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Affiliate Summit Budapest III – der erste Tag

Nun war es also soweit. SYMA, so heisst hier das Kongresszentrum öffnete seine Pforten für das Fachpublikum rund um das Thema Gambling, Poker und Casino.

Die Anzahl der Aussteller war überschaubar. Etwa 100 Online-Casinoanbieter, Pokerseiten und Affiliate-Agenturen buhlten um die Gunst der Affiliates, die beim ersten BAC (Budapest Affiliate Conference) in scharen aus allen Erdteilen kamen. Mein Vorhaben, so viele der Vorträge wie nur möglich anzuhören, konnte ich bereits nach einer Stunde in die Tonne kloppen. Ich konnte überhaupt froh sein, dass die den zugegebenermaßen sehr interessanten Vortrag von Everest Affiliate über den deutschsprachigen Markt (DACH – Länder: Deutschland, Österreich und die Schweiz) mitverfolgen konnte. Anscheinend haben sie die Aussteller auf die Fahne geschrieben, jedem der einen Affiliate Ausweis um den Hals trug, anzusprechen und ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Nichts wies auf die (typisch?) deutsche Tugend hin, sich einfach nur an den Stand zu stellen und zu warten, dass die Besucher von sich aus bequemen, einen Aussteller anzusprechen. Ist das vielleicht das Geheimnis? Offen auf die Leute zugehen? Sich nicht scheuen alles, was nach einem potentiellen Kunden aussieht, auch anzusprechen? Und wie fängt man solche, die nicht in greifbarer nähe sind? Lass einfach Hostessen so wenig wie möglich bekleidet über das Areal laufen und jedem Flyer, Infos oder sonstiges in die Hand drücken.
Den besten Vogel wohl abgeschossen hat eine der Aussteller, der zwei Damen in nicht als einem kurzen Minirock über das Gelände liefen. Ok, von einem Mini kann man hier nicht so sprechen, denn ein Gürtel ist breiter! Obenrum kunstvoll per Paintbrush, die Brüste mit dem Logo und dem Slogan bestückt. Sie hatten die volle Aufmerksamkeit.

Gut, ich denke in Deutschland wird so was auf einer offiziellen Ausstellung kaum möglich sein. Wie gut dass wir hier nicht in Deutschland waren J

 Aber zurück zum Stoff. Die Mitte der Halle wurde von kleinen Tischen mit je vier Stühlen dominiert. Alle Aussteller positionierten sich in einem Gürtel um dieses Area. Ich emfand diese Aufstellung sehr vorteilhaft. Zum einen konnte man sich mit den Merchants in aller Ruhe bei einer Tasse Kaffee etwas abgesondert vom Stand unterhalten. Zum zweiten hatte man alles im Überblick, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. So hatte man jederzeit die Möglichkeit für eine Rast, ohne wirklich aus dem Geschehen gerissen zu werden.

Nachdem ich mich durch die ersten Stände gekämpft hatte nahm ich einfach mal mitten in einem Pulk von Affiliates Platz. Die anfänglichen Schwierigkeiten bezüglich Verständigfung waren schnell verflogen. So konnte ich einfach nur zuhören und lernen. Über den Markt in Asien, wie die Polen auf Game-Sites fliegen, mit was für Schwierigkeiten man in Amerika kämpft, usw. Linkbuilding (Linkbildung für Webseiten) und SEO (Suchmaschinenoptimierung) waren mit die Hauptthemen. Wobei ein paar gewagte Thesen aufgestellt wurden. Ich werde ein paar von Ihnen testen, und bei Bedarf darüber auch berichten. Irgendwie war allerdings kaum die Rede von SEM (Suchmaschinenmarketing – Google Adwords). Allem Anschein nach geht der Trend zu Qualität und Content und weg von Traffic-Spam und Adwordskiller.

 DAS war Networking pur! Ich traf manche von den Leuten vom Vorabend wieder, diese stellen mir wiederum neue Leute vor. Wie es halt so läuft. Ich war wieder mal in meinem Element.

Bei den Ausstellern war, trotz den Rezensionen die der Staat für Casino- und Pokerseiten auferlegt, der deutsche Markt eine der Interessantesten in Europa. Kaum ein Merchant, der nicht einen Account Manager aus dem Hut zaubern konnte der extra für deutsche Affiliates angereist ist. Es war funny zu sehen, dass 90% der Stände mindestens einen deutschen Muttersprachler auweisen konnte. Allem Anschein nach, finden wiederum German Affiliates nicht wirklich für notwendig, auf solche Veranstaltungen zu gehen. Denn wie ich mitbekommen habe, waren kaum welche vor Ort.

Schlecht für sie, besser für mich. Denn so konnte ich mich ausgiebig unterhalten und mir einen wirklich guten Überblick verschaffen.

Einen wirklichen Trend konnte ich, wenigstens für die DACH-Länder erkennen. Gezwungenermaßen wird hier auch in naher Zukunft eine neue Online Community bilden, die sich mit dem Thema Social Networking und Social Media beschäftigt. Hier geht die Richtung zu Blogs, Foren und Communities, in denen Affiliates auf der Suche nach potentiellen Kunden sind. Da man außer „.net“-Seiten, die kein Cash-Game offerieren keine Spielerseiten bewerben kann, geht der Trend eher zu

  • a) aktiv Zielgruppe suchen
  • b) Zielgruppe aktiv informieren
  • c) Zielgruppe passiv führen
  • d) Leads generieren
  • e) Leads konvertieren.

Bei den Provisionen hat sich nicht wirklich was Neues ergeben. Die Schwankungen sind extrem. Vom kleinen Pokerspieler, für dem man 50 EUR/Sale bekommt bis hin zu Casinoseiten, die bis zu 2.500 EUR / Sale auf den Tisch legen. Und das ist kein Scherz!

Allerdings bieten Casinos auch sogenannte Share-Revenue an. Hier wird der Publisher an dem Umsatz, was ein Spieler generiert, beteiligt. Hier liegt die Marge zwischen 45% – 90%.

Über Modalitäten wird es ein eigenes Kolumne24-Special geben. 

Leider bekam ich die Zahlen über die Präsentation von Everest Poker zu spät, so müsst ihr ein wenig auf diese Warten, die werden aber diese Woche noch folgen!

1 Antwort to “Affiliate Summit Budapest III – der erste Tag”

  1. tobiCOM sagt:

    Servus!
    rumspammen ist wirklich nicht meine Art!
    Sorry falls du es so aufgefasst hast! lg

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