan dieser Zeitschrift. Genug Stoff, um auch in der Arbeit meine Rückschlüsse ziehen und agieren zu können, genug Anregungen für eigene Projekte und viele kleinere Beiträge zu Unterhaltung.
Und um das Ganze abzurunden, lege ich jetzt für IWB eine eigene Kategorie an *lach

Sorry aber eine Sache kann ich mir nicht verkneifen *grins*:

Hallo Jungs, was haltet ihr davon, eure Tips über SEO auch selber zu nutzen und eure Beiträge mit eigenen Permalinks zu versehen? Es wäre viel einfacher direkt auf ein Beitrag auf eurer Seite zu verlinken, anstatt immer nur: http://www.internetworld.de/Heft/Aktuelles-Heft

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Neues Gutscheintool bei Affilinet

Nun reiht sich auch Affilinet in die Reihe der Netzwerke ein, die ein extra Angebot für Gutscheinseiten und –liebhaber anbieten.

 

Hier handelt es sich um eine Zusatzfunktion, in der der Publisher alle zur Zeit in diesem Netzwerk verfügbaren Gutscheine, Rabattcodes, Vergünstigungen und andere Aktionen einsehen kann.

 

Bei Programmen, für die der Affiliate freigeschaltet ist, kann er zudem sofort den Trackincode ziehen, bei den anderen Programmen gelangt er durch einen klick direkt zur Bewerbungsseite.

 

Zu finden das ganze, ist sehr einfach (Meister Yoda wäre über diesen Satzbau hoch erfreut): Für Publisher gibt es einen neuen Reiter namens „Gutscheine“. Natürlich, wie erwartet, lässt sich die Handhabung sehr einfach durch die verschiedenen Sortiermöglichkeiten (Name, Beschreibung, Gültigkeitsdatum – sowohl Start- als Enddatum, Gutscheincode) gestalten.

 

Für Merchants ist die Sache auch ohne viel Aufwand gestaltet. Einfach unter „Werbemittel“ auf „Gutscheincodes“ gehen, ausfüllen, fertig.

 

Als zusätzlichen Service bietet Affilinet zudem an, alle Änderungen aus diesem Bereich direkt in die INbox des Publishers unter der Kategorie „Gutschein Änderungen“ zu schicken. Als kleines Sahnehäubchen lässt sich das ganze auch als RSS-Feed abonnieren.

 

Hiermit beweist Affilinet wieder mal Initiative und schliesst sich mit diesem neuen Angebot an die Reihe der anderen Netzwerke an.

 

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First Cookie oder Last Cookie?

First Cookie oder Last Cookie?

Heute hatte ich von Jochen Schweizer die neue Post View Policy erhalten. Darin distanziert sich das Partnerprogramm von Post View.

Durch die Mail kamen mir ein paar Gedanken bezüglich der Wertung von Cookies. Denn einige Programme bevorzugen die Methode „First Cookie Wins“, andere wiederum „Last Cookie Wins“.

Zuerst eine kleine Exkursion:
Es gibt zwei Arten von Cookies, die beim Affiliate Partnerprogramm von Interesse ist.

Ein Viewcookie wird gesetzt, wenn der User auf eine Seite kommt, und hier ein Werbemittel eingeblendet wird.

Clickt der User auf dieses Werbemittel, wird zusätzlich auch noch ein Clickcookie gesetzt.

Dabei gilt, Clickcookie geht vor Viewcookie (wie in der Mathematik: Punktrechnung geht vor Strichrechnung). Das bedeutet, wenn für ein Programm ein Clickcookie vorliegt, wird dieser gewertet und nicht ein Viewcookie.

Normalerweise wird nur bei Postclick-Tracking ein Sale gewertet (Cookielaufzeit ab 30 tage).
Bei Postview-Tracking wird, soweit kein Click erfolgt, wird auch dieser Cookie gewertet, wobei hier die Laufzeit sich meist drastisch auf 3-4 Tage reduziert.

Und hier tauchen auch die Begriffe „Last/First Cookie Wins“ auf.

Sie bezeichnen die Methode, welcher Clickcookie dem Sale zugeordnet wird.

Surft ein User ein paar Tage im Internet herum und klickt er für ein und dem selben Anbieter ein Werbemittel an, kommt es auf die Trackingmethode an, ob der Publisher, bei dem er zuerst auf den Cookie geklickt hat, die Provision für den Sale bekommt, oder eher der letzt Publisher, bei dem der User zuletzt den Click ausgelöst hat, Geld erhält.

Beide Methoden haben ihre Befürworter und Gegner.

Was bedeutet das im Einzelnen?

First Cookie Wins:
Nehmen wir mal an, ein User ist auf der Suche nach einem Handy.
Er findet auf einer Seite ein Angebot den er interessant findet. Er klickt drauf, schaut sich das Angebot an und surft ohne zu kaufen weiter.
Zwei Tage später sieht er auf einer anderen Seite das gleiche Angebot noch mal. Er entscheidet sich dafür, klickt auf das Werbemittel und kauft.
Rein logisch gesehen müsste die Provision an den ersten Publisher gehen, denn bei ihm hat der User das erste Mal sein Interesse an dem Produkt bekundet.

Last Cookie Wins:
Ähnliches Szenario. Der User sieht auf einer Seite ein Angebot für ein Navigationsgerät. Er besucht die Seite eines Autoteileanbieters über den dargebotenen Link, kauft aber nichts.
Eine Woche später sieht er ein anderes Angebot vom selben Programmbetreiber, diesmal Scheibenwischer für sein Auto. Er klickt, vergleicht, und kauft 2 Tage später die Scheibenwischer.
Diesmal würde die Logik ja dafür sprechen, dass der letzte Publisher die Provision erhält. Der Kunde hat zwar über den ersten Publisher den Weg zum Anbieter gefunden, doch seine eigentliche Kaufabsicht wurde ja erst durch den letzten wirklich ausgelöst.

Hier gibt es stets Diskussionen, welche Form des Trackings von Vorteil ist.

Auch hinsichtlich der Cookiespammer gibt es einige Gegner und Befürworter beider Seiten.
Meist wird bei einer Präferenz für die „First Cookie Wins“-Methode das Argument verwendet, dass wenn der User auf mehreren Seiten surft, doch der Gefahr ausgesetzt wird, von Cookiespammern bombardiert zu werden. Dadurch würde der ehrliche Publisher seine Provision verlieren.

