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Dmexco2016 aus der Besucherperspektive

Und schwupps, vorbei – Dmexco2016 ade. 2 Tage voller Wahnsinn, zwei Tage voller Business-Testosteron, zwei Tage voller Stress. Aber wir lieben es und wir brauchen es. Diese Momente des Glücks, wenn unsere Koffer am Flughafen verschwinden, wenn wir die Geldbörsen im Taxi liegen lassen, wenn wir im überfüllten Shuttlebus zum falschen Parkplatz fahren, wenn wir feststellen dass wir zwar WLAN am Stand gebucht haben, aber kein WLAN gibt, wenn wir das überteuerte und zum Teil kaum genießbare Essen in den Restaurants in uns stopfen, wenn wir auf der Toilette anstehen müssen, wir uns Blasen an den Füßen stehen und Abends trotz Übermüdung und Schlafmangel gutgelaunt in den Partytummel schmeissen… weil wir ja voll die Macher sind… wir haben ja ein OMClub-Ticket!

Jedes Jahr der gleiche Wahnsinn und wir laufen jedes Jahr wie brave Lämmer dahin… zur Marketing-Schlachtbank und sind voller Eifer dabei, jede noch so kleine Möglichkeit für einen guten Deal für uns zu nutzen.

Und ja ich bin auch dabei, weil ich nicht anders kann. Weil es auch für mich bereits eine Droge ist, die ich nicht missen möchte. Und ja auch ich spiele das Spiel jedes Jahr aufs neue mit. Ich fluche, ich schimpfe ich eile, ich renne ich deale ich stopfe und ich tanze und feiere. Aber warum auch nicht? Schliesslich sind wir ja die Elite der Marketinggeneration – Experten auf unserem Gebiet, auch wenn die anderen, die mit unserem Thema nicht vertraut sind, das gar nicht wissen. Naja irgendwann werden sie mich sicher brauchen… vielleicht auf der Dmexco?

So geh ich dieses Jahr einfach mal durch die Reihen der Hallen. Die Kamera im Anschlag und sehe mir die Leute und die Stände an. Bin ein Besucher. Meine wichtigsten Termine alle auf einen Tag gelegt, habe ich jede Menge Zeit. Jede Menge Zeit, die wirklich Wichtigen dieser Branchen mir anzusehen… oder die von denen ich weiss, dass sie wichtig sind… für wen auch immer.

Dieses Jahr berichte ich also mal nicht in Wörtern sondern in Bildern. Eindrücke von den Menschen, von den, zum Teil fantastischen und extrem überteuerten Ständen (Gruß an die Veranstalter, wenn die Stände schon abertausende von Euros kosten, wären vielleicht anständiges Essen und ein funktionierendes WLAN-Netz oder vielleicht mal bessere Auszeichnungen der Stände und/oder Wegweiser nun nicht wirklich zu viel verlangt oder? Anm. d. Red.)

Warum schaffen es eigentlich die Aussteller, leckere Drinks, richtig guten Kaffee und auch die eine oder andere Köstlichkeit den Besuchern anzubieten, was in der kantinenartigen Restaurantfläche trotz überteuerten Preise einfach nicht möglich zu sein scheint?

Wie ist eure Meinung über Dmexco2016? Dürft gerne Kommentieren!

Viel spass beim stöbern!

1 Antwort to “Dmexco2016 aus der Besucherperspektive”

  1. loan sagt:

    Danke für interessanter Blog. Ich habe für mich viel nützliches Infos gefunden.

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