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10 Irrtümer über Affiliate Marketing – Teil 2

Bereits im ersten Teil habe ich einige Irrtümer über Affiliate Marketing widerlegt. Im zweiten Teil kommen nun weitere 5 Irrtümer.

Affiliate Marketing klaut Sales

In vielen Gesprächen mit Kunden und Agenturen gab es immer wieder die selbe Diskussion. Affiliate Marketing sei nur eine Umschichtung der Sales, und würde anderen Kanälen die Sales stehlen.
Dies trifft in einem einzigen Fall zu und das auch nur zum Teil, soweit man hier keine Gegenmaßnahmen ergreift.
Ich spreche von SEM (oder eben SEA), also Suchmaschinenmarketing = Google Adwords
SEM-Publisher arbeiten auf eigene Rechnung und erstellen Adwords Kampagnen um darüber Sales zu generieren.
EIn Problem gibt es allerdings. Was passiert wenn ein User zuerst über eine Adwordskampagne des Advertisers auf der Webseite landet, aber zwei Tage später über ein Affiliate Banner dieselbe Seite erreicht? Hier wird im Normalfall dem Affiliate der Sale gutgeschrieben, weil Adwords und Affiliate nicht auseinandergehalten werden.
Hier hilft eine einfache Cookieweiche (auch Trackingweiche), die dafür sorgt, dass die Sales aus den verschiedenen Kanälen getrennt werden, sodass keine Sales aus einem anderen Vertriebskanal fälschlicherweise Affiliate Marketing zugeordnet werden können.

Affiliate Marketing sorgt für schnelle Sales

Viele Denken, man muss nur ein Partnerprogramm aufsetzen und ab dem ersten Tag kann man die Sales schon zählen. Was dabei nicht bedacht wird: Affiliate Marketing ist ein mittel- bis langfristiger Vertriebskanal. Dsa Partnerprogramm muss aufgebaut werden, Publisher müssen die Werbemittel einbauen, etliche müssen auch für das PP einiges an Vorarbeit (wie z.B. eine eigene Seite in den SERPS – Google Suchergebnisse – nach oben bringen) leisten, und erst der suxessive Ausbau sorgt, meist nach ca. 3-4 Monaten für eine merkbare Steigerung der Sales. Dies kann je nach Zielgruppe mal länger oder kürzer ausfallen.

Affiliate Marketing mache ich mal nebenbei

Wenn ich mit Kunden spreche höre ich das oft. Der Chef oder ein Angestellter “kümmert” sich um dsa Partnerprogramm… so ca. 30 Minuten pro Tag. Affiliate Marketing ist sehr weitläufig und mit viel Zeitaufwand verbunden. Vor allem, wenn kein erfahrener Marketing-Spezialist dabei ist, für den bereits vieles Routine sein kann. Auf keinen Fall ist es möglich, ein Partnerprogramm wirklich effektiv und erfolgreich zu führen, wenn dies “nur nebenbei” geschieht. Denn Affiliate Marketing ist zu 90% Networking und Kommunikation… und das ist das,was so viel Zeit raubt. Von den unzähligen Stunden, um sich fortzubilden nicht mal gesprochen.

Affiliate Marketing ist Marketing

Ich betone es immer wieder, obwohl es Affiliate Marketing heisst, ist AM ein Vertriebskanal und sollte auch Budgettechnisch zum größten Teil hinzu gerechnet werden. Eine erläuternde Beschreibung findet ihr in einem weiteren Artikel von mir über Affiliate Marketing – Vertriebskanal.

Affiliate Marketing ist für jedes Produkt geeignet

Dies ist nicht zu 100% korrekt. B2B Produkte zum Beispiel sind, mit wenigen Ausnahmen sehr schwer über Affiliate zu vertreiben. Und auch im B2C-Bereich gibt es einiges, was kaum über Affiliate zum Vertreiben ist. Das liegt einerseits an rechtlichen Vorschriften, an den Einstellungen der Netzwerke, aber auch am Produkt selber, soweit die Zielgruppe zu spezifisch und zu klein ist. Vor jedem Programmstart ist es daher sinnvoll, eine Analyse für Affiliate Marketing zu erstellen, oder erstellen zu lassen. Somit kann man im Vorfeld klären, ob ein Programm zum Scheitern verdonnert ist oder nicht.

1 Antwort to “10 Irrtümer über Affiliate Marketing – Teil 2”

  1. Joh sagt:

    Interessanter Beitrag. Ich hatte ursprünglich nach Affiliates im Zusammenhang mit Casinos gegoogelt.

    Dieses Ergebnis hat zwar nicht ganz meine Erwartungene rfüllt, aber schon nett zu lesen, dass einige wirklich meinen das dieser Vertriebsweg “out” sei.

    LG,

    Joh

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