Doch hier gibt es eine Logik, die kaum zu schlagen ist:

Denn die Gefahr, von einem Spammer während meiner Surfausflüge ins Internet verseucht zu werden, und damit das erste Cookie gesetzt zu bekommen ist viel höher, als nach einem Klick über ein reguläres Werbemittel einen ungewollten Wegbegleiter zu erhalten.

Im Schnitt erfolgen die meisten Sales zu 80%-95% in einer Session. Das bedeutet, dass nach einem Klick, der automatisch auf die Seite des Merchants führt, auch ein Sale / Lead ausgelöst wird, ohne dass der Kunde die Seite des Anbieters wirklich verläßt.

Somit ist die Wahrscheinlichkeit, bei der „Last Cookie Wins“-Methode daneben zu liegen am geringsten.

Kleine Anmerkung zu der Begründung vom Partnerprogramm von Jochen Schweizer:

Zitat:

„Wir haben diese Kooperationsmöglichkeit getestet, sind aber zu dem Schluß
gekommen, dass das Manipulationspotential zu hoch ist und wir dieses
Risiko nicht eingehen möchten. Damit würden wir den Schaden auf die
Click-Cookie-Publisher abwälzen und da wir von der Nachhaltigkeit dieser
Kooperationsform überzeugt sind, verzichten wir auf die erhöhte
Reichweitengenerierung über Post View und sprechen uns hiermit gegen
diese Trackingvariante aus.

Zudem erscheinen uns die momentan vorhandenen Kontroll-Möglichkeiten nicht
ausreichend und somit können wir keine faire Verprovisionierung
gewährleisten.“

Es gibt zwei Arten von Post-View-Tracking:

Bei der erste Methode wird dem Viewcookie der ausgelöst wird, automatisch auch ein Clickcookie zugeordnet. Dies erfolgt bei einem sogenannten Forced Click. Das bedeutet, dass beim Erscheinen eines Werbemittels automatisch ein Clickcookie erzeugt wird. Dies ist nicht nur bei illegalen Cookispammern sehr beliebt, auch legale Anbieter dieses Trackings geben Publishern die Möglichkeit, aus einem View ein Click zu machen.

Die zweite Methode ist die eindeutig sauberere. Hierbei kann bereits unterschieden werden, ob beim Aufrufen eines Werbemittels, lediglich ein View oder aber auch ein tatsächlicher Klick generiert wurde.

Natürlich bleibt es jedem Programmbetreiber überlassen, auch auf Grund seiner technischen Möglichkeiten, welchen Weg er nimmt. Und die Kooperationsform die bevorzugt wird, entscheidet zum größten Teil über die jeweilige Vorgehensweise.

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Gutschein ist nicht gleich Gutschein

Vor kurzem schrieb ich ein Artikel auf 100pp zu Gutscheinen und Cashbackprogrammen.
Um das Thema ein wenig weiter auszubauen, hier ein paar Gedanken über Gutscheine und die Möglichkeiten ,diese Aktionen umzusetzen.

Gutscheinseiten gibt es wie Sand am Meer. Manche kommen, manche gehen. Für alle, die neu in dem Geschäft sind, kann ich als Beispiel auf meine Seite verweisen, oder auch auf den Gutschein -Django von Nils und Udo, eine, zwar auf Lustige, aber doch professionelle Art gemachte Gutscheinseite. Doch alle arbeiten nach den gleichen Prinzipvorgaben. Und diese möchte ich etwas näher erläutern.

Die einfache Variante: Der Merchant gibt direkt auf seiner Seite bekannt, dass es eine Gutscheinaktion gibt.
Einerseits ist es die einfachste und schnellste Möglichkeit, auf diese Aktion hinzuweisen. Anderseits ist hier mit einem Großaufkommen zu rechnen, und ist eher nur für eine sehr begrenzte Zeit zu nutzen. Ein längerfristiger Effekt ist hier auszuschließen. Solche Aktionen eignen sich, wenn der Merchant immer wieder “Sonderaktionen” auf seiner Seite hat.
In meinen Augen ist dies nicht wirklich ein echter Gutschein.

Die exklusiven Alternativen kann man wiederum aufsplitten.
Voraussetzung für eine wirklich effektive Exklusivität ist es, die Aktion ausschliesslich über Links, Landingpages und Codes erfolgt, die am Affiliate-Kanal angeschlossen sind.
Hierzu gehört auch, dass dies nicht direkt auf der normalen Hauptseite eines Merchants offeriert wird.

Man braucht hierbei keine Angst zu haben, dass die Aktion nicht bekannt wird. Dafür gibt es zu viele Kanäle und zu viele Verlinkungen. Wenn das Produkt gut angenommen wird, gibt es ein Dominoeffekt.

Der Gutscheincode: Dies ist die beliebteste Form. Werden die Gutscheincodes zuerst nur an wenige Publisher ausgegeben kann man sie somit bevorteilen, wenigstens für die ersten 4-6 Stunden. Danach haben die meisten Gutscheinseiten diesen Code auf ihren Seiten. Das würde zwar im geringen Maße eine Reihe an Publisher für die spätere Zusammenarbeit „binden“ doch wirkliche Effekte sind hier nicht zu erzielen.
Auf der anderen Seite steht der User, der hier eine zusätzliche Aktion ausführen muss.
Trotz der „Mehrarbeit“ ist das eine sehr gute Alternative, da dadurch beim User der Anschein erweckt wird, dass er aktiv an dem Vorteil teilnehmen kann.

Die Komplettvariante: hierbei wird eine Landingpage erstellt, auf der ein besonderer Link hinweist. Hier muss der User nichts mehr machen, da die Aktion bereits eingetragen ist, und er einfach nur noch seine Bestellung abgeben muss.
Hier ist es empfehlenswert den Gutscheincode sichtbar zu integrieren, damit der User auch weiss dass er auf der richtigen Seite gelandet ist.
Diese Variante ist zwar sehr Userfreundlich, doch fehlt hier für den Kunden das Gefühl, daß er wirklich ein Vorteil von dem Kauf hat.

Gutscheincodes sind zeitbegrenzte Preisvorteile, die dem Kunden angeboten werden. Hierbei sollte aber auch auf die Zeit beachtet werden, in der der Gutschein angeboten wird.
Kurzzeitige Sonderangebote und Ermäßigungen sollen den User zum Kauf animieren.
Sonderrabatte und -aktionen, die mehrere Monate überdauern verlieren ihren Reiz, weil der User weiss, dass er immer vobreikommen kann, um diesen Vorteil zu nutzen.

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A4U Roadshow und Co.

