Zur Suche auf die Lupe klicken search
top

Identitätsklau im Affiliate Marketing

Heute wurde ich durch ein Facebook-Beitrag auf eine interessante, neue Methode aufmerksam gemacht, wie ausländische Publisher, ausserhalb unserer Gerichtsbarkeit Affiliate Betrug begehen.

Das Thema Identitätsklau ist in gewisser Art bei uns schon bekannt. Die typische “ich hol mir mal ein Vertipperdomain”-Methode oder aber auch Adhijacking bei Google gehören in diese Kategorie.

Neue dreiste Betrugsmasche

Allerdings ist die neue Methode viel dreister, und im ersten Schritt leider auch viel effektiver. Die Sichtung eines Publisher ist dabei unerheblich, weil man erst bei der technischen Prüfung den Betrügern auf die Schliche kommt.

Für alle Account Manager, hier die Betrugsmethode.

  1. Man nehme entweder eine abgewandelte Form der original-Publisher-URL, wie zum Beispiel mit oder ohne Bindestrich, oder die Originaldomain, nur mit einer anderen TLD (Top Level Domain Endung, also statt .de z.B. .com)
    Ganz dreiste Zeitgenossen, melden die Domain sogar unter dem Namen des Publishers der Originalseite, aber mit einer falschen Emailadresse an.
  2. Man kopiere den Inhalt der regulären Seite 1:1
  3. Man setze die Daten des ahnungslosen Publishers in das Impressum
  4. Man melde sich bei einem Affiliate Netzwerk mit den Kontaktdaten (bis auf Emailadresse und Kontodaten) des original-Publishers an.
  5. Man fange an Spam zu betreiben.

Und jetzt dürft ihr raten, was passiert. Das Netzwerk / Die Agentur oder der Advertiser stellen Unregelmäßigekten fest. Zu hohe Stornoquote, Adhijacking, Brandbidding, verbotene Werbung etc. Und überall taucht der Publisher der originalwebseite als Affiliate, als Webseiteninhaber und im Impressum auf. Bis die Sache bereinigt ist, wird entweder dem Publisher fälschlicherweise gekündigt und/oder seine anderen Provisionen auch gestrichen.

Der eigentliche Betrüger sitzt derweil irgendwo fernab und freut sich über erschlichene Provisionen.

Der Originalartikel kommt von Timo Fach. Hier findet ihr sein Affiliate-Betrugs-Erlebnis, leider am eigenen Leib erfahren.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

top
Lesen Sie weiter:
Wie finde ich Publisher ohne Refferer?

Das Problem kennt je...

Schließen