Zur Suche auf die Lupe klicken search
top

Brandbidding DSGVO-Konform bekämpfen

Brandbidding kennen wir bereits seit langem im Affiliate. Mal als erlaubte SEM-Kampagne, meist aber als unerlaubte Werbeleistung, die dem Advertiser jede Menge Geld kosten kann. Aber auch außerhalb des Affiliate bietet Brandbidding Stoff für großen Unmut, zumal wenn Mitbewerber auf die eigene Marken oder Marken-Kombinationen bieten und dadurch nicht nur die Kosten für die eigenen Werbeanzeigen unnötig hochtreiben, sondern auch die heiß umgarnten Werbeflächen besetzen.

Die einzige, bisher wohl bekannteste Methode diesem Problem her zu werden war, ein Brandmonitoring-Tool wie beispielsweise Xamine’s Brand Protect zu verwenden. Dazu wurden der Markenname und eventuelle zusätzliche Keywords (zB. Marke + Gutschein) in einem Tool eingebucht, welches die Gebote überwacht, und bei einem Treffer an den Auftraggeber die Informationen weiterleitet. Das darauf folgende Brand Bidder Management muss entweder intern, oder teuer extern erfolgen.

Seit kurzem gibt es einen neues Produkt auf dem Markt. Mit Brand Performance geht es bei Xamine nicht mehr nur um das Auffinden der Brandbidder, sondern um performance-orientiertes Brand Bidder Management. Da ich das Konzept toll finde, bat ich den Geschäftsführer direkt zur Markteinführung um ein kleines Exklusiv-Interview für euch.

Interview mit Peter Herold (GF bei Xamine) über Brand-Performance

K24: Peter, warum ist außerhalb von Affiliate Marketing das Thema Brandbidding akut? Was für Probleme werden dadurch verursacht?

Peter Herold: Brandbidding betrifft leider nicht nur die Affiliate Branche. Speziell bei SEA-Brand-Kombinationen passiert Brandbidding häufig unbeabsichtigt, Je nach Einstellungen der Match-Types bei Google-AdWords kann eine Auslieferung bei Brand-Kombinationen leider jederzeit erfolgen. Dadurch schädigt man oft unbewusst und unbeabsichtigt durch steigende Kosten pro Klick den eigentlichen Markeninhaber.

K24: Wir kennen Xamine als Brandmonitoring-Tool, unter anderem für Affiliate Marketing. Woran unterscheidet sich das, was ihr bisher macht vom neuen Tool?

Peter Herold: Brand Performance ist kein Tool, sondern eine zu 100% performance-orientierte Lösung eines Problems. Wir kümmern uns im Auftrag unserer Kunden um deren Brand Bidder. Dabei überwachen wir zukünftig die komplette Brand-Kampagne unserer Kunden – kostenlos. Wir verdienen nur dann Geld, wenn wir für unsere Kunden einen echten Mehrwert bringen. Und wir sichern mit Brand Performance unsere Kunden mit einem Kosten-Airbag monatlich nach oben ab. Bei Erreichen definierter Ziele gibt es wie üblich einen Performance Bonus.

K24: Bisher hat Xamine pro eingebuchtem Keyword verrechnet. Bleibt das noch bestehen? Gibt es dafür überhaupt dann noch einen Markt?

Peter Herold: Ich denke, es gibt auch zukünftig einen Markt für eine Abrechnung pro Keyword. Es wird immer auch Anbieter geben, die selbst auf anderen Marken als Brand Bidder agieren. Diese können leider nicht von Brand Performance profitieren, da eine Gegenseitigkeit bei der Vermeidung von ungewollten Anzeigenauslieferungen für uns Voraussetzung ist.

K24: Warum sollte ein Kunde sich für euer Modell entscheiden? Wie geht ihr vor?

Peter Herold: Halten wir erst einmal fest, dass Brand Bidding ein Problem ist. Wir analysieren seit Dezember 2017 exemplarisch für die 500 werbestärksten AdWords-Kunden die Entwicklung der Brand Bidder auf jeweils 10 ausgewählten Brand-Kombinationen. Durchschnittlich waren im Zeitraum von 4 Monaten (Dezember 2017 – März 2018) 107 Brand Bidder zu verzeichnen gewesen. 70% der analysierten Unternehmen lagen dabei über dem Durchschnitt.

Die eigentliche Herausforderung ist dabei, dass man, um Brand Bidding wirklich sauber managen zu können, die gesamte relevante Brand-Kampagne überwachen müsste. Dabei können schnell auch 200-400 Keywords für eine Überwachung herauskommen. Nimmt man für die Überwachung dieser Keywords einen Preis von 15 EUR pro Keyword an, so müsste man bei 300 Keywords 4.500 EUR zahlen. Pro Monat. Und dann hat man Daten und keine Lösung.

Wenn man dann noch den Aufwand des Brand Bidder Management sieht und weiß, dass das ein langfristiger Prozess ist, stellt sich zu diesem Preis schnell die Frage nach Kosten und Nutzen. Dies wollen wir mit Brand Performance ändern. Unsere Kunden sollen sich Brand Bidder Management leisten WOLLEN. Das gemeinsame Ziel muss sein, langfristig die Kosten pro Klick zu senken und den Traffic zu steigern. Damit man sich Brand Bidder Management auch langfristig leisten kann haben wir einen performance-orientierten Ansatz gewählt, in dem wir zu 100% erfolgsabhängig vergütet werden.

In vielen Fällen sparen sich unsere Kunden alleine durch die zukünftig kostenlose Überwachung im Vergleich zu den maximal bei uns abgerechneten Kosten bereits ab dem ersten Tag bares Geld.

K24: Um die Brand Bidder einer Marke ausfindig zu machen, benötigst du Daten. Inwieweit ist dieses Auffinden der Daten mit der DSGVO konform? Wie findet ihr die Brand Bidder?