Kurze Zusammenfassung, was momentan so läuft:

 

1. a4u Roadshow in München

2. NetworkxX

2.1 NetworkxX Award

3. Tibor’ Beitrag in der IWB

4. Blog

 

1. Gestern war au4-Roadshow in München.

Es war, wie zu erwarten eine Who-is-Who Veranstaltung, so wie ich es mir gewünscht habe.

Publisher, Agenturen, Netzwerke… eine gesunde Mischung mit tollen Leuten und tollen Gesprächen.

Eine rundum gelungene Veranstaltung.

Die Veranstalter, a4uExpo und auch der Sponsor TradeTracker waren sehr präsent, wie zu erwarten und auch gehofft.

Die Atmosphäre (ich habe gegoogelt, ich denke man schreibt es so) war klasse, kein Radau, keine Querulanten.

Der ganze Abend stand unter dem Stern der Unterhaltung, der Gespräche und es Fun-Faktors.

Ich hatte das Gefühl, alle die es haben sich einrichten können und wirklich ernstes Interesse an der Thematik hatten, waren auch vor Ort.

Netzwerktechnisch war natürlich Affilinet und CJ als Lokalmathadoren dabei. Mit Freude stelle ich fest, dass auch Webgains aus Nürnberg es sich hat nicht nehmen lassen, auf dem Event zu erscheinen.

Etwas negativ fand ich die fehlende Präsenz von Tradedoubler, kann aber auch daran gelegen haben, dass ich sie einfach nicht gesehen habe.

Fällt mir irgendwie aber bereits die zweite Veranstaltung ein, wo ich sie nicht sehe.

Vielleicht haben sie aber auch aufgestockt und die jungen, motivierten Newcomer waren lediglich in der Menge untergetaucht? Wer weiß.

Auf jeden Fall, gab es dank TradeTracker (wer es nicht weiss: TradeTracker ist ein Netzwerk, das in den Benelux-Ländern stark positioniert ist und auch Ambitionen hat, sich auf dem deutschen Markt zu etablieren.) die Möglichkeit, in geselliger Runde über Themen zu sprechen, für die man sonst im Tagesgeschäft nicht wirklich die Zeit findet.

Finde ich super von dem Veranstalter, den Leuten, die vielleicht nicht zu a4uExpo kommen können, über diese Roadshows die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen.

 

2. NetworkxX schwebt über allen Köpfen. Obwohl die Anmeldefrist eh schon so begrenzt war, gab es bereits nach einer Woche kaum freie Plätze.

Die vorhergesagten 250 Plätze sind restlos ausgebucht, und mittlerweile liegt die Anzahl der Teilnehmer auf über 300. Zeigt für mich nur, wie wichtig für die Leute diese Veranstaltung geworden ist, und wie gut Markus die Sache organisiert. Hier ist nicht die Veranstaltung im Vordergrund sondern die Leute die kommen. Hoffen wir nur, dass es nicht wieder zu Zwistigkeiten wegen Nichterscheinens kommen wird (ich habe da das eine oder andere vom letzten Jahr noch im Sinn).

 

2.1. NetworkxX Award: Die Abstimmung ist im vollen Gange. Durch die attraktiven Preise für alle, die an der Abstimmung teilnehmen, werden nun auch die angesprochen, die sich hierbei meist zurückhaltender geben.

Ach da fällt mir ein, ICH BIN AUCH NOMINIERT!

Also wer Lust hat, und seine Stimme noch nicht verkauft hat (grins) darf sich gerne noch an der Abstimmung beteiligen. Mich findet ihr in Kategorie 6: Best Public Relation

Nicht vergessen: Die Abstimmung geht nur bis zum 15.03.2009

 

3. Jetzt hat es mich also auch erwischt. Ich wurde als Zaungast zur Expertenrunde bei der IWB-Online eingeladen und in den Branchentalk mit aufgenommen. Dafür einen lieben Dank an die Redaktion, ich fühle mich geehrt und habe gern mitgemacht!

 

4. Blog

Ich bekomme immer mehr Resonanz von euch auf mein Blog, und zwar durchwegs positiv!

Trotz der wenigen Kommentare sehe ich natürlich an den Besucherzahlen, dass ihr Interesse zeigt.

Vielen Dank dafür, das tut erstens gut, und zweitens zeigt es mir, dass das was ich schreibe lesenswert, gut und interessant ist.

Dies spornt mich natürlich zu weiteren Themen und Beiträgen an.

Was ich auf jeden Fall noch herausstellen möchte: Mein Blog ist für alle da. Auch für die junge Generation der Affiliate Marketing-ler.

Ich bekomme hin und wieder mit, dass manch einer sich nicht zu Wort melden traut, weil er/sie noch zu kurz in dem Geschäft drin ist, und die Angst hat, etwas Falsches und/oder Sinnloses von sich zu geben.

Dazu kann ich nur folgendes sagen: Sogar meine Oma hat schon gesagt, dass es keine falschen oder dummen Fragen gibt, sondern nur falsche und dumme Antworten. Und meine Oma ist eine kluge Frau. Traut euch, fragt nach, schreibt eure Meinung zu Themen die euch interessieren. Es wird euch keiner übel nehmen, dass ich vielleicht über Sachen euch informieren möchtet, die andere vielleicht für selbstverständlich halten.

Zudem werden hier keine Kommentare automatisch veröffentlicht ohne vorher freigegeben worden zu sein.

Und sollte mal einer Fragen haben, meine Email-addi steht im Impressum.

 

Und eine kleine Anmerkung zum Schluss:

Blogrolls (Linksammlung bei den Blogs) sind eine tolle Möglichkeit, seine Webseite bekannter zu machen und Backlinks zu bekommen.

Doch geht es einfacher und Effektiver! Wenn ihr in einem Blog Kommentare hinterlässt, wird auch bei dem Kommentar eure Seite abgefragt.

Und was meint ihr, welcher Link wird öfters geklickt? Der in dem Kommentar. Denn ist euer Beitrag zu einem Thread interressant genug, wollen andere Leser natürlich mehr über euch wissen und klicken sich gern zu euch durch.

 

Meine Frage des Tages gestern abend war: warum erinnert mich der Name und auch das Logo von TradeTracker an ein schwedisches Unternehmen?

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Blacklist für Affiliate-Betrüger?

Blacklist

 

Früher ein gefürchteter Begriff, heute nur noch ein Mythos?

Erst kürzlich wurde in Expertenrunde bei der IWB die Frage diskutiert, ob eine generelle Blacklist für Affiliate-Betrüger aufgesetzt werden sollte.

