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Affiliate Marketing – Das Spiel

Affiliate Marketing ist ein Spiel. Ein Machtspiel.

Die Hauptakteure: Der Merchant, der seine Produkte loswerden will, und der Publisher, der durch seine Aktionen diese Produkte an den Mann bringt.

Eigentlich eine sehr einfache Aufteilung, die Spielregeln wären festgelegt.
Doch eine Spielfigur ist komplett außer Acht gelassen worden: Der KAM
Der KAM (Key Account Manager oder Affiliate Manager) ist eine Schlüsselfigur in diesem Spiel, das durch Cookies, Provisionen, Traffic und Sales gelenkt wird. Er ist der Drahtzieher. Er entscheidet durch seine Fähigkeiten und Entscheidungen nicht nur über Erfolg oder Misserfolg eines Programms, sondern auch darüber, welcher Publisher wie viel verdient.

Zwei Zeitalter des AM sind bereits verstrichen.
Am Anfang buhlten die Publisher darum, ein Programm bewerben zu dürfen. Das Auswahlverfahren war heftig, streng und langwierig. Damals hatten die Programmbetreiber das Sagen und lenkten die Publisher so, wie sie es wollten.
Mit der Zeit entwickelte sich dieses Verhältnis genau in die entgegengesetzte Richtung. Die Merchants bemerkten, was für eine Macht manche Publisher besaßen. Sie merkten, wie sehr ein Affiliate über ein Programm herrschen konnte. Der Merchant ging auf jede Forderung des Publishers ein. Er konnte machen was er wollte. Damals sind die ersten Spammer und Betrüger aufgetaucht.

Mittlerweile haben wir das dritte Zeitalter des AM erreicht. Und hier kommt der KAM ins Spiel. Denn als Akteur zwischen beiden Welten, einerseits dem Programmbetreiber verpflichtet, anderseits mit dem Publisher verbunden, obliegt mittlerweile ihm die Entscheidung, was passiert. Denn der Kunde gibt alles in seine Hände. Gelder, Aktionen, Werbemittel. Und so lange er die Ergebnisse, die von ihm erwartet werden liefert, hat er Handlungsfreiheit.
Und der Publisher? Nun ja er hat zwei Möglichkeiten: Er kann das Spiel mitspielen, und sich auf das „Wohlwollen“ des KAM verlassen. Er kann liefern, er kann fair und sauber sein. Oder er macht was er will, liefert Spam, keine Qualität… und wundert sich, dass seine Provisionen immer weniger werden.

Viele der Affiliates haben es aber leider noch nicht ganz verstanden. Denn sie empfinden es immer noch zum Teil als „Belästigung“, wenn ein KAM anruft. Nicht alle haben es bisher kapiert, dass es sehr wohl eine Wertschätzung des KAM’s ist, wenn der bestimmte Publisher zuerst benachrichtigt, wenn es neue Programme, neue Provisionen oder neue Produkte gibt. Es ist seit langem schon nicht mehr so, dass der KAM, oder öfters auch bereits der Publisher Manager, nur deswegen anruft, weil ihm keine andere Wahl bleibt. Die Anzahl der guten Affiliates wächst von Tag zu Tag. Jeder gute Manager hat ein Portfolio von Top-Leuten, der für bestimmte Produkte in Frage kommt. Und deswegen sollte sich auch langsam die Einstellung mancher Publisher ändern. Denn spielen beide das Spiel richtig, wird es eine klasse Verbindung.
Wird aber durch falsche Eitelkeit, falsche Vorstellungen oder überzogene Forderungen dieses Spiel gestört, nützt es keinem der beiden Seiten.
Und wie bereits in einem meiner vorigen Blogs erwähnt: Nur durch eine gute Zusammenarbeit bringt für alle Seiten akzeptable Ergebnisse.

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