Peter Herold: Sicher brauchen wir Daten, um die Brand Bidder ausfindig zu machen. Wir analysieren die Brand-Keywords bei Google und erfassen die zum Abfragezeitpunkt existierende Google Seite inklusive aller Anzeigen. Diese werden separat gespeichert, sind als Anzeigen jedoch in der Regel keine personenbezogenen oder personenbeziehbare Daten.

Wir haben im Vorfeld der DSGVO unsere Produkte zusätzlich juristisch auf Konformität überprüfen lassen mit dem Ergebnis, dass wir sowohl die Anforderungen der DSGVO erfüllen, als auch, dass Brand Performance kartellrechtlich unbedenklich ist.

K24: Um beim Thema DSGVO zu bleiben. Auch die weitere Arbeit, also das Ansprechen der Brand Bidder setzt Informationen voraus. Wie sorgt ihr hier dafür, dass der Kunde aber auch ihr nicht gegen die neuen Verordnungen verstößt?

Peter Herold: Wie gesagt, haben wir das selbstverständlich im Vorfeld juristisch prüfen lassen. Ich bin in der Online Marketing Szene vernetzt und kenne oft auch die Ansprechpartner in Unternehmen. Kenne ich jemanden kontaktiere ich denjenigen natürlich direkt.

Ansonsten nutzen wir öffentlich zugängliche Quellen, wie zum Beispiel das Impressum des jeweiligen Anbieters. Ab Einführung der DSGVO muss die im Impressum einer Website angegebene Kontaktadresse weitergeleitet (=bearbeitet) werden.

K24: Wie lange braucht es, bis der Kunde den Mehrwert eurer Arbeit auch positionell und monetär sehen kann?

Peter Herold: Das lässt sich auf der Zeitachse nur schwer sagen, da es davon abhängt, ob der Kunde zum Start 70 Brand Bidder oder 350 Brand Bidder auf seinen Brand-Kombinationen hat. Im Durchschnitt können zwischen 4 und 15 Brand Bidder pro Monat zum Einstellen gebracht werden. Die eigentlichen Skaleneffekte entstehen, sobald die Anzahl an Brand Biddern auf einem Keyword erstmalig unter 7 (Maximalbelegung erste Seite) fällt. Einen weiteren Boost gibt es, sobald 4 oder weniger Brand Bidder erreicht werden.

Der Kunde muss verstehen, dass das Brand Bidder Management in der Regel ein auf 2-3 Jahre angelegter Prozess ist, bevor sich ernsthafte Effekte überhaupt einstellen können. Wir leisten diese Arbeit zu einem Preis im Hygienebereich und sind dafür bei Erreichung von Zielen am Erfolg beteiligt. Ein faires Modell für beide Seiten, finde ich.

K24: Auch wenn ihr performancebasiert arbeitet, ist eure Dienstleistung natürlich mit Kosten verbunden. Ihr schreibt auf eurer Webseite, dass der Kunde bis zu 80% Kosten einspart. Was meint ihr damit?

Peter Herold: Gehen wir mal davon aus, dass ein Unternehmen 100 Brand-Keywords zum Preis von 15 EUR pro Keyword überwachen lässt. Das gibt 1.500 EUR monatlich. Hinzu kommt das externe Brand Bidder Management, welches z.B. 980 EUR pauschal kostet. Eine Erfolgsgarantie wird in den meisten Fällen nicht gegeben. In Summe reden wir über 2.500 EUR pro Monat.

Brand Performance kostet pro Monat maximal 498 EUR und wird rein erfolgsorientiert abgerechnet, Jede Einstellung eines Brand Bidders wird mit einem pauschalen Betrag verrechnet. Wenn wir in einem Monat bei einem Kunden nicht erfolgreich sein sollten, so stellen wir auch keine Rechnung, Damit geben wir eine Erfolgsgarantie. Auf 3 Jahre gesehen zahlt ein Kunde für eine erfolgsorientierte Lösung mit Brand Performance maximal 18.000 EUR. Dieselbe Summe zahlt er momentan fest pro Jahr nur für die reine Überwachung.

K24: Fangen wir doch mal mit dem Kostensparen an. Kannst du den Lesern von K24 ein Sonderangebot unterbreiten?

Peter Herold: *lacht* In Ordnung. Für die ersten 10 Leser von K24, die unser Brand Performance für Ihre Brand-Kampagne nutzen wollen und den Code #K24-TULS auf unserer FB-Seite teilen, reduzieren wir den Kosten-Airbag für die ersten 12 Monate von maximal 498 EUR pro Monat auf maximal 450 EUR pro Monat. Spart auf 12 Monate gesehen dem Leser nochmals knapp 600 EUR. Ist das OK?

K24: Vielen Dank dafür! Wie erreicht man dich bei Interesse am besten?

Peter Herold: Mich selbst erreicht man am besten über Email (ph@xamine.com) oder Mobil. Weitere Kontaktdaten teile ich gerne auf Xing. Geschäftlich sind wir unter +49 89 1250 1460 oder per Email (performance@xamine.com) erreichbar.

 

 

Keine Antworten to “Brandbidding DSGVO-Konform bekämpfen”

Trackbacks/Pingbacks

  1. Affiliate Auslese April 2018 - Projecter GmbH - […] Interview mit Peter Herold – dem Geschäftsführer von Xamine – entdeckt, der sein neues Tool Brand-Performance vorstellt. Mit dessen…

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

top
Lesen Sie weiter:
Daniel’s OM-Rückblick KW 15

Ab sofort findet ihr eine neue Serie bei Kolumne24. Daniel, seines Zeichens Affiliate Manager bei Adamicus liefert nun Woche für...

Schließen