An sich eine feine Sache finde ich, doch kaum umsetzbar.

 

Momentan läuft es doch so:

Ein Publisher wird beim Betrügen erwischt. Das schlimmste was ihm passieren kann, ist, daß er aus dem Programm rausgeschmissen wird.

Und dann? Dann meldet er sich neu an, mit einer anderen URL, einer anderen Firma und einem anderen Namen.

Er lernt aus seinen Fehlern. Er lernt warum und wie er  erwischt wurde und macht es das nächste mal besser… das Betrügen.

In ganz dreisten Fällen werden Affiliates auch mal zur Kasse gebeten.

Doch dies ist eher eine Ausnahme.

 

Solche und ähnliche Ansätze führen zu der Überlegung, eine Blacklist im Affiliate Marketing einzuführen.

Zum Wohle der Gemeinschaft, zum Zwecke der Informationsfreiheit, zum Schutz von Advertisern.

Doch einige Fragen bleiben für mich offen.

 

Noch zu bearbeitende FAQ’s für das Erstellen einer Blacklist für Affiliate Betrüger:

 

a)      Wer soll diese Liste erstellen?

b)      Wer soll sie betreuen?

c)       Wer hat das Recht darüber entscheiden, wer auf diese Liste kommt?

d)      Wer nimmt sich das Recht zu entscheiden, wer auf die Liste kommt?

e)      Wer definiert die Kriterien?

f)       Wie wird Mißbrauch verhindert?

g)      Wie kommt man auf die Liste?

h)      Wann kommt man auf die Liste?

i)        Wie kommt man von der Liste?

j)        Wann kommt man von der Liste?

k)      Wer erhält diese Liste?

l)        Und vor allem, wer nicht?

m)    Ist diese Liste öffentlich für jeden zugänglich?

n)      Wie kann ein Publisher sich gegen die Eintragung zur Wehr setzen?

o)      Sind hier rechtliche Grundsätze zu beachten?

p)      Ist nicht allein schon die Führung und die Eintragung gesetzeswidrig?

q)      Wie beugt man Abmahnungen diesbezüglich wegen Verleumdung und Geschäftsschädigung vor?

r)       Wer garantiert denn die Ein- und aber auch Austragungen?

 

Es ist noch sehr vieles im Vorfeld zu klären, bevor so eine Liste wirklich auf unsere Affiliate-Welt losgelassen wird. Es ist einfach danach zu schreien, als diese auch umzusetzen. Denn wie sonst in unserem Rechtstaat auch, gilt hier die Wahrung der Rechte des Einzelnen immer noch als oberstes Gesetz.

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IWB – Wieder auf Abwegen?

IWB wieder auf Abwegen?

In der Onlineausgabe des IWB unter Menschen und Meinungen fand ich einen neuen Artikel.
Hierbei geht es um die Frage, in welcher Richtung sich die Affiliate Branche entwickeln soll.
Dabei wurden Leute aus der Branche, wie Pascal Fantou von
q48.de interviewt, die zu dem Thema was zu sagen haben.
An sich selber nichts Ungewöhnliches. Doch trotz, dass ich liebend gerne über den Beitrag von Pascal zu dieser Thematik berichten würde (und sein Kommentar war äußerst kreativ!), sind mir andere, nicht minder bemerkenswerte Tatsachen ins Auge gefallen.

Nun als ich die Liste der Interviewpartner durchgegangen bin, kam ich ins stutzen.
Denn auf der
zweiten Seite ist ein Statement genau vom selben Herrn, der Ende letzten Jahres, mit seinen Aussagen bezüglich Betrug im Affiliate Marketing , für Furore sorgte und damit auch der IWB einen beträchtlichen Imageschaden bescherte (hier mein Bericht).
Mehrere Fakten in der jetzigen Ausgabe sind bemerkenswert.

1.       Die Tatsache, dass die IWB, trotz der schlechten Publicity und auch der damit verbundenen Scherereien, die sie durch den damaligen Beitrag mit Herr Bscheid hatte, es sich hat nicht nehmen lassen, wiederum selbigen zum Thema Entwicklung des Affiliate Marketing zu befragen.

2.       Die Tatsache, dass genau die Thematik, das beim letzten Beitrag für Ärger gesorgt hat, nun wieder das Hauptthema in seinem Kommentar war: versteckter Vorwurf für Affiliate-Betrug

3.       Die Tatsache, dass Markus Tandler, dessen Kommentar-Blog zu den damaligen Ereignissen wie ein Feuerwerk durch die Blogosphäre ging, sich selber im selben Artikel zu Wort meldet.

Es lässt sich nun spekulieren, inwieweit Absicht oder grobe Fahrlässigkeit zu dieser Mischung der Kommentatoren geführt hat.

These 1.
Die IWB hat, trotz den Ermahnungen der User, Leser und/oder Abonnenten, einen weiteren Bock geschossen. Dabei hat sie sich keinerlei Gedanken um die Meinung der selbigen gemacht sondern wieder mal ungeprüft und ungeachtet der Tatsache, dass sie gerade im Moment einen Eiertanz dahin legt, sich für diese Zusammensetzung / Besetzung der zu Wort Kommenden entschieden.

Dies wäre eine Alternative, die sich eigentlich keiner wünscht. Denn soviel Unachtsamkeit in so kurzer Zeit kann sich eigentlich keine professionelle Onlinezeitschrift leisten, ohne dafür die Endgültigkeit zu kassieren.

These 2.
Die IWB hat mit voller Absicht die Interviewpartner so gewählt. Dabei hatte sie vor, Herrn Bscheid und dadurch auch sich selber zu rehabilitieren, und die mißglückte Berichterstattung von damals zu korrigieren.

Sollte dies der Fall sein, ist es meiner Meinung nach völlig in die Hose gegangen. Vor allem Publisher, die sich damals angesprochen fühlten (und das waren so etwa 75% aller Affiliates), werden wahrscheinlich nun einfach nur noch mit dem Kopf schütteln. Vor allem die Kernaussage, die wiederum die Bestätigung der letzten Stellungnahme des Interviewpartners unterstreicht, würde hier nun einen weiteren Dolch in den bereits verletzten Integritätskörper der IWB bohren.

Das würde mich sehr stark an den abtrünnigen Geistlichen der katholischen Kirche erinnern, der trotz der Rehabilitationsversuche und der öffentlichen Meinung über seine Äußerungen an seinem Standpunkt festhält, komme was wolle.

These 3.
Die IWB versucht dadurch, dass sowohl Herr Bscheid als auch Markus Tandler im selben Interview zu Wort kommen, eine Meinung zu erzeugen, dass beide sich nun wieder vertragen und sich gemeinsam an einen Tisch gesetzt haben.

Diese These wäre, so denke ich, am meisten wünschenswert. Sollte dies der Fall sein, so hat dieser Artikel aber keinesfalls dafür gesorgt. Nicht in dieser Art und Aufmachung. Eher entsteht hier der Anschein, dass beide voneinander getrennt sind und lediglich die Frage der Onlineredaktion sie als eine Einheit betrachten lässt.

Ich will hoffen, dass hier kein Murks gebaut wurde. Denn wenn es wirklich so wär, hat die IWB ihre Trumpfkarten langsam alle auf den Tisch gelegt.

Es sind alles Hypothesen, die ohne eine Antwort der Redaktion weder bewiesen noch abgestritten werden können. Auf jeden Fall hat diese Ausgabe mal wieder für Publicity gesorgt.
Ob hier aber der Satz gilt: „schlechte Publicity ist besser als keine Publicity“ bezweifle ich.

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2009 – Ein Jahr für Gutscheine?

Wirtschaftskrisen, Rezession, Bad Bank, Konjunkturschwäche… alles Schlagworte, die uns allen nur zu gut bekannt und geläufig sind. Wie ich bereits in einem anderen Artikel beschrieben haben, haben diese Ereignisse auch bereits zu einem Teil ihren Weg in das Affiliate Marketing gefunden.

Doch auch in Zeiten schlechter Konjunktur erlebt performanceorientiertes Marketing im Internet seine Blütezeit.
Denn wie ein altes Sprichwort sagt: Deim einen Leid, des anderen Freud. Und so zieht eine Sparte an lädierten Partnerprogrammen von Banken und Glückspielen vorbei: Gutscheinseiten.

Schon seit einiger Zeit lässt sich beobachten, wie diese Seiten wie Pilze aus dem Boden schiessen. Es vergeht kein Tag, an dem nicht eine neue Publisheranmeldung für eines der Programme eingeht, die sich mit Gutscheinen befasst.

Und das mit gutem Recht, würde ich sagen. Denn nichts lockt in Zeiten von schlechtem bis sogar negativem wirtschaftlichen Aufschwung besser, als Incentives, die dem Endkunden einen gewissen Vorteil beim Einkaufen verschaffen. Seien es Rabatte, die prozentual vergeben werden, Versandkosten, die erlassen werden oder einfach nur Einkaufgutscheine, die, meist gekoppelt an ein Mindestumsatz, für Kaufanreize sorgen und so den Umsatz im Internet-Business ankurbeln. Unlängst haben die Programmbetreiber gemerkt, dass durch Gewähren eines Preisnachlasses, eher ein Kunde zum Kauf überzeugt werden kann, als lediglich durch heruntergesetzte Preise, die nicht als solche gekennzeichnet sind. Davon profitieren nicht nur alte Hasen wie Torsten von coupons4you, Frank von melsungen-online oder Falko von gratis-butler. Denn die meisten Rabattaktionen sind nicht personalisiert und können als Gutscheincode auf jede Seite gebracht werden. Schon längst gehört das Eintragen in fremde Gutschein-Email-Verteiler und Gutscheincode-Hijacking zum guten Ton, auch wenn dies von den eigentlichen Seitenbetreibern natürlich ungern gesehen werden. Zum Teil zählt hier nur noch der Vorteil, wer wann ein Gutschein auf seine Seite bringen kann.

Apropos personalisierter Gutschein:
Die Anfragen häufen sich. Jede Gutscheinseite versucht natürlich etwas einzigartiges in die Hände zu bekommen. Ein Code, eine Vereinbarung, was andere nicht kopieren können. (Für die Newbies: schaut mal z.B. HIER) Und in gewisser Weise ist das auch verständlich und nachvollziehbar, soweit die Reichweite eines Gutscheinbetreibers eine gewisse Größe erreicht hat.
Aber sind Sondervereinbarungen und alleinige Spezialrabatte, die nur auf eine Seite zugeschnitten sind stets sinnvoll?
Wie immer, gibt es auch hier die berühmten zwei Seiten der Medaille.
Denn von Publisherseite ist es natürlich das Anliegen, stets einzigartig zu sein, etwas anzubieten, das andere nicht haben. Und gerne läßt sich der Merchant auch auf solche Vereinbarungen ein, hinsichtlich der dadurch erzeugten Publicity und der Umsätze, die meist signifikant kurzfristig steigen.
Das werden aber, meiner Meinung nach, erstmal Ausnahmen bleiben.
Denn wie sieht der Advertiser die Sachlage?
Hat er sich erst mal dazu entschlossen, diese Aktion zu starten, will er natürlich auch, dass das ganze so schnell wie möglich im Netz und vor allem bei der gewollten Zielgruppe bekannt wird, was für ein super Angebot er doch hat. Und das funktioniert natürlich am besten dann, wenn jeder ohne Probleme an diese Codes und Vergünstigungen rankommen kann. Und das geht am einfachsten, durch die Verbreitung von allgemeinen Gutscheinen und Codes. Und auch wenn es “unsittlich” ist: dem Merchant kann es nur recht sein, wenn Publisher diesen Code auch von anderen Seiten übernehmen. Dadurch entsteht ein Dominoeffekt, der kaum zu stoppen ist. Außer natürlich durch die zeitliche Begrenzung der Gutscheine.
Auch die Netzwerke haben dies natürlich schon längst erkannt. So gibt es bereits z.B. bei Webgains im netzwerkeigenen Blog eine Rubrik nur für Vergünstigungen. CJ verschickt extra Newsletter mit aktuellen Gutscheinen und Tradedoubler bereitet auch schon mal eine Exeltabelle vor, anhand dessen man viel einfacher eine Übersicht über die aktuellen Sonderaktionen bekommen kann.

Auch wenn die Fakten für solche Aktionen sprechen, haben es leider noch nicht wirklich alle Merchants dies verinnerlicht. Zu viele haben Angst davor einRisiko einzugehen, weil vielleicht die Gutscheine überhand nehmen. Einige wiederum beharren auf ihren Standpunkt, ihre Produkte auch ohne Incentives verkaufen zu können, monieren aber am Jahresende wiederum die Verkaufszahlen.
Und noch ein, in meinen Augen negatives, Beispiel habe ich erst kürzlich kürzlich beim Programm von Caseking erlebt.
Hier wird ein Rabatt für die, ansonsten tadellose und gute, Produktpalette offeriert, die mich ein wenig an der Umsetzbarkeit und auch an der Logik zweifeln lässt.
Denn der Merchant bietet 3% Rabatt auf die Produkte an, wenn der Publisher auf 3% seiner Provision verzichtet.
Und das ganze beschränkt auf 5 Tage.
Seitens des Merchants bestimmt ein gutes Geschäft: Er legt einfach die Rabattierung auf die Provision des Publishers um.
Rein rechnerisch bedeutet dies:
Bei einem Warenwert von 100 EUR bekam der Publisher 6,- EUR Provision, das Netzwerk 1,80 EUR
Ergibt 7,80 EUR
Bei der Rabattaktion zahlt der Kunde 97,- EUR, der Publisher bekommt 2,91 EUR und das Netzwerk 0,87 EUR
Ergibt 3,78 EUR / Hochgerechnet auf 100 EUR Einkaufswert wären das 3,90 EUR Ausgaben.
Ich habe nicht wirklich das Gefühl, dass hier ein Mehrwert für den Publisher erzeugt wurde und außer für den Merchant und dem Kunden ist das ein Verlustgeschäft für Publisher und Netzwerk.
Und noch eine Frage steht im Raum: ist eine 3%-ige Rabattaktion bei einem Anbieter, der hochwertige Waren aus dem Bereich Computer anbietet und einen gefühlten durchschnittlichen Warenkorbwert von 80-120 EUR hat wirklich eine reizvolle Angelegenheit?

Wie gesagt: Rabatt- und Gutscheinseiten sind mehr denn je im Kommen, und das Jahr 2009 wird für sie sehr sehr ertragreich. Auch wenn sie mit “Gutscheindieben” sich herumschlagen müssen wird doch jeder seine Schäfchen ins trockene bringen können. Und trotz, dass sich einige Programmbetreiber noch nicht mit dem Gedanken an starke Rabattaktionen im Affiliate Marketing anfreunden konnten, zeigt doch die Mehrheit der Advertiser genug Weitsicht, die wirtschaftliche Problematik für sich zum Vorteil wenden zu können.

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SEOline von Google abgestraft

Die Kölner Agentur für Suchmaschinenoptimierung SEOLine ist mitsamt einiger Kunden massiv von Google abgestraft worden: Der Optimierer taucht im Suchindex nur noch auf Position 49 auf. Kaum weniger hart hat es einige SEO-Line-Kunden getroffen. Ein bislang gut platzierter Shop für Babybedarf ist nur noch auf Position 39 zu finden. Die drastische Strafe überrascht viele Beobachter. SEOLine-Geschäftsführer Martin Maier glaubt dagegen an einen neuen Trend. “Der identische Vorfall hat bereits viele SEO-Agenturen betroffen. Wir können mit bestem Gewissen auf unsere SEO-Prinzipien verweisen und lassen uns gerade vom BVDW zertifizieren.” Offenbar geht Google gegen Link-Building-Maßnahmen vor, die bislang eher milde sanktioniert wurden. “Die Gefahren einer Abstrafung werden immer komplexer und sind für Kunden kaum durchschaubar”, kritisiert SEO-Spezialist Thomas Kaiser von Cyberpromote. Google selbst mochte den Fall nicht kommentieren.

Gefunden auf IWB

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Sollen inaktive Partner aus einem Programm genommen werden?

Gerade eben las ich ein Artikel von Renzo Scheffer (DataBecker) bei 100pp.
Dort beschreibt er seine Problematik, inwieweit er inaktive Publisher aus seinem Partnerprogramm schmeißen sollte.

Die Frage an sich selber war eigentlich recht banal (sorry für die Wortwahl, beschreibt eigentlich nur, dass es eine verständliche Frage war, ohne viele Verwirrungen) und in meinen Augen auf jeden Fall eine Diskussion wert.

Was mich eher stutzig gemacht hat, war die Antwort von Marcus Lutz (Superclix).
Er offeriert hier, warum eigentlich Publisher überhaupt aus einem Programm entfernt werden sollen und Beschreibt ein Szenario, auf Grund dessen der Publisher ja nichts für seine Inaktivität kann.
Ich hatte hier gerade das Gefühl, eine Werbekampagne zu lesen. Denn die ganze Thematik lief nur auf eins hinaus. Es gibt ein Netzwerk, SuperClix, das seinen Publishern die mühselige Anmeldung und die damit eventuelle Wartezeit für die Freischaltung ersparen will.

Übrigens: Marcus Lutz ist Inhaber und Geschäftsführer von Superclix.

Damit ihr wisst um was es geht, hier ein kurzer Ausschnitt:

…Man kann sich doch einfach mal das ganze (meiner Meinung nach überflüssige) Bewerbungsmodell anschauen:…
…b) Da die Freischaltung x Tage (Wochen, Monate) dauert, bewirbt er sich auch bei einem anderen Anbieter, der ihn sofort freischaltet oder bei dem man sich erst gar nicht bewerben muß (z.B. SuperClix).
c) Nach x tagen (Wochen, Monaten) wird der Affiliate endlich freigeschaltet. Er hat aber keine Interesse derzeit, da er ja schon ein anderes Partnerprogramm gefunden hat…
…Genau das ist der Grund, weswegen viel Affiliates sich einfach mal auf Vorrat bewerben, falls denn irgendwo mal schnell ein Partnerprogramm benötigt wird, z.B. auch bei aktuellen Themen, zu wenigen Agentur-TKP-Buchungen usw.
Eine Rückfrage: Als Affiliate geht man im Affiliate-Marketing immer ein großes Risiko ein, da man ja “nur” nach Erfolg bezahlt wird. Warum dann soll man sich noch extra bewerben ? (Kontrolle kann – wie bei SuperClix…

Ich sehe hier die Sache ganz anders, und ich denke, ich spreche hier auch für beide Parteien.
Für Merchants genauso wie für Affiliates.

Die Argumentation von Markus, so finde ich, ist von Grund auf verkehrt.
Natürlich besteht die Möglichkeit, und auch am eigenen Leib erfahren, dass es teilweise irre lang dauert, bis ein Partnerprogramm freigeschaltet wird. Dies kann diverse Gründe haben, doch diese lege ich mal beiseite. Der Großteil der Partperprogramme weiß um die Sensibilität der Publisher und bemüht sich um die schnelle Bearbeitung der Anfragen.

Die manuelle Prüfung von Anmeldungen sehe ich, im Gegensatz zu Markus, als mit dem wichtigsten Schritt für die Qualitätssicherung der Sales & Leads für das jeweilige Partnerprogramm. Denn hier kommt ein Großteil der schwarzen Schafe erst recht nicht durch. Zudem ist hier bereits die erste Stufe für einen KAM oder einem Publisher Manager zu erkennen, ob sich ein guter, bereits bekannter Publisher, den man gleich kontaktieren sollt, anmeldet, oder aber eine neue Seite, die das Potenzial für eine super gute Zusammenarbeit hat. Das sind bereits Gründe, die in meinen Augen eine manuelle Freischaltung für ein Programm unumgänglich macht.

Zum Thema verärgerter Publisher:
Da die meisten Programme mittlerweile innerhalb von 1-3 Tagen die Freischaltung vornehmen, liegt hier lediglich in Ausnahmefällen eine extra lange Wartezeit vor. Das kann also kein Indikator sein, ein Programm nicht zu bewerben. Zudem wird im obigen Kommentar von Publishern gesprochen, die anscheinend bereits viel Erfahrung in dem Bereich haben, sodass sie bereits auf „Vorrat“ sich für Programme anmelden. Rein logisch betrachtet müssen es also Publisher sein, die bereits für andere Programme gut performt haben. Dies bedeutet aber auch, dass sie keine unbekannten Namen sind. Und diese Publisher nehmen sehr wohl auch mal den Zepter in die Hand und rufen durch, um Bescheid zu sagen. Also kann hier auch kein Grund vorliegen, die wirklich Publisher „sauer“ machen lässt.

Nun zum Thema Deaktivierung von inaktiven Publishern:
Jedes Programm schaut, wenn nicht alle halbe Jahr, aber doch spätestens zu Neujahr in seine Publisherstatistik, um zu sehen, wer, wie und vor allem wie viel generiert hat.
Dabei sind zwei Gruppen von inaktiven Affiliates zu unterscheiden.

1.     Publisher, die noch kein Sale, evtl. auch keine Views und Clicks generiert haben

2.     Publisher die bereits einige Sales generierten, doch auf ein Mal inaktiv wurden.

Bei beiden ist die Vorgehensweise gleich (und das kann ich Renzo auch nur Empfehlen):
Diese Publisher werden angeschrieben (oder sollten auf jeden Fall angeschrieben werden), bzw. falls es sich um bereits Bekannte aus anderen Programmen handelt, angerufen, warum in dem speziellen Fall nichts mehr läuft.

Nach einer gewissen Rücklaufzeit wird anschliessend entschieden, welcher Publisher das Programm verlassen sollte und welcher noch dabei bleiben darf.

Ich finde diese Vorgehensweise vollkommen in Ordnung und zwar als Agenturmitarbeiter genauso wie als Merchant.

Und sowas wie „auf Lager“ sich irgendwo anmelden, finde ich allein schon gegenüber dem Affiliate Manager als unfair. Denn jeder Publisher bedeutet Zeitaufwand. Jede Anmeldung ist irgendwo mit einer gewissen Arbeit verbunden. Davon merkt der Publisher nichts. Nur dass er gekündigt wurde.

Als Fazit kann ich nur sagen:
Wenn der Rausschmiss begründet ist, und dem Affiliate dabei auch die Möglichkeit gegeben wurde, sich zu dem Thema zu äußern, finde ich nichts Verwerfliches daran.
Meist ist es sogar so, dass er nicht ein Mal mehr mitbekommt, dass er für ein Programm nicht mehr werben kann. Erst, wenn er ein Gutschein oder eine gute Aktion sieht und dies auch auf seine Seiten bringen will.

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Bloggst du noch, oder schläfst du schon?

Dass Blogger eine eigene Spezies sind, ist nichts neues. Sie schreiben, recherchieren, veröffentlichen, bilden Meinung, verbrüdern oder bekämpfen sich gegenseitig. Sie können noch so verschieden sein, sie haben (meist) eins gemeinsam: sie leben ihren Blog.

Natürlich gibt es Pseudoblogger, die aus falsch verstandener Eitelkeit und Aktionismus eine Seite live stellen. Sie schreiben ein paar nette Artikel, hauen sie in WP und hoffen auf den großen Durchbruch. Und wundern sich anschliessend, warum keine Besucher kommen, warum bei Google nichts zu finden ist. Und dann schmeissen sie wieder hin. Und Technorati und Co. haben wieder eine Leiche mehr auf der Seite, die wieder mal in den Annalen der Blogosphäre eingeht, als … ja als was eigentlich? Als nichts!

Bloggen ist mehr als nur Wörter auf elektronischem Papier zu bannen. Viel mehr als nur Sinnloses Gequatsche über den Sinn des Lebens. Bloggen ist eine Kunst für sich selber. 
Bloggen ist ein Handwerk.
Und wie es bei den meisten Handwerksberufen, ist hier auch erst die schweißtreibende Arbeit vor dem erhofften (und oft aber auch ausgebliebenen) Lohn. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Noch keiner, der mit drei-vier Einträgen die Community so in Aufruhr versetzt hat, dass jedem der Name seiner Seite wie Götterspeise auf dem Mund zergeht.  Jeder fängt klein an, und wird, falls der Autor etliches an Willenskraft, Herzblut und noch viel mehr Zeit investiert, mal vielleicht beachtet.

Echtes Bloggen braucht Zeit.
Ein großteil dessen verbringt der User vor seinem Rechner und liest.
Andere Blogs, Abhandlungen, Newsletter… eigentlich alles was ihn interessiert, und was ihm helfen könnte, noch bessere, noch interessantere und noch einzigartige Beiträge zu schreiben.
Ich verbringe für meine Projekte den Großteil meiner Freizeit am Laptop.
Und wozu? Weil ich der Meinung bin, dass das was ich mache gut ist.
Recherche, Kommentare der anderen Blogs, Veröffentlichungen in Foren und Verteilerlisten… das alles läuft nebenbei.
Und warum? Weil ich mit Herz und Seele davon überzeugt bin, dass Bloggern die Zukunft gehört.
Ich habe vor einigen Tagen ein Artikel gelesen, in dem das Ende der Blogosphäre angekündigt wurde.
Ich habe erst nicht fassen können, wie jemand wirklich von dieser These überzeugt sein kann.
Grundlage der Erkenntnis war, dass nach einem doch recht geglücktem Treffen, nur wenige darüber auch geschrieben haben.
Leute, nur weil ein Event vielleicht nicht so erwähnenswert war, wie manch einer das vielleicht gedacht hat, kann es doch nicht auf die ganze Internetgemeinschaft gespiegelt werden.

Blogs sind Meinungsbildend.
Heutzutage ist es selbstverständlich, dass jede Firma einen Internetauftritt hat. Das gehört bereits zum guten Ton.
Immer mehr wird es aber auch zur Gewohnheit, einen eigenen Blog zu präsentieren.
Warum? Weil man langsam aber sicher bemerkt hat, dass dies die beste Art ist, etwas neues unter die Leute zu bringen.
Bloggen ist wie ein Lauffeuer.
Nachrichten in die richtige Richtung zu lenken, Backlinks auf wichtige Seiten zu setzen und dafür zu sorgen, dass die Information schnellstens verbreitet wird. Das alles schafft ein gut geschriebener Blogeintrag.

Leider haben es noch nicht wirklich alle kapiert.

Zwei Beispiele kann ich euch aufführen:
1. Die etwas fehlgeratene Ausgabe der IWB letztes Jahr.
IWB besteht eigentlich aus zwei Kanälen. Print und Online Media.
Dabei wird das, was in Druck geht, auch online veröffentlicht.
Als damals der Artikel mit dem Interview veröffentlicht wurde, dachten die Macher bei der IWB: schaun wir mal was passiert, so schlimm kann es nicht werden. Sie haben dabei eindeutig die Macht der Blogger unterschätzt.
Ich picke nur ein Beitrag aus der Reihe unzähliger Stellungnahmen heraus, der mir von damals in Erinnerung geblieben ist. Mediadonis schrieb in seinem Artikel: Inkompetenz zum Anfassen
Zitat:
“Was muss ich da gestern in der InternetWorld Business lesen -> “Affiliate Betrug nimmt zu” (Link zur Kurzversion in der Online-Ausgsabe)… hui, reißerische Headline, hab ich da wirklich die IWB in der Hand, oder habe ich aus Versehen die BILD aus dem Regal gezogen?”
Zitat ende

 Dieser Aufmacher hat bereits gereicht, um den Artikel für alle weiteren interessanten Bloggs auf sich aufmerksam zu machen. Das Interview mit Herrn Bscheid wurde hier regelrecht (und meiner Meinung nach sehr wohl zu Recht) auseinandergenommen.
Und das Ergebnis? Allein dieser Eintrag hatte öffentliche 31 Kommentare, hiervon 17 Pingbacks (ein Zeichen, dass auf diesen Artikel hingewisen und verlinkt wurde). Ok, hab mich verrechnet, nach diesem Artikel sind es sogar 18.
Die Dunkelziffer, wie viele sonst noch hierauf verlinkt haben. Seiten wie Bagozzi.net oder 100pp haben natürlich dieses Thema dementsprechend mit aufgegriffen.
Und was die Onliner bei IWB nicht gedacht hatten, ist eingetreten. Innerhalb von wenign Stunden und Tagen hatten sie, trotz ihrer bisherigen Intergrität, eine traurige Berühmtheit erlangt.
Und das alleine durch Bloggen.

Das zweite Beispiel habe ich von Netzpolitik.org:
Markus hat hier am 31. Januar ein Artikel zur Überwachungsaffäre der Deutschen Bahn verfasst, in dem er ein internes Memo zur freien Einsicht für seiner User gestellt hat. Allein dieser Beitrag hatte bis zum 11. Februar glatte 149 Kommentare, hiervon 113 Pingbacks. Das sollte ja noch nicht das Problem sein.
Die ganze Sache ist natürlich zu Ohren der Bahnmitarbeiter durchgedrungen. Keine hätte gedacht, dass das sich so schnell alleine über Blogs veröffentlich wird.
Die Bahn hat dann das verkehrteste gemacht, was sie hätte tun können.
Anstatt aus solchen fehlern zu lernen, beginn sie den zweiten Fehler und schickte Markus eine Abmahnung. Und da begann die eigentliche Story, denn Markus setzte nun die ganze Geschichte inklusive der Abmahnung online, und ließ uns alle an der weiteren Entwicklung teilhaben. Alleine für seinen Beitrag über seine Abmahnung kassierte er zwischen dem 3. und 11. Februar 380 Kommentare!
Gott sei Dank saß dann doch ein kluger Kopf bei der Bahn. Sie hatten ein einsehen und die Sache ist mittlerweile vom Tisch.

Allein an diesen zwei kleinen Beispielen sieht man, was manche Reporter, Verlagsmitarbeiter und/oder Politiker bisher noch nicht ganz kapiert haben:

Blogger sind mächtig. Sie sind schnell, und das um den ganzen Globus herum.
Meinungsbildung kann gefährlich sein. Denn die richtigen Schlagworte in den richtigen Blogs platziert, kann über den Erfolg oder auch Mißerfolg eines Produktes entscheiden.

Auch im Affiliate Marketing spielt der Blog immer mehr eine immer größere Rolle. Durch meine Arbeit bekomme dies auch tagtäglich mit. Blogs sind flexibel, sie sind schnell und effektiv. Durch die Ära des WordPress ist auch Google mittlerweile einfacher handzuhaben. Und so setzen immer mehr Publisher auf dieses Medium, bei der Planung ihrer Internetauftritte. Celebrity-Blogs, Gutscheinseiten oder auch Vergleichsportale. Wenn man nach unten scrollt, sieht man immer öfters heutzutage den WP-Button. Auch große Betreiber wie Karsten mit 100pp setzt mittlerweile auf diese Technologie. Wenn man sich im Merchant-Blog einloggen will, hat man /wp-admin-Oberfläche vor sich.

Dies birgt natürlich wiederum neue Gefahren. Denn je einfacher eine Seite zu bauen, je schneller eine Seite online zu stellen ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass hier Unfug getrieben wird. Doch wie oben bereits erwähnt, gehe ich schwer davon aus, dass die Leute, die es ernst meinen, die Gewinner sein werden und die, die hier nur aus Jux und Dollerei mitmischen, sich auf lange Sicht nicht halten werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen:
Den Bloggern gehört die Zukunft. Durch ihre positiven, aber auch zum Teil negativen Attribute gehören sie bald (wenn nicht schon zum Teil jetzt) zu den meistgelesenen online-Inhalten unserer Zeit. Doch wer wirklich hier bestehen will braucht Zeit, innovative Ideen und gutes Stehvermögen.

Mittlerweile ist es halb drei in der Früh. Da passt auch der Titel: Blogst du noch, oder schläfst du schon?
PS: Valentinsaktion! Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

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